Tag 1
09:55 / 03.08.2011
Mein erster Tag auf dem Institut für Tierzucht und Genetik der Veterinärmedizinischen Universität Wien fängt mit einer beschwerlichen eineinhalb stundenlangen Anreise an. Nachdem ich jedes öffentliche Verkehrsmittel, das die Stadt Wien u. die ÖBB zu bieten haben, genutzt habe, erreiche ich endlich mein Ziel: das Institut! Ich werde freundlich von meiner Betreuerin Dr.Nicole Leitner empfangen u. meinem Summerschool Kollegen Lukas vorgestellt. Auch die übrigen Kollegen u. Mitarbeiter des Instituts sind sehr freundlich.
Das Projekt, an dem wir mitarbeiten dürfen, befasst sich mit dem unspezifischen Immunsystem, genauer gesagt mit dem Jak-Stat-pathway, wobei es verschiedene Typen von Jaks (Janus Kinase) u. Stats (signal transducers and activators of transcription) gibt. Jaks befinden sich am Rezeptor einer Zelle, erfolgt ein Reiz auf den Rezeptor, wandern die Stats zu den Jaks u. werden aktiviert. Daraufhin wandern die Stats zum Zellkern u. bewirken dort die Transkription, in dem sie sich an einen bestimmten Teil der DNA, den Promoter, binden. Die DNA wird zu RNA umgewandelt, die RNA im nächsten Schritt, der Translation, zu Proteinen umgewandelt. Diese Proteine wollen wir nachweisen/sichtbar machen. Wir arbeiten mit 4 verschienen Maustypen, bei 3 der 4 Typen ist entweder 1 od. beide STAT1 Typen "ausgeschalten".
Nach dieser theoretischen Einführung, folgte gleich die Praxis: wir homogenisierten verschiedene Mausorgane der verschiedenen Typen in einer Lösung, indem wir die Organge mit einem Mini-Pürierstab zerkleinerten. Diese Organ-Lösung wurde dann von Schwebstoffen befreit, mit einer anderen Lösung gemischt u. im Photometer mit einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt - dadurch wird die Proteinkonzentration bestimmt.
Zwischendurch mussten die Lösungen gekühlt, für eine bestimmte Zeit ruhen, in diesen Pausen wurden wir durchs Institut geführt u. konnten uns z.B. den Mausstall ansehen.
Das Projekt, an dem wir mitarbeiten dürfen, befasst sich mit dem unspezifischen Immunsystem, genauer gesagt mit dem Jak-Stat-pathway, wobei es verschiedene Typen von Jaks (Janus Kinase) u. Stats (signal transducers and activators of transcription) gibt. Jaks befinden sich am Rezeptor einer Zelle, erfolgt ein Reiz auf den Rezeptor, wandern die Stats zu den Jaks u. werden aktiviert. Daraufhin wandern die Stats zum Zellkern u. bewirken dort die Transkription, in dem sie sich an einen bestimmten Teil der DNA, den Promoter, binden. Die DNA wird zu RNA umgewandelt, die RNA im nächsten Schritt, der Translation, zu Proteinen umgewandelt. Diese Proteine wollen wir nachweisen/sichtbar machen. Wir arbeiten mit 4 verschienen Maustypen, bei 3 der 4 Typen ist entweder 1 od. beide STAT1 Typen "ausgeschalten".
Nach dieser theoretischen Einführung, folgte gleich die Praxis: wir homogenisierten verschiedene Mausorgane der verschiedenen Typen in einer Lösung, indem wir die Organge mit einem Mini-Pürierstab zerkleinerten. Diese Organ-Lösung wurde dann von Schwebstoffen befreit, mit einer anderen Lösung gemischt u. im Photometer mit einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt - dadurch wird die Proteinkonzentration bestimmt.
Zwischendurch mussten die Lösungen gekühlt, für eine bestimmte Zeit ruhen, in diesen Pausen wurden wir durchs Institut geführt u. konnten uns z.B. den Mausstall ansehen.