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Christian Aumayr
Letztes Update: 17:27 / 26.08.2008

Hallo! Mein Name ist Christian und ich wohne in St.Pölten, wo ich gerade die 7. Klasse des BRG/BORG's mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt abgeschlossen habe. Mein Praktikum werde ich am Institut für molekulare Biotechnologie der Akademie der Wissenschaften in Österreich (kurz: IMBA) absolvieren. Meine Betreuerin heißt Arabella Meixner und machte beim ersten Vorstellungsgespräch einen sehr netten Eindruck. Auch die Atmosphäre in dem dortigen Labor hat mir sehr gut gefallen und ich freu mich schon auf meinen ersten Tag.

Sonntag, 17. August 2008

  Die zweite Woche

Obwohl um einen Tag verkürzt war die zweite Woche doch noch um einiges
inhaltsreicher als die erste. Wenn man von dem Fakt mal absieht, dass,
obwohl wir in einem Labor für Mausgenomic arbeiten, wir noch nie im
Maushaus gewesen sind, haben wir doch schon mehr als nur ein bisschen
was vom Laborbetrieb erfahren. Allerdings wird auch die Arbeit von Tag
zu Tag mehr, weil ich und Tamara nicht mehr so viel Hilfe brauchen wie
bisher. Den letzten Tag der Woche hatte sie frei und ich durfte mich
alleine auf unsere cDNA Proben stürzen. Die anscheinend sehr wichtige
Midi Präparation brachte leider fast kein Ergebnis, was die Arbeit von
einem ganzen Nachmittag zunichte Machte. Das ist dann doch
manchmal sehr enttäuschend. Trotz allem hatten Michelle und ich viel
Spaß und ich hatte Gelegenheit mein "broken English" etwas
aufzubessern, denn die Südostasiatin spricht leider fast kein
Deutsch. Auch habe ich heute wieder zugesehen, wie jemand aus einem
anderen Labor ein paar Mäuse aufgeschnitten hat. Das war schon leicht
abstoßend, aber ich denke, das ist auch ein bisschen Gewöhnungssache und
immer etwas komisch beim ersten mal. Alles in allem bin ich sehr
zufrieden mit dem was bis jetzt passiert ist und freue mich schon auf
zwei weitere interessante Wochen im Imba.
So long
Christian

Donnerstag, 7. August 2008

  Mein Geburtstag

Mittwoch 6.8.2008:

Meinen Geburtstag verbrachte ich dieses Jahr auch im IMBA. Es war mein dritter Arbeitstag und ich kam, wie gewohnt, einige Zeit zu früh an meinem Arbeitsplatz an. Ich kühlte die mitgebrachten Nussschnecken ein und vertrieb mir die restliche Zeit mit etwas Musik. Kurz nach neun traf auch Tamara ein und wir unterhielten uns gegenseitig ein bisschen. Die jeden Mittwoch stattfindende Arbeitsgruppenbesprechung, die angeblich mehrere Stunden dauern sollte, fiel wegen Abwesenheit des Chefs flach. Aber das dazu gehörige üppige Frühstück gab es trotzdem. Die danach anstehende Arbeit ließ mich meinen Geburtstag schnell wieder vergessen. Begeistert stürzten wir uns auf eine Midi - Präp., die sich jedoch ähnlich wie die Mini am ersten Tag durchführen ließ, außerdem werteten wir ein paar Ergebnisse vom Vortag mittels Elektrophorese aus. Was mir auffiel war, dass wir immer mehr ohne die Hilfe eines anderen machen durften, auch wenn trotzdem das meiste noch unter Anleitung passierte. Das größte Projekt an diesem Tag war die Vorbereitung eines Southern – blots, was uns praktisch den gesamten Nachmittag kostete. Viel zu schnell war der Tag wieder vorbei und wir trommelten die Mitglieder unserer kleinen Gruppe zusammen um meine Nussschnecken zu verspeisen und meinen Geburtstag zu feiern. Danach wurde ich direkt von meiner Familie abgeholt und wir gingen essen. Weil es danach sehr spät geworden war, verbrachte ich die Nacht bei meiner Schwester in Orth, von wo ich heute direkt zur Arbeit gefahren bin. Aus diesem Grund hatte ich nicht die Möglichkeit diese Nachricht vor dem heutigen Tag zu posten.
So long,
Christian

Montag, 4. August 2008

  Mein erster Tag im IMBA

Heute war mein erster Tag im IMBA. Obwohl wir uns schon im Vorfeld kennen gelernt hatten, gab es zu erst mal eine kurze Vorstellung von Arabella Meixner. Neu für mich waren jedoch ihre Diplomandin Ruth und die zweite Summerschool Praktikantin Tamara. Ein weiteres Mitglied unseres kleinem Forscherteams ist Michele, die jedoch heute noch nicht anwesend war.
Nachdem wir einige Schwierigkeiten mit dem Personalbüro und der IT geregelt hatten, ging es weiter mit ein paar allgemeinen Regeln, die wir im Labor zu beachten haben. Sind zwar eindeutig wichtig, doch mühsam.
Doch um frischem Wind hätte ich mir keine Sorgen machen müssen, denn unmittelbar darauf erreichte uns die Nachricht, dass der Go - Tv Termin, an dem wir gefilmt werden sollten, von morgen auf heute vorverlegt werden sollte und ehe wir uns versahen, standen Theresa und ich praktisch ohne Sachwissen vor der Kamera.
Auch einige wissenschaftliche Themen sind wir an diesem Tag noch angegangen. Darunter eine Mini - Präperation von 20 E.Coli Kolonien, das Auftragen von DNA auf ein 1 % Agrose - Gel + eine Elektrophorese mit 120 V. Außerdem durften wir zum krönenden Abschluss auch noch ins Zellkultur-Labor um dort einen Mediumswechsel durchführen. Ganz schön viel für den ersten Tag!

summerschool.at | gen-au labor blogs

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