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Andrea Stich
Letztes Update: 19:23 / 17.07.2009

Hallo! Ich heiße Andrea, bin 17 Jahre alt und mache leider erst nächstes Jahr die Matura am Erzbischöflichen Gymnasium in Hollabrunn. Derzeit darf ich mich an der Uni Wien, Department Pharmazeutische Technologie austoben=)

Forschungsdokumentation

Freitag, 26. Juni 2009

  Probleme / Aufgaben

Hier findest du Platz für deine Forschungsdokumentation.

  Diskussion / Auswertung

Hier findest du Platz für deine Forschungsdokumentation.

  Persönliches / Eindrücke

Summa summarum war die ganze Woche retrospektiv betrachtet einfach nur genial interessant und spannend! Ich habe so viel Neues erfahren, was mir durch meine Betreuerin auf leichte und lustige (!!) Weise näher gebracht wurde. Außerdem liebe ich die lockere und entspannte Atmosphäre, die an der Uni derzeit herrscht.
Ich habe einfach Glück gehabt, dass ich bei so fantastischen Leuten gelandet bin, die mir täglich gute Tipps geben!

  Methoden / Experimente

Nach der erten Arbeitswoche kann ich ein durchaus positives Resümee ziehen!

1.1.: Rein arbeitstechnisch gesehen werden erst einmal die Geräte wie HPLC, GCMS, grob erklärt. Und einen eigenen Schreibtisch haben wir/ich auch bekommen.(zusammen mit der anderen Praktikantin, die - der Einfachheit halber - auch Andrea heißt!=)
Schon am ersten Tag geht es mit der Chemie los: Phosphatpuffer herstellen(0,1mol, pH=6,8), was an sich nicht so eine nervenaufreibende Arbeit wäre, wenn nicht der ph- Meter für seine Einstellungen wirklich ewig benötigen würde!!!!!!! Noch dazu dreht jeder nach dessen Verwendung ihn wieder ab, was bedeutet, dass man wieder Ewigkeiten dort verbringen muss!!!!!!!!! Nach dieser anstrengenden Zerreißprobe wurde der Puffer in Eprouvetten abgefüllt.
Danach erklärten uns abwechselnd unsere beiden Betreuerinnen, wieso wir dieses oder jenes machten - also Elementares.


1.2.:Wir durften Bakterienkulturen (Enterococcus faecium, aerob) auf einem Kanamycin- Äsculin- Azid- Agar anlegen! Dabei wurde auch unter dem Laminar aseptisch (nicht steril- wie uns erklärt wurde) gearbeitet. Wir erstellten Verdünnungsreihen, in denen sich natürlich die mit Entereococcus faecium besprühten Pellets befanden, die nachher auf den Agar geimpft wurden. Vorher durften wir vortexen=) Ziel ist es, die Lagefähigkeit der Bak zu überprüfen, was bei 5 und 25 Grad passiert.
Am Nachmittag gab es wieder einen "Theoriekurs", wo wir totgeredet wurden=) Dabei erfuhr ich einiges Neues - z.B.: auch dass Schellack ein Abfallprodukt von Blattläusen ist und diese ihre Eier dort hineinlegen! Ähhhh......


1.3.: Leider funktioniert der Autoclav zur Sterilisation aller Materialien nicht! Ersetzt wurde dieses Programm durch weitere sehr interessante Erläuterungen unserer Betreuerinnen. Am Nachmittag durften wir Chondrozyten, also Knorpelzellen von Kniescheiben schaben! Die Kniescheibe stammt von Osteoarthritis- Patienten, die aus dem AKH geliefert werden. Danach werden sie zerstückelt und dem Enzym Kollagenase ausgesetzt, das den Zerfall beschleunigt. (Dabei wurde endlich steril gearbeitet.)
Ziel ist es, einen Wirkstoff gegen die Schmerzen zu entwickeln, da Prophylaktisches und Knorpelaufbauendes reine Illusion sind!
Das war echts super=)

Am Abend stellen wir leider fest, dass die Chondrozyten von Bakterien befallen sind, weshalb sie in den Mist wandern.


1.4.: Wir pressten Tabletten bzw. Placebos, die aus reiner Zellulose bestehen, damit die Tabletten im Mund quellen.
Auch die allgemeine Zusammensetzung von Arzneimitteln wird uns erklärt. Auch Dissolutionstest (dabei wird das extrem saure MIlieu im Magen simuliert und festgestellt, wann der Wirkstoff freigesetzt wird), Zerfallstest (wann sich die Arznei auflöst, in h), Friabilitätstest (Abreibunstest) und natürlich der Wirbelschichter finden bei den Erläuterungen Erwähnung. Auch die RNA wird durch - grob gesagt durch Zentrifugieren und dem HInzugeben von Enzyme - isoliert.


1.5.: Uns wird erklärt, dass wir derzeit mit 3 Bakterienarten arbeiten: Enterococcus faecium (aerob)
, Bifidumbakterium (fakultativ anaerob) und Lactobacillus reuteri (fakultativ anaerob). Wir durften Bb 12 ins Jogurt mischen und nächsten Freitag ihr Wachstum bei 5 und 25 Grad auswerten. Ich bin schon mal gespannt.............=)
Am Nachmittag erstellten wir einen isotonen Puffer, was sich als ziemlich schwierig herausstellte. Wir brauchten ewig, um die Menge der Ingredenzien chemisch auszurechnen!


2.1.: Am Vormittag durften wir die Bakterienkulturen (natürlich inkl. Verdünnungsreihen) anlegen, um die Menge der Bakterien, die wir am Freitag ins Jogurt gegebenen (Lactobacillus und Bifidumbak. ) miteinander vergleichen zu können. Am Nachmittag schrieben wir Inhaltsstoffe von Arzneimitteln heraus. (Was es da alles gibt?!)


2.2. Wir bekamen nähere Infos zu den diversen Inhaltsstoffen und es wurden E.F. unter Stress gesetzt (-80 Grad etc.) und danach wurde durch versch. kanzerogene Farbstoffe gemessen, wie sich das auf die Zelle auswirkt. (z.b.: Zellmembran,...)
Außerdem war es den ganzen Tag sooooo heiß=(

2.3: Zuerst hat es mal geheißen: Bücher lesen!! Danach Bak auszählen und den Sprühtrockner in Aktion betrachten. Später schrieben wir Inhaltsstoffe heraus... heut war nicht so viel los.

2.4: Heute haben wir Kanamycin- Äsculin- Azid- Agar- Platten (ich sag nur: Hippopotomonstrosesquippedaliophobie=) gegossen, die wir nachher natürlich wegen der Sterilität in den Autoklav gestellt haben. Außerdem war heute Grillabend des ganzen Departments + Wein- und Biercontest...=)

2.5.: E.F.(37 Grad), L.R., (45) und Bb12 (37) ausplattiert und danach in ihre verschiedenen Nährböden gepflanzt und in den Brutkasten gestellt. Heute waren nur wenige da- warscheinlich die Nachwehen des gestrigen Grillabends ....

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