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Brenda Zoderer
Letztes Update: 15:39 / 27.07.2007

Hallo! Ich bin die Brenda, bin 17 Jahre alt und komme aus Südtirol. Ich kann es schon kaum erwarten mein 3-wöchiges Praktikum, das ich vom 09.07. bis zum 27.07. im Zentrum für Biomodelle an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien absolvieren werde, zu beginnen. In meiner Freizeit liebe ich es mit meinen zwei Hunden in der Natur zu sein, lese neben naturwissenschaftlicher Lektüre auch gerne andere Bücher und bin sportlich (vorwiegend Leichtathletik) aktiv. Wenn euch mein Praktikum interessiert, so zögert nicht, und schaut mal auf meinem Blog vorbei! lg Brenda

Freitag, 27. Juli 2007

  15. Tag - 27.07.07

Das war mein letzter Tag einer aufregenden, spannenden Zeit: Noch einmal konnte ich das Sanieren, den anschließenden Embryotransfer und einige Versuche zum ICSI-Verfahren erleben. Als kleine Handarbeit fertigte ich noch Injektionspipetten, die für ES-Injektion in Blastozysten verwendet werden, an.
In diesen interessanten drei Wochen habe ich viel gelernt und das trockene theoretische Schulmaterial oder was man in Büchern lesen kann, mit eigenen Augen LIFE miterleben dürfen. Ein Privileg, auf das ich zum Glück nicht verzichtet habe und mich bei Gen-AU-Summerschool beworben habe...

Donnerstag, 26. Juli 2007

  14. Tag - 26.07.2007

Heute war ich drauf und dran eine Ausbildung zur Tierpflegerin zu bekommen...Meinen Tag verbrachte ich in der Barriere und half dort den Tierpflegern. Eine Arbeit, die mir durchaus gut gefällt. Ich wechselte das Wasser in den Flaschen, füllte neues Futter auf, setzte Mäuse in Käfige mit sauberer Einstreu um, setzte neue Käfige zusammen... der Alltag eines Tierpflegers in einem Mäusestall!! Ich kann mir aber vorstellen, auf längere Zeit gesehen, eine ziemlich langweilige Arbeit. Aber jetzt für drei Wochen fand ich es sehr lustig.

Mittwoch, 25. Juli 2007

  13. Tag - 25.07.07

Heute half ich größtenteils den Tierpflegern in der Barriere. Zunächst assistierte ich meinem Betreuer Thomas beim Klammer Entnehmen und half dann beim PMSG spritzen, das jeweils auf Mittwoch fällt, um den so stimulierten Embryonspender die Embryonen im Morula-Stadium am Montag entnehmen zu können. Meine Aufgabe bestand darin frische Käfige für die hormonel stimulierten Weibchen vorzubereiten. Weiters half ich beim Suchen von blinden Tg 273-Mäusen. Diese neigen dazu, bedingt durch ihre genetische Veränderung, schneller blind zu werden. Das Eintragen dieser Mäuse in die Tierbase ist wichtig für statistische Analysen.

Dienstag, 24. Juli 2007

  12. Tag - 24.07.2007

Eine meiner heutigen Aufgaben war es Schwanzproben (in Tubes aufbewahrt) von letzter Woche mit 70% Ethanol zur weiteren sicheren Konservierung aufzufüllen. Danach half ich wieder in der Barriere Klammern aus den operierten Mäusen herauszunehmen. Mein Griff, die Maus zu fixieren, damit ihr ohne Narkose diese großen Metallklammern entnommen werden können, wird immer sicherer und ich hoffe entspannter... Wieder konnte ich einige Probeversuche zur ICSI mitverfolgen. Heute ging es um das Problem, wie kann man die Schwänze der Spermien entfernen. Derzeit werden noch Spermien, denen die Schwänze durch schockartiges Gefrieren "abgefallen" sind, verwendet, welche aber leider nur zu 10% im ganzen Sperma vorhanden sind. Anschließend half ich bei der Wasserkontrolle und gab den befruchteten Mausweibchen Futter und Wasserflasche. Dadurch, da jetzt Urlaubszeit ist, hatte ich nichts mehr zu tun und widmete mich so einigen Büchern zur Pflege und Haltung von Labortieren.

Montag, 23. Juli 2007

  11. Tag - 23.07.2007

Meine dritte und zugleich letzte Woche begann mit der schon vertrauten Embryogewinnung. Fünf Stämme waren schon letzte Woche für diesen Eingriff mit PMSG und hCG gespritzt und dann am Freitag verpaart worden. Bei einigen Inzucht-Stämmen war das Ergebnis weniger aufregend, andere aus Wildtypen konnten einen vertrösten. Ich konnte mich heute auch, so wie am Freitag schon, im Umgehen mit einer Mundpipette üben. Als Übung sortierte ich unbefruchtete Eizellen und degenerierte Eizellen, die zuvor schon bei der Suche nach schönen Morule als Abfall bei Seite geschoben wurden. Die gewonnen Morule wurden dann in flüssig Stickstoff eingefroren.
Die Ergebnisse von der letzten In-vitro-Fertilisation waren zwar besser, wie vor zwei Wochen, doch auch nicht umwerfend.
Als weitere Aufgabe wartete heute auf uns erste Mäuse, denen das fremde Brustdrüsengewebe implantiert wurde, von deren Klammern zu befreien. Später starteten wir noch einige Versuch im ICSI - Verfahren.

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