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Angelika Waibel
Letztes Update: 21:54 / 22.07.2010

ich komme aus knittelfeld, bin 17 jahre alt und besuche (noch) die 7. klasse des BG/BRG knittelfeld. für das praktikum habe ich mich beworben, da ich mich sehr für biologie und forschung im allgemeinen interessiere und ich sehen will, wie das im labor/ in der forschung so läuft. wer weiß, vielleicht wird mal mehr daraus als ein ferialpraktikum..?

Donnerstag, 22. Juli 2010

  mein fast letzter Arbeitstag

hab heute selber mit dem optical imaging system eine maus untersuchen dürfen. das funktoniert so, dass man einer maus eine fluoreszenzlösung injiziert, die dann z.B. das sichtbarmachen von tumorzellen, durch bestimmte filter mit unterschiedlichen wellenlängen, ermöglicht. man kann dann eben lokalisieren, wo sich der tumor befindet. allerdings sieht man das auch nur von oben. man weiß nicht, wie hoch oder tief sich der tumor im körper befindet.
dass ich das selber machen durfte, war echt voll cool. das hat mich richtig gefreut. (:
am microCt haben wir dann auch eine maus gescannt und dann die vileen bilder zu einer 3D mäßigen datei rekonstruiert. das schut total super aus, weil die auflösung der bilder echt spitze ist. man kann sogar nur das skelett sichtbar machen und die lunge blau färben, sodass es aussieht, als würde die lunge im skelett hängen. das ist schon faszinierend. ich würd meien FBA echt gern über die PräKlinische Bildgebung schreiben.
am nachmittag sind wir dann mit der bettina in das archiv gegangen und haben uns die regale angeschaut, wo die ganzen Schnitte aufbewahrt werden.
mehrere millionen dieser präparate werden dort aufbewahrt! dann haben wir auch kurz in die pathologie reingeschaut, das war auch net schlecht, aber als i dann an zimlich vergammelten darm in einer wanne gesehen hab, hats mir schon gegraust. des wär nix für mich.
da ist der hahnhof ganz was anderes.
morgen komm ich in die stammzellenforschung, das wird super! ich freu mich schon. morgen gibts dann wieder infos.

Mittwoch, 21. Juli 2010

  MassenSpectrograph ahoii

hab heute von alex erklärt bekommen, wie z.B. tierversuche geplant werden. das ist alles äußerst genau geregelt, da ist jeder schritt vorgegeben. diese unterlagen findet man im intranet des klinikums graz.
dann hab ich für gabi ein spezielles thermomenter aus bestellkatalogen herausgesucht, dass sie jetzt auch bestellen. sie is echt voll nett zu mir, da fühlt ma sich dann so wohl, das is echt super. (:
sowieso sind alle sooo nett zu mir. manchmal werd ich zum essen eingeladen, oder ich plauder einfach mit wem, das ist echt cool. die am hahnhof sind so lockere und lustige leute, da macht das arbeiten dann echt spaß. (:

am nachmittag um 13:00 war ich dann im ZMF beim massenspectrograph eingeteilt. die britta, eine BMA, hat uns (es war noch ein zweiter genauschüler mit) dann erklärt, wie der MS funktioniert. anhand dieses gerätes kann man feststellen, wie schwer einzelne teilchen z.B. proteine, sind. dazu werden sie durch chromatographie in gruppen eingeteilt und dann in ein zyklotron befördert. die großen, schweren teilchen fliegen langsamer als die kleinen. jedes teilchen sendet dann eine frequenz aus, die vom gerät erfasst und ausgewertet wird. das ergabnis sieht man dann als ein spektrum am bildschirm. es war zwar viel info aufeinmal, aber trotzdem hab ich glaub ich ein gutes bild vom MS erhalten. es war ein sehr intensiver aber auch spannender tag.

Dienstag, 20. Juli 2010

  mit magnetresonanz und selber gebauten inhalatoren

heute in der früh hab ich gabi geholfen, den kühlschrank und den gefrierschrank auszuräumen, zu enteisen, wieder einzuräumen und zu ordnen. dann hab ich für alex recherchiert, wie mann einen inhalator für mäuse/ ratten baut. gemeinsam haben wir das dann auch gebaut, das hab ich voll lustig gefunden. hab mir net gedacht, dass ma sowas eigentlich recht schnell und einfach selber bauen kann. natürlich ahben wir net das ganze gerät baut, wir habens einfach so umgebaut, dass es für kleine tiere verwendet werden kann. (:

am nachmittag um 15:00 hatte ich dann sozusagen einen termin bei der magnetresonanz im klinikgelände. ich muss sagen, das war so interessant, dass hat mich richtig gefesselt. da haben sie ein kaninchen auf sein geschlecht untersucht, weil plötzlich ein weibchen angefangen hat, ein nest zu bauen obwohl im käfig eigentlich zwei weibchen hätten sein sollen. bei der MR hat man aber gesehen, dass das tier eindeutig eierstöcke und keine hoden hat. anscheinend ist das "muttertier" scheinträchtig. die ganze geschichte mit der magnetresonanz ist so kompliziert und kompakt, trotzdem hat mir der peter das gut erklären können und ich glaube, dass ich echt das allermeiste verstanden hab. ((: war bis 18:00 dort und die zeit verging wie im flug.

das war echt toll heute. der ganze tag auch am hahnhof war spitze.

Montag, 19. Juli 2010

  selber schallen

heut hab ich selber eine ratte mit ultraschall beschallen dürfen! hab sogar das herz gefunden. (:
das war echt voll cool. mehr oder weniger hat das den ganzen vormittag gedauert.
am nachmittag war ich dann im ZMF. Hab dort dann alle möglichen Geräte gesehen, angefangen von Cycler über BioAnalyzer bis hin zum DNA-Analyse-Gerät war alles dabei. Das war echt voll spannend, weil ich die ganzen Geräte zwar gesehen hab aber nicht ganz genau wusste, was sie eigentlich können. das is schon beeindruckend.
heute war ein toller tag, ich freu mich schon auf morgen!!

Donnerstag, 15. Juli 2010

  geduld

heute in der früh habe ich die lieferantenbeurteilung vom hahnhof fertiggemacht. dazu sollte ich die aufschreiben, wieviel geld an die wichtigsten lieferanten vom hahnhof ausgegeben wurde.
als ich fertig war, durfte ich zu gabi, die ratten anhand von ultraschall beschallte. am monitor konnte man (recht schemenhaft) das herz, blutgefäße und derartiges erkennen. natürlich wurde die ratte zuvor narkotisiert.
duerch den uktraschall kann man die geschwindigkeit und den durchmesser der pulmonal aorta (lungenaorta) gemessen werden. mit diesen daen kann dann der druck gemessen werden, der vom herz auf die pulmonalaorta wirkt, gemessen werden. Jedoch war uns nicht ganz klar, welche stelle der aorta die richtige ist (wo sich die Klappe befindet.) meine aufgabe war es dann, eben dieses herauszufinden. das war/ ist nciht leicht. weiß es noch immer nicht. aber morgen frag ich die veterinärmedizinerin, villeicht kann die mir ja helfen. (: so is es in der forschng halt. man findet halt nicht immer alles sofort raus. (hab ich von meinem chef gelernt... :P )
aber irgendwie war das lustig, muss ich sagen.

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