Nach der Matura am Döblinger Gymnasium in Wien absolviere ich jetzt gerade mein Praktikum an der Medizinischen Universität in Innsbruck (Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie).
Am Dienstag (01. September) gings nach der Arbeit mit ein paar Leuten aus dem Institut auf die Patscher Alm. Trotz großer (!) Bedenken, ob ich es als Stadkind da hinauf schaffen werde ohne in der Hälfte zusammenzubrechen, habe ich es gut geschafft.
Nach 1,5h und 650-700 Höhenmetern (für alle aus der ehemaligen 8b 2008/2009 am G19: milde, wenn man sich an W****er-Wanderungen zurückerinnert!!) gabs auf der Patscher Alm dann "Kas-" oder "Speckknödel" mit Kraut und einen Schnaps, der wie grauenhafter Hustensaft geschmeckt hat. Barbara und ich haben unsere Chance beim Tischwechsel von draußen in die Hütte gewittert und den Schnaps einfach stehengelassen, aber der Wirt hat ihn uns nachgebracht! Gott sei Dank konnte ich meinen dann jemandem anderen andrehen. Danke nochmal!
Da es schon ziemlich spät war, mussten wir mit Taschenlampen hinutergehen, was fast schwieriger war als hinaufzugehen. Trotzdem haben es alle gut nach unten geschafft und ich bin um 23.45 ganz schön müde ins Bett gefallen.
Bei den Fotos sind auch welche von der Patscher Alm dabei! --> leider nicht, weil ich keine Fotos mehr hinaufladen kann!! :-((
Groeltern haben mich besucht, Goldenes Dachl besichtigt am Stadtturm gewesen, in der Innenstadt mittaggegessen, auf der Hungerburg gewesen, Tiroler Hut gekauft (leider kann ich auch davon kein Foto mehr hinaufladen!), Svarovski-Kristallwelten bewundert, Sonnenbrille gekauft...
In diesem Department wird der Raum in dem die Thermocycler stehen gleichzeitig als Fotolabor verwendet. Ich will mir eigentlich nur meine Proben aus einem Thermocycler holen, muss dabei aber feststellen, dass der ganze Raum abgedunkelt ist. Soll ich da jetzt reingehen? Irgendwie muss ich ja an meine Proben kommen. Also gehe ich mal rein - natürlich ohne das Licht aufzudrehen. Zum Thermocycler finde ich. Immerhin. Die erste Hürde ist geschafft, aber es tut sich gleich das nächste Problem auf: Ist der Thermocycler schon fertig? Ich bück mich um auf dem kleinen Bildschirm am Gerät im Dunkeln etwas erkennen zu können und... au... hau mir die Kante vom Thermocycler in den Kopf. Wieder mal typisch.
Der Cycler war übrigens fertig und ich habs geschafft die Proben - ohne mir noch einmal weh zu tun - ins Labor zu bringen.
Freundin, die ich schon seit ich auf der Welt bin, war hier!! :-)) Stadt (und zwar wirklich alles-von goldenem Dachl über Hofburg, Museen,...) besichtigt, Stadt von oben besichtigt (Café Panorama 360°), versehentlich beim IKEA gelandet (da das Schloss Amras, das wir eigentlich besichtigen wollten um 17h zugesperrt hatte und wir um 17.05 dort waren...), Abend: Weekender, Plateau und viiiel zu wenig Schlaf...
Die erste Nacht hatte ich keine Ahnung wo ich nach der Arbeit schlafen werde und habe mich mal im Gasthof "Innbrücke" einquartiert. Dann habe ich aber Gott sei Dank eine ganz süße kleine Ferienwohnung am Fürstenweg (Nähe Flughafen - ist aber nicht laut) gefunden. Hier ist es wirklich nett. Die ganze Wohnung ist im 60er-Stil eingerichtet und vom Balkon aus kann ich Hühner und einen Reitstall sehen (und riechen!).
Ich habe es sehr genossen, in einem diagnostischen Labor zu arbeiten und dabei auch noch ein bisschen von „echter Forschung“ mitzuerleben. Das Ergebnis des Projektes zur Rolle des Cholesterols bei der Aktivierung der Sonic Hedgehog Signalkaskade, das mir als „Mausprojekt“ in Erinnerung bleiben wird, habe ich in meiner Praktikumszeit leider nicht mehr erfahren, aber ich bin mir sicher, meine Betreuerin liegt mit der Hypothese, dass eine ständige Aktivierung von smoothend zu einer Verbesserung der Symptome von SLOS führen kann, nicht so falsch. Da der Kontakt zu ihr hoffentlich bestehen bleibt, freue ich mich auch darauf, das endgültige Ergebnis irgendwann zu erfahren. In der Diagnostik arbeitet man eher in kleineren Schritten und strebt nicht auf ein großes Ziel hin. Was man jedoch oft vergisst, wenn man „nur schnell mal eine PCR“ macht, ist, was dahinter steckt: Oft entscheidet die mit dem Ergebnis erstellte Diagnose über die Zukunft eines Menschen. Das ist schön, wenn an die Diagnose eine wirkungsvolle Therapie folgt, aber das ist nicht immer der Fall. Oft kann nur eine Diagnose erstellt werden, eine Behandlung gibt es jedoch nicht. Handelt es sich um eine Pränataldiagnostik, kann diese eine schnelle PCR sogar darüber entscheiden, ob die Eltern die Schwangerschaft abbrechen. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf hatte ich auch bei scheinbar kleinen Arbeiten immer große Achtung vor dem, was ich tat.
Patscher Alm
Nach 1,5h und 650-700 Höhenmetern (für alle aus der ehemaligen 8b 2008/2009 am G19: milde, wenn man sich an W****er-Wanderungen zurückerinnert!!) gabs auf der Patscher Alm dann "Kas-" oder "Speckknödel" mit Kraut und einen Schnaps, der wie grauenhafter Hustensaft geschmeckt hat. Barbara und ich haben unsere Chance beim Tischwechsel von draußen in die Hütte gewittert und den Schnaps einfach stehengelassen, aber der Wirt hat ihn uns nachgebracht! Gott sei Dank konnte ich meinen dann jemandem anderen andrehen. Danke nochmal!
Da es schon ziemlich spät war, mussten wir mit Taschenlampen hinutergehen, was fast schwieriger war als hinaufzugehen. Trotzdem haben es alle gut nach unten geschafft und ich bin um 23.45 ganz schön müde ins Bett gefallen.
Bei den Fotos sind auch welche von der Patscher Alm dabei! --> leider nicht, weil ich keine Fotos mehr hinaufladen kann!! :-((