Was bisher geschah ...
09:17 / 20.08.2008
Hallo mal wieder!
Letzte Woche haben ich wieder Milchsäurebakterien auf Petrischalen mit Agar-Nährboden gestrichen und hab die gebildeten cfu am Montag, dann, ausgezählen können. Zuvor haben wir am Mittwoch die Bakterien in Eppis gefüllt und lyophilisiert (Gefriertrocknen im Vakuum). Das war eine Schweinerei! Die meisten Eppis sind dofer Weise aufgeganen und sind herausgequillt! Ein paar wenige haben es überstanden! Am Montag, dann, hab ich sie auszählen können. Leider war das anscheinend ein bisschen zu lang, denn da haben sich auch schon ganz andere, suspekte Bakterien gebildet. Aber wir sind schlussendlich doch noch auf ein Ergebnis gekommen.
Mit der Steffi mache ich gerade Dissolationstests (wie sich was auflöst, wie schnell und so). Dabei stellen wir Flüssigkeiten her, die die Magensäure und den Gallensaft immitieren sollen. Zuerst kommen, die mit verschiedensten Substanzen (meist Schellak, Palmfett...) besprühten Pellets in die Magensäure-Flüssigkeit, dann wird davon eine Probe gezogen, in eine Küvette gesprizt und dann in einen sogenannten Photometer gestellt. Der misst den Grad der Trübung der Flüssigkeit. Anschließen kommen die Pellets in die Gallensaft-Flüssigkeit. Und dann wird jede Stunde eine Probe gezogen und die Trübung bestimmt. Das ganze geht 4 Stunden lang.
Außerdem untersucht sie, wie schnell sich Schellackplättchen in verschiedenen PH-Werten auflösen. Dabei stellt die Gefäße mit den unterschiedlichen PH-Werten auf eine "Schüttelmaschine" und legt die Schellackplättchen da hinein. Schellack gewinnt man aus Gummilack, den widerum gewinnt man aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus. Jedenfalls ist die Besonderheit daran, dass es sich in höheren PH-Werten eher auflöst, als in niedrigeren. Die Plättchen werden immerwieder herausgeholt, getrocknet und gewogen.
Außerdem hab ich zusehen können wie ein Chromatograph arbeitet, und habe ettliche Phosphat-Puffer hergestellt (hauptsächlich mit PH 6,8, den man zur Lebendzellzahl-Bestimmung benötigt).
Kurz, mir war nicht fad! :)
lg Bella
Letzte Woche haben ich wieder Milchsäurebakterien auf Petrischalen mit Agar-Nährboden gestrichen und hab die gebildeten cfu am Montag, dann, ausgezählen können. Zuvor haben wir am Mittwoch die Bakterien in Eppis gefüllt und lyophilisiert (Gefriertrocknen im Vakuum). Das war eine Schweinerei! Die meisten Eppis sind dofer Weise aufgeganen und sind herausgequillt! Ein paar wenige haben es überstanden! Am Montag, dann, hab ich sie auszählen können. Leider war das anscheinend ein bisschen zu lang, denn da haben sich auch schon ganz andere, suspekte Bakterien gebildet. Aber wir sind schlussendlich doch noch auf ein Ergebnis gekommen.
Mit der Steffi mache ich gerade Dissolationstests (wie sich was auflöst, wie schnell und so). Dabei stellen wir Flüssigkeiten her, die die Magensäure und den Gallensaft immitieren sollen. Zuerst kommen, die mit verschiedensten Substanzen (meist Schellak, Palmfett...) besprühten Pellets in die Magensäure-Flüssigkeit, dann wird davon eine Probe gezogen, in eine Küvette gesprizt und dann in einen sogenannten Photometer gestellt. Der misst den Grad der Trübung der Flüssigkeit. Anschließen kommen die Pellets in die Gallensaft-Flüssigkeit. Und dann wird jede Stunde eine Probe gezogen und die Trübung bestimmt. Das ganze geht 4 Stunden lang.
Außerdem untersucht sie, wie schnell sich Schellackplättchen in verschiedenen PH-Werten auflösen. Dabei stellt die Gefäße mit den unterschiedlichen PH-Werten auf eine "Schüttelmaschine" und legt die Schellackplättchen da hinein. Schellack gewinnt man aus Gummilack, den widerum gewinnt man aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus. Jedenfalls ist die Besonderheit daran, dass es sich in höheren PH-Werten eher auflöst, als in niedrigeren. Die Plättchen werden immerwieder herausgeholt, getrocknet und gewogen.
Außerdem hab ich zusehen können wie ein Chromatograph arbeitet, und habe ettliche Phosphat-Puffer hergestellt (hauptsächlich mit PH 6,8, den man zur Lebendzellzahl-Bestimmung benötigt).
Kurz, mir war nicht fad! :)
lg Bella