Endbericht / Überblick über die letzte Woche
20:58 / 31.08.2008
Am Freitag endete meine Arbeit an der Pathologie im LKH von Graz. Während der letzten vier Wochen habe ich dort viel neues gelernt und erfahren. Ich konnte viele Bereiche der Arbeit eines Wissenschaftlers kennen lernen und erlebte sowohl Höhen und Tiefen. Jetzt am Ende möchte ich sagen, dass es wirklich eine sehr gute Idee war mich für die GEN-AU summerschool zu bewerben, das Leben in Graz hat mir wirklich Spaß gemacht und im Labor war es sehr interessant. Bevor ich aber weiter schreibe gibts den Überblick der letzten Woche:
Montag, 25.8.2008:
Am morgendlichen Labormeeting stellen ich und Karl unser Projekt dem restlichen Team vor. Ich erkläre die einzelnen Arbeitsschritte und Methoden anhand des Posters, dass ich in den letzten Wochen vorbereitet habe. Ich bekomme auch einige Fragen, verwechsle ein paar Sachen, aber schaffe es dann doch meine Präsentation großteils positiv abzuschließen. Den restlichen Tag werkeln wir wieder am HAMILTON, dem Pipettierroboter. Einige Platten (1 Platte=384 Proben) müssen aufgrund eines kaputten Primers wiederholt werden, und wir bangen, ob wir überhaupt fertig werden.
Dienstag, 26.8.2008:
Heute schaffen wir es endlich am Nachmittag alle PCRs abzuschließen. Dr. Kashofer ist schon ziemlich übermüdet, mir geht es nicht viel anders. HAMILTON braucht ca. eine Stunde um eine Platte fertig zu pipettieren und die "PCR-Maschine" braucht 2 Stunden um eine PCR für eine Platte abzuschließen. Damit alle Proben rechtzeitig fertig analysiert werden konnten, arbeitet DR. Kashofer auch am Wochende und war daher sichtlich erleichtert, dass alles geklappt hat.
Mittwoch, 27.8.2008:
Diesen Tag verbringe ich mit dem Beobachten eines biochemischen Voranges, bei dem embryonale Mauszellen nicht fluoreszenten Substanzen ausgesetzt werden die dann durch Osidation fluoeszent werden. Der Anstieg and Fluoreszenz wird gemessen und als Anzeige für oxidativen Stress genutzt.
Donnerstag, 28.8.2008:
Keine angenehme Arbeit erwartet mich heute, denn ich helfe im Mausstall aus, in dem ca. ~180 Käfige mit Zucht- und consomischen Mäusen untergebracht sind. Ihr wollt nicht, dass ich euch den Geruch beschreibe. Ich helfe die neue Käfige bereitzumachen und Bewohner von ingesamt geschätzten 100 Käfigen bekommen ein frisches Heim. Wir sind zwar schon nach 3 Stunden fertig, doch ich bin so verschwitzt, dass ich mich wirklich auf die kalte Dusche freue.
Freitag, 29.8. 2008:
Der letzte Tag ist angebrochen und ich verbringe ihn damit den Poster fertigzustellen, denn einige Feinheiten müssen noch angepasst werden. Um 15 Uhr verabschiede ich mich von Dr. Zatloukal und meinem Betreuer Dr. Kashofer, dem ich hier noch einmal sehr für seine Unterstützung in den letzten Wochen danken möchte. Er war ein idealer Betreuer für mich und ermöglichte mir vieles aus dem Laboralltag zu erleben, von Experimentvorbereitung bis Auswerung der Daten und Präsentation derselben. Danke.
So das war mein Schlussbericht, ich hoffe es hat euch gefallen. Wenn etwas unklar ist könnt ihr ruhig Feedback geben und ich versuche dann diese Unklarheiten auszubessern. In den nächsten Wochen werde ich mich dann dem Forschungsbericht widmen und einige Dinge näher erklären.
Bis dann,
cya
Montag, 25.8.2008:
Am morgendlichen Labormeeting stellen ich und Karl unser Projekt dem restlichen Team vor. Ich erkläre die einzelnen Arbeitsschritte und Methoden anhand des Posters, dass ich in den letzten Wochen vorbereitet habe. Ich bekomme auch einige Fragen, verwechsle ein paar Sachen, aber schaffe es dann doch meine Präsentation großteils positiv abzuschließen. Den restlichen Tag werkeln wir wieder am HAMILTON, dem Pipettierroboter. Einige Platten (1 Platte=384 Proben) müssen aufgrund eines kaputten Primers wiederholt werden, und wir bangen, ob wir überhaupt fertig werden.
Dienstag, 26.8.2008:
Heute schaffen wir es endlich am Nachmittag alle PCRs abzuschließen. Dr. Kashofer ist schon ziemlich übermüdet, mir geht es nicht viel anders. HAMILTON braucht ca. eine Stunde um eine Platte fertig zu pipettieren und die "PCR-Maschine" braucht 2 Stunden um eine PCR für eine Platte abzuschließen. Damit alle Proben rechtzeitig fertig analysiert werden konnten, arbeitet DR. Kashofer auch am Wochende und war daher sichtlich erleichtert, dass alles geklappt hat.
Mittwoch, 27.8.2008:
Diesen Tag verbringe ich mit dem Beobachten eines biochemischen Voranges, bei dem embryonale Mauszellen nicht fluoreszenten Substanzen ausgesetzt werden die dann durch Osidation fluoeszent werden. Der Anstieg and Fluoreszenz wird gemessen und als Anzeige für oxidativen Stress genutzt.
Donnerstag, 28.8.2008:
Keine angenehme Arbeit erwartet mich heute, denn ich helfe im Mausstall aus, in dem ca. ~180 Käfige mit Zucht- und consomischen Mäusen untergebracht sind. Ihr wollt nicht, dass ich euch den Geruch beschreibe. Ich helfe die neue Käfige bereitzumachen und Bewohner von ingesamt geschätzten 100 Käfigen bekommen ein frisches Heim. Wir sind zwar schon nach 3 Stunden fertig, doch ich bin so verschwitzt, dass ich mich wirklich auf die kalte Dusche freue.
Freitag, 29.8. 2008:
Der letzte Tag ist angebrochen und ich verbringe ihn damit den Poster fertigzustellen, denn einige Feinheiten müssen noch angepasst werden. Um 15 Uhr verabschiede ich mich von Dr. Zatloukal und meinem Betreuer Dr. Kashofer, dem ich hier noch einmal sehr für seine Unterstützung in den letzten Wochen danken möchte. Er war ein idealer Betreuer für mich und ermöglichte mir vieles aus dem Laboralltag zu erleben, von Experimentvorbereitung bis Auswerung der Daten und Präsentation derselben. Danke.
So das war mein Schlussbericht, ich hoffe es hat euch gefallen. Wenn etwas unklar ist könnt ihr ruhig Feedback geben und ich versuche dann diese Unklarheiten auszubessern. In den nächsten Wochen werde ich mich dann dem Forschungsbericht widmen und einige Dinge näher erklären.
Bis dann,
cya