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Christoph Moschik
Letztes Update: 13:25 / 28.09.2006

hallo! Meinen Namen kennt ihr ja schon, ich bin 18 und habe die Matura am Gym St.Veit (Kärnten) abgeschlossen und hoffe im Herbst mit einem Zahnmedizinstudium beginnen zu können. Im Sommer arbeite ich am Zellbiologischen Institut in Graz (11.9-29.9) und meine Betreuerin ist Fr. Dr. Astrid Blaschitz. Bei unserem ersten "Meeting" hat sie mir erzählt, dass meine Aufgabe darin bestehen wird Zellen aufzuschneiden und die unterschiedlichen Zellseziermethoden auszuprobieren. Wird bestimmt cool. Falls jemand Fragen hat oder einfach was sagen will, mailt mir. Würde mich freuen. CU

Donnerstag, 28. September 2006

  Ciao

Ich habe in den letzten Tagen vor allem bei der Auswertung der Ergebnisse gearbeitet und somit viel Zeit vorm Computer verbracht. Unter anderem bearbeitete ich die Fotos, welche Astrid mit mir am Mikroskop machte und wir diskutierten die Resultate. Leider hat die Zelllinienfärbung nicht funktioniert, da sie teilweise geplatzt sind und somit keine brauchbaren Ergebnisse lieferten.
Haute ist mein letzter Tag und ich werde das Labor schon ein bisschen vermissen. Aber ich werde trotzdem im Haus (Vorklinik) bleiben, da ich am Montag mein Zahnmedizinstudium beginne.
Schöne grüße an euch,

Euer Christoph

Montag, 25. September 2006

  Tag 10/11

Am Freitag hatte ich viel Zeit meine Dokumentation zu schreiben, da Astrid bei einer Besprechung war, die wider Erwarten sehr lange dauerte. Auch Anna hatte nicht mehr sehr viel zu tun, und so machten wir uns einen coolen, lustigen Vormittag im Labor. - Ga Anna, wor recht a gaudi-

Heute macht Astrid mit mir noch einige Mikroskopische Aufnahmen unserer Schnitte, die ich anschließend im Photoshop nachbearbeitete und in meine Dokumentation einfügte.
-ein sehr spannender Tag im Alltag eines Jungforschers ;) -

Donnerstag, 21. September 2006

  Tag 9

Nachdem Astrid heute zu einer Besprechung musste, musste ich im Labor selbstständig arbeiten. Zuerst fertigte ich eine H.E.-Färbung an und konnte danach den Roboter „Labvision Autostainer“ aktivieren. Weil die gestrigen Markierungen zu konzentriert waren rechnete ich die benötigten Verdünnungsverhältnisse aus und startete einen neuen Durchgang. Es war wirklich cool, einmal im Labor selbstständig zu arbeiten und ohne Kontrolle hantieren zu müssen. Am Nachmittag kam Astrid zurück und wir machten Fotoaufnahmen der eingefärbten Gewebsschnitte, die ich in meiner Dokumentation verwenden werde.

Mittwoch, 20. September 2006

  Tag 7/8

Gestern haben wir die HOPE-Proben in Paraffin eingegossen und sie so zum Schneiden vorbereitet. Danach hatte ich Zeit meine Dokumentation weiter zuschreiben, da Astrid zu einer Besprechung musste.
Heute haben wir Immunhistochemischefärbungen (IHC) mit einem Pipetierroboter angefertigt. Es erforderte einiges an Zeit, um die einzelnen Antikörperseren für den Roboter anzufertigen und das Programm zu schreiben. Danach ärgerte mich Anna beim Berichtschreiben, da sie eine längere Pause hatte :-). Am Nachmittag erstellte ich einen Bericht über die am Vormittag verwendeten monoklonalen Antikörper mit den im Roboter verwendeten Konzentrationen - d.h. viel Rechnen-.

Dienstag, 19. September 2006

  Tag 6

Gestern hat Astrid mit mir die Schnitte vom Freitag mit der H.E.-Färbung behandelt, wodurch wieder die Zellkerne blau und die restlichen Zellsubstanzen rosa markiert wurden.
Des weiteren haben wir die HOPE1 Einbettungen vom Donnerstag mit dem HOPE2-Reagenz versetzt und eineinhalb Stunden bei 2°C gekühlt. Anschließend tauschte ich die HOPE-Lösungen gegen Aceton, auch bei 2°C. Dadurch wurde der Probe das Wasser entzogen, und das Aceton musste weitere vier mal, im Abstand von 1,5 Stunden, gewechselt werden. Um ca. 15:30 wurden sie dann in 55°C warmes Paraffineingebettet, welches an der Grenze zwischen flüssig und fest war. So stellten wir die Proben nun in einen Ofen, der genau auf 55°C eingestellt war, und beließen sie dort, um am nächsten Tag mit der Bearbeitung fortzufahren.
Während dessen fertigten wir auch noch ein paar Kryoschnitte der in flüssigem Stickstoff eingefrorenen Probe, um einen Vergleich zum herkömmlichen Kryoschneiden zu erhalten.

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