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Elisa Hahn
Letztes Update: 12:17 / 17.09.2011

"Was immer du kannst oder träumst es zu können - fang damit an" (Goethe)

Samstag, 17. September 2011

  Tag 15: Abschlusspräsentation und Abschied

An meinem letzten Praktikumstag habe ich zum Abschluss meine Präsentation über die in den letzten Wochen verfasste Arbeit gehalten. Sehr großes Publikum hatte ich dabei zwar nicht, aber es gab trotzdem viele interessante Reaktionen danach. Die anschließende Fragerunde weitete sich zu einer kurzen Diskussion aus, die wiederum sehr spannend zu beobachten war. Den Nachmittag ließen Ursula, Kevin und ich dann noch gemütlich ausklingen und so sind meiner drei Wochen Praktikum viel schneller vergangen als anfangs vermutet.
Auch wenn sich meine weitere Studienkarriere nun nicht in Richtung Sozialwissenschaften wenden wird war es doch wahnsinnig interessant, einen Einblick in diese Perspektive der Forschung zu bekommen. Viele neue Erfahrungen werden mir bestimmt in Zukunft zu Gute kommen, für welchen Weg ich mich auch entscheiden werde.

Donnerstag, 15. September 2011

  Tag 14: Das Ende naht

Die Präsentation für morgen ist nun so gut wie vollständig vorbereitet, lediglich meine handschriftlichen Notizen werde ich noch verfassen. Außerdem steht für die nächsten Tage/Wochen (auch nach dem eigentlichen Praktikum) noch Einiges an Verbesserungsarbeiten an meinem Abschlussbericht an. Diesen haben sich Ursula und Kevin bis heute durchgelesen und mir Feedback über mögliche Verbesserungen gegeben, dich ich vor der Abgabe im Oktober noch vornehmen werde.

Mittwoch, 14. September 2011

  Tag 13: Interviewtermin in Graz

Nach einer recht frühen Abfahrt um 7 Uhr ging es heute für Ursula und mich mit dem Zug nach Graz in das DNA-Labor der dort ansässigen Universität, wo wir ein Interview mit der Leiterin des Labors führen durften.
Diese Dame war sehr aufgeschlossen und sofort bereit, Ursula all ihre Fragen bestmöglich zu beantworten. Schnell stellte sich dabei heraus, dass sie für das Projekt „Immigene“ (von dem sie schon im Vorhinein sehr angetan war, wie sie uns am Beginn erzählte) viele durchaus brauchbare Informationen liefern konnte. Allerdings blieben auch weiter einige Fragen ungeklärt aufgrund der unsicheren und nicht einheitlichen Regelungen für DNA Analysen im Zuge von Familienzusammenführungen in Österreich – Probleme bei der Probenentnahme in den Botschaften im Ausland oder unzureichende Kommunikation zwischen einzelnen Institutionen beispielsweise. Auch Statistiken konnte sie uns leider keine vorlegen, da im Labor zuvor noch nie welche erhoben worden waren. Allerdings meinte sie dazu mit einem zwinkernden Seitenblick auf mich, dies könnte womöglich im Zuge eines Praktikums die nächste Zeit einmal geschehen.
Bei meinem ersten Interview, an dem ich heute (wenn auch nur passiv) teilhaben durfte, habe ich so einen sehr positiven ersten Eindruck bekommen und habe auch Einiges über Interviews und generell sozialwissenschaftliches Arbeiten gelernt. Außerdem konnte ich auch kurz einen Blick auf die schöne Stadt Graz und deren Altstadt werfen, was mich sehr beeindruckt hat.
Während der Zugfahrt hatte ich auch Zeit, mit der Vorbereitung meiner Präsentation für Freitag zu beginnen, die zirka 20 Minuten lang sein und direkt in den Büroräumen der LSG vor einigen der Mitarbeiter dort stattfinden wird.

Dienstag, 13. September 2011

  Tag 12: Erfolgreiche Abschluss der Schreibarbeit

Mit Freude kann ich heute berichten, dass die Arbeit in meinem Abschlussbericht vorerst beendet ist. Meinde Betreuerin Ursula und der Kollege Kevin werden diese nun auf wissenschaftliche Korrektheit überprüfen (richtiges Zitieren,..) und mich im Laufe der nächsten Tage noch über mögliche Verbesserungsvorschläge informieren, bevor ich die Arbeit dann im Institut vorstellen und zur Teilnahme am GEN-AU SummerSchool-Wettbewerb einschicken werde. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, da sie natürlich weitaus mehr Erfahrung mit wissenschaftlichen Arbeiten haben und mir so bestimmt große Hilfe sind, außerdem kann ich so diesbezüglich selbst noch mehr lernen, was mir im Zuge meiner weiteren Ausbildung eines Tages zu Gute kommen könnte.

Montag, 12. September 2011

  Tag 11: Gemütlicher Start in die letzte Praktikumswoche

Mit der moderaten Startzeit von 12 Uhr begann der heutige Praktikumstag sehr entspannt, auch ein gemeinsames Mittagessen mit Ursula, ihrer Tochter und einer weiteren Kollegin trug zur angenehmen zwischenmenschlichen Atmosphäre bei. Die Arbeit an meinem Abschlussbericht nähert sich nun dem finalen Stadium und wird hoffentlich bald zum Ende kommen, denn so viel Zeit bleibt dafür gar nicht mehr: morgen ist der letzte Tag, den ich noch mit Schreibarbeit verbringen werde, am Mittwoch steht ein Interview im DNA Labor Graz an, auf das ich schon sehr gespannt bin und am Donnerstag sollte ich mich dann schon einer PowerPoint-Präsentation widmen, mit der ich dann letztlich am Freitag (meinem letzten Praktikumstag) die Ergebnisse meiner Recherche den Wissenschaftern der LSG näherbringen werde.

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