21:30 / 08.07.2007
Aufgrund einer Teambesprechung unseres Betreuers waren wir den ganzen Vormittag auf uns allein gestellt.
Unsere Aufgabe war es die Peptide der gesamten rechten Seite des Gels auszustechen.(wir sind insgesamt auf 72 Proben gekommen)
Die weitere Vorgehensweise war die des ersten Tages, daher wussten wir glücklicherweise was zu tun war.
Erstmals haben wir die Proben mittels Eppischüttler mit Wasser gewaschen, dann den Farbstoff des Gels, dem Coomassiblau, mit einem von uns selbst hergestellten Entfärber, entfernt.
Der nächste Schritt war es ACN hinzuzugeben, die Peptide fünf Minuten zu schütteln und danach in der Speedvac zu trocknen. Nachdem Einwirken von Iodoaetamid (30 min) haben wir die Peptide nochmals in die Speedvac gestellt, um danach das Enzym Trypsin,welches zuvor eingefroren war, auf diese zu pipettieren. Die Proben haben wir über Nacht zum Verdau in den Brutraum gebracht.
Als wir mit allem fertig waren, also so ca. um halb neun, waren wir die letzten im Labor. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen beängstigend aber als Wissenschaftler kann man nunmal einfach nicht mitten in einem Vorgang aufhören. :-)
20:42 / 08.07.2007
Heute waren wir in der Dr. Bohrgasse um mithilfe der Massenspektrometrie festzustellen, ob es sich bei unseren Proben, die wir aus dem 2d- gel ausgestochen haben, auch wirklich um Peptide handelt.
Bevor wir dies getan haben mussten wir rund um unsere Proben auf der Stahlplatte bereits identifizierte Peptide, von welchen die Masse bereits bekannt war, auftragen.
(zur Kalibrierung)
Anschließend durften wir am Computer einige Einstellungen am Massenspektrometer vornehmen, wie zum Beispiel die Anzahl der Laserschüsse einstellen und das Schussareal bestimmen.
Natürlich haben wir auch sehr detailierte Erklärungen über die Funktionsweise des Gerätes erhalten.
Nachdem der Massenspektrometer alle Proben vollständig beschossen hatte, hat uns unser Betreuer verschiedene Möglichkeiten der Analyse von Peptiden gezeigt .