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Eva Simon
Letztes Update: 19:00 / 17.07.2010

Ich bin siebzehn Jahre alt, besuche die siebente Klasse des Piaristengymnasiums in Wien. Ich bin naturwissenschaftlich sehr interessiert (, was nicht allzu schwer zu erraten ist, wenn ich mich bei Summerschool beworben habe ;D), überaus neugierig, wissbegierig. Ich liebe es Neues zu entdecken, neue, gute Erfahrungen zu machen.... und ich hoffe, dass es eine super Zeit wird während meines Praktikums :D

Forschungsdokumentation

Samstag, 17. Juli 2010

  Forschungsdokumentation

Wow, es tut mir echt leid, dass ich so lang schoin nicht mehr in meinén Blog geschrieben habe und die Allgemeinheit nicht Anteil habe lassen an meinen Aufgaben und Erfahrungen.
Also diese, meine zweite Woch ist viel passiert. Wie waren am Biocenter in der Dr. Bohr-Gasse woe wir mit Eva Histologien gemacht haben, das heißt Gewebsschnitte von Mäusedärmen.
Zuerst haben wir die bereits in Paraffin eingebetteten Därme in hauchdünne Scheibchen (5µm) geschnitten mit dem sogenannten Mikrotom, was schwieriger war als gedacht. Diese Scheibchen kamen dann auf Slides.... Danach kamen diese Slides in Xylol, dann in verschieden hoch konsentriertes Ethanol und Wasser. Danach wusch man sie mit Wasser und PBS-T. Nach dieser Prozedur gab man Buffer dazu und erhitzte diesen auf 95°C. Weiter blockte man mit Ziegenserum. Dann kam der erste Antikörper hinzu, es wurde gewaschen mit PBS-T, der zweite gelabelte Antikörper hinzugegeben und wieder mit PBS-T gewaschen. Dann gab man Färbesubstrat dazu. Dann noch mal gewaschen und dann mit wasserlöslichen Produkt eingedeckelt.
Wir haben zwei verschiedene Färbetechniken kennengelernt: die HE-Färbung und die Immunhistochemie....
mir hat die Histologie extrem gut gefallen.
Am Donnerstag haben wir dann unseren Westernblot vom Freitag ausgewertet und eine Protein-Ladeprobe durchgeführt, um zu überprüfen, ob auch alles gleich geladen ist. Hierfür kam ein Stropbuffer über Nacht auf die Membranen, damit der Antikörper runter ging, dann nach kamen wieder erster und zweiter Antikörper darauf und dann wurde noch einmal entwickelt.
Am Freitag haben wir dann (fast) vollkommen selbstständig noch einen Westernblot gemacht...

Montag, 12. Juli 2010

  In der Früh haben wir an der Vetmed Uni MIlzen aus Mäusen...

In der Früh haben wir an der Vetmed Uni MIlzen aus Mäusen herausgenommen, was echt spannend war zu sehn wo welche Organe liegen (Michi hat uns sogar das Gehirn einer Maus gezeigt). Als wir diese verstaut hatten, sind wir auf die Med Uni gefahren, um die Milzen zu homogenisieren, etc.. Am Mittwoch wird uns Michi dann zeigen, wie man mit dem Faxgerät umgeht :D.
In einer Pause haben wir dann auch noch Eva besucht die genau an diesem Tag auch an der Med Uni tätig war und zugesehen wie sie Aorten isolierte.
Also war es wieder ein durchaus erfolgreicher und interessanter tag!!!!

Samstag, 10. Juli 2010

  Gestern durften wir, das heißt Flo und ich, einen Westernblot...

Gestern durften wir, das heißt Flo und ich, einen Westernblot fast ganz alleine machen. Nun ja, er lief wie das erste mal ab mit dem Unterschied, dass wir diesmal die Proben verwendet haben, die wir auch die real time PCR nahmen (homognisierte Mäusedärme).
Diesmal ein bisschen mehr im Detail:
Herstellung des Rungels --> eingefüllt--> Isopropanol, damit die Oberfläche geglättet wird und keine Luftbläschen bestehen --> man wartet bis das Rungel polymerisiert ist (das heißt fest ist) --> dann füllt man das eben hergestellte Stackinggel in die Apparatur und steckt die Kämme hinein, die dazu dienen, dass, wenn man sie wieder rausnimmt, wenn das Gel fest ist , Slots gebildet sind --> die Proben werden erhitzt, damit sie denaturieren, danach kommen sie in die Zentrifuge --> die Kämme werden aus dem Gel entfernt, Taschen sind zwischen den Slots entstanden --> Taschen werden gespült, damit keine Verunreinigungen zurück bleiben --> die Proben werden hinein pipetiert --> Gelelektrophorese bis die Proben ausgelaufen sind --> danach wird geblottet, damit die Proteine vom Gel auf die Membran übertragen werden --> dann muss man sich die Membranen nur mehr ansehen, wozu wir aber am Freitag leider nicht mehr gekommen sind

