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Christina Manner
Letztes Update: 20:06 / 27.07.2009

! Bin 17 und komme aus OÖ. Arbeite seit 20. Juli am Institut für Biophysik der Kepler Uni in Linz. Ich bin total begeistert!

Montag, 27. Juli 2009

  6. Tag

Die neue Woche beginnt genauso wie die letzte geendet hatte: Auswerten. Heute waren die Daten von Mario dran, die wir am Mittwoch gesammelt hatten. Es war grundsätzlich das gleiche Prozedere wie bei Josef, nur ein anderes Programm. Da wir die Daten eines neuen Versuches ausgewertet haben, wussten wir nicht wirklich ob uns die Ergebnisse freuen sollen, oder nicht, aber schön sah sie auf jeden Fall aus unsere Statistik =). Am Nachmittag waren wir dann wieder im Labor und haben Zellen fotografiert und Daten gesammelt. Es war sozusagen der zweite Teil des Projektes mit Mario. Das Labor war finster und ich war müde. Ist zwar keine so gute Kombination, aber ich habs ohne Einschlafen geschafft :-D

  5. Tag

Freitag war Auswertungstag, das wussten wir bereits am Dienstag. Wir freuten uns darauf, auch wenn wir wussten, dass wir den Sessel vorm Computer kaum verlassen würden. Josef erklärte und alles was wir wissen mussten. Wie die Programme funktionieren und was wir suchen. Das Auswerten machte eigentlich Spaß, nur kann ich mir vorstellen, dass es langweilig wird, wenn man es immer und immer wieder machen muss. Nachdem wir alles soweit bearbeitet hatten, zeigte und Josef noch das fertige Ergebnis, er stellte fest, dass wir für eine ordentliche Statistik mehr Daten bräuchten :-(. Anschließend diskutierten wir noch ein wenig über die wissernschaftlichen Theorien, die seine Arbeit beeinflussen und dann gings ab ins Wochenende. Der tag war genauso wie ich ihn mir vorgestellt hatte, zwar eintönig aber nicht fad =)

  4. Tag

Es war ein relativ deprimierender Tag. Am Vormittag wollten wir mit Julian Zellen fotografieren und untersuchen, aber leider wollten die Zellen das nicht. Nach mehrmaligem Versuchen und unbefriedigenden Ergebnissen gaben wir vorm Mittagessen schließlich auf. Danach gings ab zur Mikrobiologie und Genetik. Wir durften mit Julian DNA extrahieren. Hat zwar den ganzen Nachmittag gedauert, da man viel filtern, verdünnen, lösen, zentrifugieren etc muss, und zwischendurch immer Pausen entstehen, aber es hat Spaß gemacht. Leider hatten wir auch diesmal kleine Probleme, da wir nicht aus allen Proben genug DNA filtern konnten. Vorallem Julian machte das zu schaffen, aber so etwas passiert von Zeit zu Zeit leider. Bis auf die meist nicht brauchbaren Ergebnisse war es ein klasse Tag. Ich habs zwar dann am Ende noch geschafft, dass ich auf dem Sofa einschlafe, aber das lag nicht an Julian und seinen Experimenten (wie alle anderen behaupten) sondern daran, dass ich einfach zu wenig Schlaf erwischt hatte.

Donnerstag, 23. Juli 2009

  3. Tag

Heute waren wir wieder beim Mario. Grundsätzlich haben wir die selben Methode verwendet, die auch Josef verwendet hat. Allerdings waren die Zellen unterschiedlich und auch das was wir herausfinden wollen. Die Arbeit mit lebenden Zellen macht mir total viel Spaß und ich hoffe, dass sich das in den nächsten 3 Wochen nicht ändern wird.

  2. Tag

In unserer Gruppe ist es anscheinend Brauch, dass die Praktikanten oft zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern wechseln, und so alle Methoden und Forschungsobjekte kennen lernen. Am Dienstag war Josef dran. Josef erklärte uns gleich zu Beginn alles Wichtige - er wäre echt ein guter Lehrer =). Später durften wir dann die lebenden Zellen für die Messung präparieren und sogar die Messungen und Fotografien durchführen. Ich habe einiges gelernt und fand alles hächst interessant.

  1.Tag

Petra (meine Kollegin) und ich haben gleich mal unsere Betreuer Mario und Birgit kennen gelernt. Wir durften auf ein Meeting der Arbeitsgruppe gehen, in der wir sind. Unsere Arbeitsgruppe ist die >Fluorenzmikroskopie Gruppe (hoffe das stimmt so =) ) Da in der Gruppe ein "Austauschstudent" aus Ungarn ist, wurde beinahe das ganze Meeting auf English gehalten. War zwar ein bisschen anstrengender zum zuhören, aber eig auch intressanter. Später ließ uns Mario am MIroskop arbeiten und verschiedene Objektive testen. Alles in Allem ein cooler Tag, der mich auf weitere solche Tage hoffen lässt.

Mittwoch, 8. Juli 2009

  Vorfreude

Ich beginne am 20.07 mit meinem Praktikum und freu mich schon total darauf. Am Tag meines Vorstellungsgespräch hatte ich die Möglichkeit mich schon mal im Labor umzusehen und mit den Leuten dort zu quatschen. Soweit ich das beurteilen kann sind alle total gut drauf und haben echt Interesse an dem was sie arbeiten. Außerdem könnt ihr ja schon bei einigen anderen Praktikanten nachlesen wie gut es denen auf der JKU (Johannes Kepler Universität Linz) gefällt.
Kann den start kaum noch erwarten =)

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