[Probleme / Aufgaben] Tag 8:
16:35 / 11.09.2008
Hallo!
Heute versuche ich mal zu beschreiben, was ich eigentlich so die ganze Zeit mache.
Erinnern wir uns an die gestrige Geschichte vom großen Protein Geschichte vom großen Protein.
Gegen Ende der Geschichte, als der Forscher schon am verzweifeln war, und ihm der Programmierer zu hilfe kam, hatte ich geschrieben, dass er die Peptidfragmente (also Bruchstücke von Bruchstücken von Proteinen) virtuell wieder zu großen Proteinen zusammensetzte.
Aber wie machte er das bloß?
Irgendwie schaffte es der Programmierer die richten Proteine herauszusuchen, nachdem sie verändert, mehrfach gespalten, aufgetrennt und nochmal zerkleinert worden sind.
Er machte das, indem er alle Einzelschritte zuerst berechnet hatte, und dann die Ergebnisse mit dem Tatsächlichen Ergebnis verglichen hatte.
Damit er das allerdings tun konnte, musste er ganz genau wissen, was mit den Proteinen passiert war.
Wie hat man die Menge der Proteine reduziert? Mit einer Gelektrophorese? Oder dadurch, indem man Aminosäuren so verändert, dass bestimmte Proteine daran haften? Wie verändert sich die Masse der Aminosäure wenn man sie verändert?
Welche Enzyme hat man zum schneiden der Proteine verändert?
Welche Methode zum auftrennen (Chromatographieren) der Peptide?
Und das ist noch nicht alles. Da es hier um natürliche Vorgänge handelt, können wir niemals mit bestimmtheit sagen, ob etwas passiert oder nicht - wir nehmen nur Wahrscheinlichkeiten an.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Aminosäure die man verändern wollte sich doch nicht verändert? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass das Enzym, dass die Proteine schneiden sollte eine Schnittstelle vergessen hat?
All das sind Parameter, die der Programmierer berücksichtigen muss, damit er brauchbare Ergebnisse erzielt. Und da es doch ziemlich schwer ist, sich all dies zu merken, ist man dazu übergegangen das Expirement nicht händisch aufzuschreiben, sondern sie Standardisiert in einer Datei zu speichern.
Und jetzt ratet mal, wer die Parameter jetzt wieder auslesen darf und dem Auswerteprogramm zur verfügung stellen darf?
Richtig geraten. Das bin ich.
Grüße, Alexander
Heute versuche ich mal zu beschreiben, was ich eigentlich so die ganze Zeit mache.
Erinnern wir uns an die gestrige Geschichte vom großen Protein Geschichte vom großen Protein.
Gegen Ende der Geschichte, als der Forscher schon am verzweifeln war, und ihm der Programmierer zu hilfe kam, hatte ich geschrieben, dass er die Peptidfragmente (also Bruchstücke von Bruchstücken von Proteinen) virtuell wieder zu großen Proteinen zusammensetzte.
Aber wie machte er das bloß?
Irgendwie schaffte es der Programmierer die richten Proteine herauszusuchen, nachdem sie verändert, mehrfach gespalten, aufgetrennt und nochmal zerkleinert worden sind.
Er machte das, indem er alle Einzelschritte zuerst berechnet hatte, und dann die Ergebnisse mit dem Tatsächlichen Ergebnis verglichen hatte.
Damit er das allerdings tun konnte, musste er ganz genau wissen, was mit den Proteinen passiert war.
Wie hat man die Menge der Proteine reduziert? Mit einer Gelektrophorese? Oder dadurch, indem man Aminosäuren so verändert, dass bestimmte Proteine daran haften? Wie verändert sich die Masse der Aminosäure wenn man sie verändert?
Welche Enzyme hat man zum schneiden der Proteine verändert?
Welche Methode zum auftrennen (Chromatographieren) der Peptide?
Und das ist noch nicht alles. Da es hier um natürliche Vorgänge handelt, können wir niemals mit bestimmtheit sagen, ob etwas passiert oder nicht - wir nehmen nur Wahrscheinlichkeiten an.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Aminosäure die man verändern wollte sich doch nicht verändert? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass das Enzym, dass die Proteine schneiden sollte eine Schnittstelle vergessen hat?
All das sind Parameter, die der Programmierer berücksichtigen muss, damit er brauchbare Ergebnisse erzielt. Und da es doch ziemlich schwer ist, sich all dies zu merken, ist man dazu übergegangen das Expirement nicht händisch aufzuschreiben, sondern sie Standardisiert in einer Datei zu speichern.
Und jetzt ratet mal, wer die Parameter jetzt wieder auslesen darf und dem Auswerteprogramm zur verfügung stellen darf?
Richtig geraten. Das bin ich.
Grüße, Alexander

