14:34 / 03.08.2006
"Hi Leute! Ich bin einer der Absolventen und Preisträger der SummerSchool vom letzten Jahr! Ich hab mein Praktikum an der Medizinischen Universität in Graz (im ZMF) gemacht und war total begeistert. Daraufhin hab ich mich bemüht beim
Schreiben meiner Dokumentation, und es hat sich wirklich ausgezahlt: Hab nämlich einen Preis gewonnen! Möchte euch ein wenig von meinem Gewinn erzählen, es war echt spitze: Obwohl ich „nur“ den 4.Platz gemacht habe, durfte ich an der IYRS (International Youth Research School) im Petnica Science Center, Serbien teilnehmen. Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig seltsam an, Serbien, ehemaliges Kriegsgebiet und so, aber es ist einfach ein Wahnsinn: Das Forschungscamp in Petnica ist nämlich ein Ort, der speziell für Schüler und Studenten gebaut wurde. In Petnica werden das ganze Jahr lang Seminare abgehalten, das heißt die Schüler kommen dorthin, verbringen 2 Wochen im Camp und arbeiten intensiv an eigenen Projekten. Und mit intensiv meine ich auch intensiv! Denn vor 3 Uhr morgens geht niemand schlafen, meistens wird tatsächlich solange gearbeitet! Die einen beobachten Sterne, die anderen
sezieren Frösche oder gehen auf Käferjagd. Wieder andere besuchen neben den Laborübungen diverse Vorlesungen über Psychologie, Anthropologie oder Linguistik – Hauptsache Wissenschaft! Nicht erschrecken, es ist ganz normal, dass man dort zum Workaholic mutiert ;-) Ehrlich, Petnica ist mit nichts zu vergleichen, es ist einzigartig. Was mich so fasziniert hat ist die Atmosphäre: Die Leute sind einfach spitze! Jeder ist total freundlich, offen, ehrlich und so hilfsbereit. Egal wen du fragst und wie spät es ist, du wirst
immer Hilfe bekommen.
Zum Beispiel wollten wir mal nachts die Sterne beobachten. Also haben wir einen Kollegen vom Astronomie-Seminar gefragt ob er uns ein paar Konstellationen zeigt. Was war seine Reaktion? Innerhalb von 2 Minuten hat er eine Truppe von 15 Leuten zusammengetrommelt und wir sind raus gegangen – und das um 2 Uhr morgens! Die IYRS ist übrigens das einzig internationale Programm in Petnica. In meinem Seminar hatte ich Kollegen aus Schweden, Polen, Canada,
Rumänien und natürlich aus dem Balkan. Ja, das heißt, dass kein Mensch Deutsch spricht :-) Offizielle Sprache ist Englisch. Und genau das hat mir auch so gut gefallen, die
Internationalität des Seminars. Ich wollte unbedingt neue Leute kennen lernen, Erfahrungen mit ihnen austauschen, etwas über andere Länder lernen und einfach Spaß mit ihnen haben.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei GEN-AU bedanken, dafür, dass ihr mir die Möglichkeit geboten, an diesem Seminar teilzunehmen! Ich kann gar nicht in Worte fassen wie begeistert ich bin. Petnica war wirklich einmalig, und das in jeder Hinsicht. Ich hab nicht nur sehr viel gelernt (und auch mein erstes wissenschaftliches Projekt durchgeführt), sondern auch sehr gute Freundschaften geschlossen. Wenn ich die Chance habe, ich würde jederzeit wiederkommen!"
Liebe Grüße,
Rene Adam
08:51 / 03.08.2006
Linda Müllner hat im Rahmen der GEN-AU Summer School im Juli 2006 am Institut für Biophysik der Universität Linz ihr Praktikum absolviert und dabei mit Sicherheit viele neue Eindrücke im Bereich der naturwissenschftlichen Forschung sammeln können. Da Frau Müllner durch frühere Praktika bereits viel Vorahnung über die allgemeine Molekularbiologie mitbrachte, war es eine Freude, mit ihr zu arbeiten und zu sehen, wie viel Spaß sie für die Experimente entwickelte. Sie hat sich als sehr interessiert und geschickt erwiesen und unsere Arbeitsgruppe während ihres Praktikums hilfreich unterstützt.
Herr Jakob Glaser arbeitete während seines GenAu-Praktikums am Institut für Biophysik im Bereich der Einzelmolekülmikroskopie. Dort wurde ihm zunächst Wissen über die Grundlagen des Arbeitens in der Zellkultur erklärt, das er bereits kurze Zeit später mit großem Geschick anwenden konnte. Mit großer Freude nahm er an verschiedenen Experimenten, darunter etwa dem Beobachten einzelner fluoreszenzmarkierter Moleküle auf lebenden Zellen oder der Präparation und Messung von Microarrys, teil. Herr Glaser zeichnete sich während des gesamten Praktikums durch seine schnelle Auffassungsgabe und sein selbständiges Arbeiten aus. Er zeigte reges Interesse an den verschiedensten in der Einzelmolekülmikroskopie eingesetzen Messmethoden und konnte sich so für ihn komplett neues Fachwissen aus dem Bereich der Biophysik aneignen. Das drei-wöchige Praktikum war auf Grund seiner motivierten Arbeitsweise nicht nur für ihn sehr lehrreich, sondern er konnte auch einige Mitglieder der SDT-Gruppe tatkräftig unterstützen.
