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Florian Laggner
Letztes Update: 13:13 / 30.08.2006

Montag, 31. Juli 2006

  Tag 15, Ein fast perfekter Abschluss:

Heute war mein letzter Tag. Eigentlich richtig schade, doch wie heißt es so schön: „Alles hat ein Ende… (nur die Wurst hat zwei).
Meine letzte Aufgabe war es die Western Blots die ich gestern gemacht hatte auszuwerten- nach drei Wochen Labor Routinearbeit. Ein großer wissenschaftlicher Durchbruch war es leider nicht doch hat es sehr viel Spaß gemacht.
Zwar ist die Laborarbeit schon vorbei, doch das Projekt SummerSchool’06 ist noch lange nicht zu Ende. Schließlich gilt es noch eine Dokumentation meines Praktikums zu erstellen. Dies wird hoffentlich in den nächsten Wochen passieren.
Leider ist dieser Beitrag vorrausichtlich der letzte im Weblog. Hat mich sehr gefreut meine Laborerlebnisse hier zu präsentieren.

Freitag, 28. Juli 2006

  Tag 14, Auf der Zielgerade:

Wie bereits gestern erwartet gab es heute viel zu tun. Eine ganze Reihe an Experimenten wurde gemacht, wobei die Auswertung morgen hoffentlich auch so erfolgreich sein wird, wie die Durchführung. Lediglich das FACs war heute den ganzen Tag besetzt und so konnten wir eine Kontrolle der Zellen, die wir zum Experimentieren verwendet haben, nicht machen.
Ich denke, dass morgen alles glatt gehen wird und so ist schon ein bisschen Wehmut bei mir angesagt, denn immerhin war es ja eine tolle Zeit im Labor, die ich sicher nicht so schnell vergessen werde.

Donnerstag, 27. Juli 2006

  Tag 13, Mission complete!!??:

Beim Lab-Meeting durfte ich heute die Arbeit, die ich während meines Praktikums gemacht habe, präsentieren. Eigentlich verlief alles planmäßig, doch spielte mir die Technik wieder einmal einen Streich, der allerdings fast schon erwartet werden musste. Ich hatte meine Präsentation mit Microsoft PowerPoint zu Hause (in meiner Unterkunft) auf einem PC erstellt, sie dann auf einem Mac getestet und schließlich sie auf einem Laptop der wiederum Windows installiert hatte dem Publikum vorgeführt. Irgendwo auf diesem Weg müssen vier FACs Bilder verschwunden sein, die dann das Programm nicht mehr öffnen konnte. Da diese Bilder aber Gott sei Dank nicht wesentlich wichtig waren konnte ich sie einfach überspringen.
Die Präsentation sollte den Schlusspunkt meines Praktikums bilden, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aus meinem bisherigen Praktikum resultierten nämlich einige ungeklärte Fragestellungen, die ich und mein Betreuer in den nächsten beiden Tagen klären wollen. Darum steht anstatt eines ruhigen Ausklingens ein Mörderprogramm an. Mir gefällt es schließlich habe ich mich in den letzten zwei Wochen sehr mit der Laborarbeit angefreundet.

Mittwoch, 26. Juli 2006

  Tag 12, Es geht dem Ende zu:

Das dies eine Tatsache ist, sieht man einerseits daran, dass es heute nicht mehr viel zu tun gab und andererseits daran, dass ich mitten im erstellen meiner Abschlusspräsentation bin, die ich morgen zeigen soll.
Im Labor ging es noch darum die gestern begonnenen Western Blots auszuwerten, da diese noch wichtige Ergebnisse für meine Arbeit liefern könnten. Des weiteren strippte ich auch noch einen Blot für die Loading Control, denn die korrekte Proteinkonzentration kann so im nachhinein nochmals bewiesen werden.
Dann ging es aber schon wieder heim- etwas früher als gewöhnlich, doch kann ich die Zeit gut gebrauchen um meine Präsentation zu vollenden.

Dienstag, 25. Juli 2006

  Tag 11, Unglaublich aber wahr:

Kaum zu glauben, doch nach unzähligen Versuchen ist es mir oder genauer gesagt meinem Betreuer und mir gelungen die Eichgerade für den Bradford Test aufzustellen. Das die ersten Versuche fehlschlugen, lag wahrscheinlich daran, dass die gemessenen Proteinkonzentrationen für die Geraden zu hoch waren und somit den linearen Bereich überstiegen.
Unter der Zuhilfenahme der Eichgerade war es mir nun möglich die Proteinkonzentration der einzelnen Lysate genau zu bestimmen. Entsprechend den errechneten Proteinverhältnissen bestückte ich gleich einen neuen Western Blot, der mir nun noch bessere Ergebnisse liefern sollte.
Das restliche Procedere beim Western Blotting habe ich ja mittlerweile oft genug beschrieben und so möchte ich das jetzt nicht wieder tun, obwohl es meinen restlichen Tag vereinnahmte.

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