16:02 / 10.07.2010
Wow, schon eine ganze Arbeitswoche vorbei.... die Zeit vergeht schneller als gedacht. Auch bin ich nach der Arbeit erschöpfter als gedacht. Ich fahre zwar nur eine Stunde je Strecke zur Vetmed, trotzdem bin ich immer fix und fertig, wenn ich nach Hause komme... und dass alles obwohl es meistens zwischen den Experimenten realtiv lange Wartezeiten gibt und man sich in diesen ausruhen könnte.
Was an dieser Erfahrung so wahnsinnig wichtig für mich ist, ist, dass ich sehe wie es wirklich ist Forscher/in zu sein, dass man Geduld und ein großes Gesamtwissen benötigt.... und manche Experimente großen Zeitaufwand und Genauigkeit fordern.
15:58 / 10.07.2010
Gestern durften wir, das heißt Flo und ich, einen Westernblot fast ganz alleine machen. Nun ja, er lief wie das erste mal ab mit dem Unterschied, dass wir diesmal die Proben verwendet haben, die wir auch die real time PCR nahmen (homognisierte Mäusedärme).
Diesmal ein bisschen mehr im Detail:
Herstellung des Rungels --> eingefüllt--> Isopropanol, damit die Oberfläche geglättet wird und keine Luftbläschen bestehen --> man wartet bis das Rungel polymerisiert ist (das heißt fest ist) --> dann füllt man das eben hergestellte Stackinggel in die Apparatur und steckt die Kämme hinein, die dazu dienen, dass, wenn man sie wieder rausnimmt, wenn das Gel fest ist , Slots gebildet sind --> die Proben werden erhitzt, damit sie denaturieren, danach kommen sie in die Zentrifuge --> die Kämme werden aus dem Gel entfernt, Taschen sind zwischen den Slots entstanden --> Taschen werden gespült, damit keine Verunreinigungen zurück bleiben --> die Proben werden hinein pipetiert --> Gelelektrophorese bis die Proben ausgelaufen sind --> danach wird geblottet, damit die Proteine vom Gel auf die Membran übertragen werden --> dann muss man sich die Membranen nur mehr ansehen, wozu wir aber am Freitag leider nicht mehr gekommen sind