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Cornelia Pipper
Letztes Update: 17:00 / 17.08.2010

  life is hard...but nothing is better...=)

Heute haben wir erneut den Versuch gestartet eine SUFU Klonierung durchzuführen. Unsere Arbeitsschritte liefen fast gleich wie in der ersten Arbeitswoche ab; natürlich jetzt schon ein wenig schneller und routinierter. Eine Abänderung zu unserem ersten Versuch besteht jedich darin, dass wir dieses Mal BamH1 HF (High fidelity; dieses Enzym schneidet bereits nach 5min) verwendet haben, es ist nämlich auch durchaus möglich, dass unser letzter Versuch an dem Enzym gescheitert ist; vielleicht hat es einmal ja zu viel Wärme abbekommen.
Eigentlich wollten wir unsere DNA nur über die Säulen aufreinigen, doch da wir auf dem Analysegel so starke Supercoil-Banden hatten, mussten wir doch wieder die Gelmethode anwenden.Dann wurde das Gel natürlich über eine Säule wieder aus unserer Probe entfernt und wir erhielten dann noch immer 50% unserer DNA; also 2,5µg.
Bei Wolfi durften wir heute bei der Real Time PRC zusehen; da es leider doch eine sehr genaue und komplizierte Arbeit ist, haben wir uns darauf geeinigt nur mental mitzuarbeiten. Wolfi hat für diese PRC seine Proben zusammen mit ein paar Proben von Markus verwendet. Zu aller erst musste er natürlich Wasser vorlegen und hat damit die Samples, also die cDNA, verdünnt. Dann hat er einen Mix aus den jeweiligen Primern und Cybergreen (ein Farbstoff, der in die doppelsträngige DNA interkaliert) hergestellt und jeweils 5µl von diesem Mix und 5µl von der dazugehörigen DNA-Probe in ein Real Time-PRC-Tube hineinpipettiert; diese tubes haben einfach noch ein kleineres Fassungsvermögen und passen natürlich in die spezielle PCR Maschine. Insgesamt hatte er dann 40 Proben samt den technischen Duplikaten, die man zur Sicherheit und Überprüfung von jeder Probe herstellt. Die PRC lief dann für eineinhalb h und während sie bereits gestartet wurde, hat Wolfi noch die Beschriftung der Epis und die Namen der Proben in dein Programm geklopft, womit später eine Excel-Tabelle erstellt wird und man sich dann auch noch auskennt.
Nach so einigen Tag bei der Forschungsarbeit in der Uni, bekommt an schön langsam das Gefühl richtiger Forscher. Wenn wir auch noch nichts weltbewegendes erfunden oder herausgefunden haben, so fängt man an Wissenschaft zu verstehen; es ist nichts, über das man so einfach stolpert, sondern es braucht viel Arbeit und Zeit um zu einem Ergebnis zu kommen. Keinesfalls ist das Leben als Wissenschaftler so einfach wie es in Filmen immer dargestellt wird,doch dies einmal selbst zu erleben übertrumpft den Eindruck doch bei weitem!
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