Herzliche Grüße
Michaela Schwarzenbacher
08:50 / 03.08.2006
Mein Sommerschüler war Patrik Fladischer. Er ist ein sehr motivierter und interessierter Mensch, der in meinen Augen die richtige Einstellung für einen Naturwissenschaftler hat. Natürlich war es anfangs schwer, sich darauf einzustellen, einen ganzen Tag im Labor zu stehen, aber es war für Patrik kein Problem. Er war nie unmotiviert oder faul, auch wenn ein Experiment mal nicht klappte. Vielmehr fing er an zu hinterfragen, was denn der Grund dafür sein konnte.Er hatte kein Problem damit, auch mal länger im Labor zu stehen. Neugierig und wißbegierig wie er war, stellte er mir auch gerne sehr intelligente Fragen zum Hintergrund unserer Arbeit. Es hat nicht lang gedauert und er konnte zum Teil schon sehr selbständig arbeiten. Ich denke bei solchen
Schülern macht es wirklich Spaß, "Lehrer" zu sein. Kurz zusammengefaßt: Ich bin gespannt auf seinen Bericht und wünsche Ihm alles Gute für sein Studium, das mit Sicherheit in eine naturwissenschaftliche Richtung gehen wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Heidi Kratzer
08:48 / 03.08.2006
Dominik Sauer hat bei uns im Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in der Bioinformatik sein Praktikum sehr erfolgreich absolviert. Dominik ist freundlich und aufgeschlossen, sehr fleißig und zielstrebig. Er ist wiss- begierig, sein Praktikumsprojekt hat er mit mit viel persönlichem Einsatz vorangetrieben. Wir wünschen Dominik alles Gute, einen guten Schul- abschluss im nächsten Jahr und dass es in Sachen Chemie weiter bergauf geht.
Mit freundlichem Gruß
Birgit Eisenhaber
08:47 / 03.08.2006
Heute ist der letzte Tag unserer Praktikantin - Agnes Reiter. Ich muss sagen, dass ich mit Ihr sehr zufrieden war. Sie ist ein ruhiges, nettes und freundliches Mädchen. Was die Disziplin betrifft, man kann nichts negatives sagen. Sie war immer pünktlich da, alle Aufgaben hat sie sehr genau gemacht und unsere Erwartungen erfüllt. Sie hat nach einem von mir erstellten Plan gearbeitet. Das Thema war: "Charakterisierung der Zellkomponenten unter apoptotischen Bedingungen". Es ist uns gelungen, in so einer kurzen Zeit, einiges zu zeigen und zu visualisieren, mittels der Methoden der Fluoreszenzmikroskopie. Sie konnte auch einen Blick auf die ganze Mikroskopie Abteilung werfen, um sich ein Bild über unsere Arbeit machen zu können.
Seit Dienstag (letzte Woche) haben wir an ihrem Bericht gearbeitet und heute bekomme ich die Endversion. Mit einem Wort, es ist alles nach Plan gegangen. Ich glaube, dass sie auch zufrieden ist. Erstens wir haben ihr sehr interessante Arbeit und Möglichkeiten unserer Abteilung gezeigt, zweitens sie konnte zusätzlich immer bei anderen Arbeiten zuschauen oder mitwirken (Zellkultur, Zellenvorbereitung, Färbungen usw.).
Ich bin sehr zufrieden und danke für die Zusammenarbeit.
Dr.Jolanta Paltauf
08:45 / 03.08.2006
Ich bin begeistert von meinen diesjährigen Sommerschülern Clemens Schimek und Kwasi Takyi Osei-Tutu. Sie haben sich nicht nur in kürzester Zeit eine gewisse Selbständigkeit sowohl beim Recherchieren im Internet, wie auch in der praktischen Laborarbeit angeeignet, sondern haben es geschafft, in nur drei Wochen beachtliche Ergebnisse zu erzielen, wobei sie auch echte Forscherqualitäten, nämlich Hartnäckigkeit und Geduld bewiesen haben, zum Beispiel beim Screenen nach den richtigen Klonen. Clemens und Kwasi haben zwei Gene erfolgreich kloniert, und ein drittes erfolgreich in tierischen Zellen exprimiert und dessen Enzymaktivität bewiesen. Die drei Wochen haben uns allen im Labor großen Spaß gemacht, denn Clemens und Kwasi haben sich gleich sehr gut integriert. Die zwei haben mich voll gefordert und mit Fragen gelöchert und Kwasi wollte uns gar nicht mehr verlassen. Ich habe den Eindruck, dass Clemens und Kwasi nicht nur sehr viel gelernt haben, sondern auch einen guten Eindruck davon bekommen haben, wie es in einem Forschungslabor zugeht.
Ganz liebe Grüße,
Ruth