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Ines Hanusch
Letztes Update: 16:40 / 27.08.2010

Hallo Zusammen! Mein Name ist Ines Hanusch.Im August werde ich mein Praktikum an der University of Vienna, Faculty of Life Sciences Department of Pharmaceutical Technology and Biopharmaceutics beginnen. Darauf freue ich mich schon sehr! Über meine Person gibt es zu sagen, dass ich unheimlich gerne reise, um neue Kulturen, Länder und Leute kennenzulernen. Dazu bin ich auch noch sehr an Kunst interessiert und selbst auch kreativ. Großes Interesse habe ich an dem Unterrichtsfach Biologie, und darüber möchte ich auch noch viel mehr erfahren! Sonst bin ich unternehmenslustig und sehr redefreudig und daher ein geselliger Mensch. Ich hoffe, ihr habt Freude an meinem Blog und würde mich über Kommentare freuen. In jedem Fall werde ich euch auf dem Laufenden halten (:

Freitag, 27. August 2010

  Résumé

Das Praktikum war sehr interessant und lehrreich. Ich bin froh die Möglichkeit bekommen zu haben, den Laboralltag kennen zulernen.
Hiermit möchte ich mich bei allen bedanken die mich dabei unterstützt und begleitet haben. In diesem Praktikumsmonat habe ich viel gelernt und es wird mir im weiteren Schul- und späteren Berufsweg sicherlich sehr hilfreich sein. Ich würde so ein Praktikum auf jeden Fall wieder machen und kann es auch jedem nur weiter empfehlen, an jene die, wie ich, an Naturwissenschaften interessiert sind.

Dieses Praktikumsmonat ist sehr schnell vergangen und es war toll, lehrreich, interessant und hat Spaß gemacht. Ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt, mit denen man gut zusammenarbeiten kann.
Es hat mir Freude bereitet mit Viola, die auch eine GEN-AU Praktikantin ist, zusammenzuarbeiten. Wir haben uns gut verstanden und waren ein gutes Team.

Ich bin froh das druch die GEN-AU SummerSchool Schülern wie mir dies ermöglicht wird.

  Ein erfahrungsreiches und tolles Praktikum geht zu Ende...

Der letzte Arbeitstag im Labor...

Heute haben Viola und ich zum letzten mal Platten ausgezählt und anschließend die gestern eingefrorenen Bakterien mit Sucrose als Protektant ausplattiert unter dem Laminar Air Flow.

  26.08.10

Gestern haben wir einiges Erledigt, um neue Eprouvetten mit Phosphat Puffer zu füllen musste zuerst "frischer" Phosphat Puffer hergestellt werden. Wir haben zweimal 5 Liter hergestellt und um den Richtigen ph-Wert zu erlangen haben wir Zitronensäure beigemengt. Die Zitronensäure haben wir erst beigemengt, nachdem das ph-Meter bereit war, sodass wir den genauen ph-Wert von 6,8 erhalten haben.

Anschließend haben Viola und ich wieder Bakterien mit Sucrose als Protektant ausplattiert. Nachdem sie zuvor zentrifugiert und wie üblich zweimal mit Phosphat Puffer gewaschen wurden.

Mittwoch, 25. August 2010

  Das Praktikum neigt sich dem Ende zu...

Da der Versuch der letzten Woche wiederholt werden muss, sind die Abläufe, in dieser Woche, gleich bis ähnlich um die Ergebnisse verbessern zu können.

Also haben Viola und ich vorerst Verbereitungen getroffen, indem wir neue Petrischalen mit MRS-Agar gegossen haben. Sodass wir später viermal so viele Proben wie gestern ausplattiern konnten.

Wir haben Salivarius Bakterien mit den Protektanten Sucrose und Glukose, zu verschiedenen Protzentsätzen (einmal Bakterien mit 10%,50% oder 100% und als Vergleichwest wieder Bakterien ohne Protektant) ausplattiert.