Donnerstag, 8. Juli 2010

  Bradford-Test

Nun am heutigen Tag haben wir beim Bradford-Verfahren zugesehen bzw. ein wenig mitgeholfen.
Bei dieser photometrischen Methode geht es um die quantitative Bestimmung von Proteinen, in unserem Fall um die Proteine, die die 16 Mausdärme, die wir gestern homogenisiert haben, enthalten. Insgesamt hatten wir dann 26 Proben, da zusätzlich zu den Samples eine Standardkurve gemacht werden musste.
Weiters durften wir Michl bei der RNA-Gel-Elektrophorese behilflich sein, diese dient dazu RNA nach der Größe nach aufzuteilen.

Mittwoch, 7. Juli 2010

  Jeden Tag was Neues

Am heutigen Tag war ich dabei wie Eva ihre PCR ausgewertet hat am dafür eigenen Computer und mir die verschiedenen Ergebnisse zu erklären versuchte, was sich allgemein als nicht so leicht herausstellte, da ich in Biologie speziell auf diesem Gebiet gar keine Ahnung zu haben scheine.
Nun ja, Eva ist aber sehr geduldig und erklärt mir, Gott sei Dank, alles so oft ich will.... ;D
Damit nicht genug durfte ich noch bei Michi und dem anderen Sommerpraktikanten, Florian, mitmachen und bei einem ELISA-Test zusehen und sogar ein wenig mithelfen, da dieser Test viel zu teuer ist, dass wir Anfänger ihn alleine machen dürften. Trotzdem war es wahnsinnig spannend.
Zum krönenden Abschluss durften wir auch noch Mausdärme homogenisieren, was sich dann doch als gar nicht so leicht herausstellte.

Freitag, 18. Juni 2010

  Probleme / Aufgaben

Hier findest du Platz für deine Forschungsdokumentation.

  Diskussion / Auswertung

Hier findest du Platz für deine Forschungsdokumentation.

  Methoden / Experimente

Heute haben wir auch gleich mit dem ersten Experiment begonnen.... zusammen mit Florian und Stefanie (beide haben sie andere Betreuer) begannen wir heute mit der Ausführung eines Westernblots, das ist ein Verfahren um Proteine feststellen zu können bzw. nachzuweisen.
Zuerst mussen man zwei Gele herstellen: zuallererst das Seperating gel (Trenngel) und nachdem dieses eingefüllt ist zwischen zwei Glasblättchen, die von schmalen Blättchen getrennt sind, beginnt man mit der Herstelluung vom sogenannten Stacking gel/Run gel (Sammelgel), nachdem beide Gele eingefüllt sind, wartet man darauf, dass sie polymerisieren. Weiters werden die Proteine , damit sie denaturieren (aufgefaltet werden), somit danach die Proteine nicht nach Form, sondern wirklich nach Größe aufgeteilt werden können, gekocht.
Dann werden die zentrifugierten Proteine in die freien Stellen zwischen den Slots (diese entstanden durch eine Kamm, der im Gel steckte) im Gel hineinpipetiert. Danach wird eine Gelelektrophorese gemacht, infolge dieser werden die Proteine aufgetrennt nach Größe.
Darauf wird das Stacking gel weggeschnitten und das Gel auf 3 Filterpapier gelegt und mit einer Nitrocellulosemembran, die sich vorher mit Transferbuffer vollgesaugt hat, bedeckt und wiederum 3 Filterpapier. Dies wird dann geblottet im sogenannten Blotter, damit die Proteine von Gel auf Membran übertragen werden.
Und weiter gehts nach etwa zwei Stunden die kleinen Päckchen werden aus dem Blotter geholt und mit in einem Buffer gelöstem Milchpulver bedeckt, damit sich die restliche Membran, die nicht mit Proteinen bedeckt ist, vollsaugen kann und daher nachher nicht alles mit Antikörper bedeckt ist, sondern nur die gewünschten Stellen... jetzt fehlen nur mehr die Antikörper-.....


Falls ich irgendwelche Schritte ausgelassen haben mag oder falsch beschrieben habe, so freue ich mich über Kritik und hoffe, dass über dieses "Versagen" hinweg gesehen wird, da das mein erster Tag war ;D

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