Viola und ich sind ein richtig gutes Team so haben wir gut organisiert und ordentlich sämtliche Aufgaben des Tages gemeinsam gemeinster! (:

Montag, 23. August 2010

  Wiederholung des Versuches der vergangenen Woche

Diese Woche wird der Versuch der vergangenen wiederholt. Das bedeutet, wir müssen wieder Bakterien (Salivarius Bakterien) mit Protektanten zusammensetzen und wieder bei -80° für 24 Stunden lagern. Davon werden immer Proben auplattiert um Vergleichswerte zu bekommen.
Denn die Bakterien mit den Protektanten, werden im Laufe der Woche wieder lyophilisiert (gefriergetrocknet) und dann wieder ausplattiert um zu sehen ob die Bakterien diese Art von "Stress" überlebt haben oder nicht.

Somit haben Viola und ich heute begonnen mit frischen Bakterien zu arbeiten, die wir abzentrifugiert und zweimal gewaschen haben um sie anschließend auszuplattieren.

Die anderen Aufgaben, wie Bakterien färben und und auswerten, erledigte Sherry.

Donnerstag, 19. August 2010

  Bakterium L.Salivarius

Gestern haben wir Salivarius Bakterien abzentrifugiert, gewaschen (der übliche Vorgang) und später ausplattiert auf Petrischalen, die mit einem MRS-Agar gegossen waren.

Anschließend wurden dann die Bakterien die wir den Tag zuvor bei -80°C gelagert haben zum Lyophilisieren gegeben. Das heißt die gefrorenen Bakterien werden "gefriergetrocknet". Sie kommen dann in ein Gerät, dass sich Lyophilisator nennt und darin wird das Wasser aus den tiefgekühlten Bakterien entzogen.
Es geht also vom festen Zustand direkt in den gasförmigen, dem Lyophilisator sei Dank.

Heute haben wir dann die Bakterien, die sich in Eppi's befinden, aus dem Lyophilisator geholt und haben leider feststellen müssen, dass uns dieser Versuch missglückt ist. So müssen wir diesen wiederholen. Sobald er gelungen ist werden dann die gefriergetrockneten Bakterien ausplattiert und im Inkubator (2-3 Tage) gelagert. Dann ist alles so weit, dass wir die frischen ungestressten Bakterien die ich gestern ausplattiert habe mit den durch Gefriertrocknung gestressten Bakterien die, wenn alles soweit glatt gelaufen ist, dann auch ausplattiert sind, vergleichen kann.

Heute haben ich wieder frische Bakterien ausplattiert (Bakterien mit 10%, 50%,100% Glucose und ganz frische w/o), weil wir den Versuch ja nochmal wiederholen. Und diese ausplattierten Bakterien warten nun wieder im Inkubator.

Später haben wir dann noch neue Petrischalen mit MRS Agar gegossen, Phosphat Puffer ... vorbereitet, sodass wir genug Vorrat haben.

Dienstag, 17. August 2010

  Ein Tag in ständiger Warteposition

Auch heute wurden wieder eine Menge Petrischalen ausgezählt.

Anschließend haben wir einen neuen Agar hergestellt, damit wieder neue Petrischalen gegossen, und somit wieder neue Bakterien ausplattiert, werden können.

Nachdem dies erledigt, war ist der Agar zunächst in den Autoklav gekommen und sobald jener fertig war wurden die Platten gegossen.

Später haben wir dann die gestern vorbereiteten Bakterien zentrifugiert, 2 mal mit Phosphat Puffer gewaschen und dann mit Protektanten gefüllt. Das Gemisch von Bakterien und Protektanten wurde dann mit Phosphat Puffer nach Maß (dass durch eine Schlussrechnung errechnet wird) aufgefüllt.

Davon wurden dann die w/o (das bedeutet jene ohne Protektant, die ganz frischen Bakterien) und die mit 100% Sucrose ausplattiert.

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