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Jennifer Kahlhofer
Letztes Update: 06:50 / 23.04.2012

Montag, 8. August 2011

  Heute ist mein letzter Praktikumstag am ZMF. Zum Abschluss durfte...

Heute ist mein letzter Praktikumstag am ZMF.
Zum Abschluss durfte ich mir das Institut für Biomedizinische Forschung ansehen. Dort werden die Labortiere gehalten. Mit ihnen werden Krankheiten wie Krebs untersucht und erforscht.

Alles in Allem hat mir das Praktikum sehr gut gefallen und ich würde es jederzeit wieder machen. Das Arbeiten im Labor hat mir großen Spaß gemacht und auch gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war Molekularbiologie studieren zu wollen.

Donnerstag, 28. Juli 2011

  Tag 5, Fr. 22.07

Am Fr frierten wir maligne Melanomzellen von zwei Patienten ein. Die Zellen werden später z.B. für Forschungsprojekte verwendet. Dabei müssen die Zellen sehr langsam abgekühlt werden, da sie sonst platzen. Tumorzellen sind meistens adhärente Zellen, d.H sie wachsen an festen Oberflächen, wie z.B. in Kulturflaschen. Im Gegensatz dazu, gibt es noch Zellen die in Suspension leben, d.H. sie schwimmen im Medium. Der Vorteil von Zellen, die in Suspension leben ist, dass keine Trypsinierung gemacht werden muss. Leukämiezellen leben in Suspension. Unsere maligne Melanomzellen waren semi-adhärente Zellen, d.H ein Teil wachst am Boden und ein Teil ist frei beweglich im Medium.
Um Zellen einfrieren zu können dürfen sie nicht kontaminiert sein, müssen vital sein und sie dürfen nicht „überwachsen“ sein, d.H. es dürfen nicht zu viele Zellen sein. Als Gefriermedium wird DMSO (Dimethyl sulfoxide, 7,5-10%) verwendet. Man kann auch Glycerin verwendet, aber DMSO durchsetzt die Zellen besser. Arbeitet man mit DMSO muss man sehr schnell sein, da das Mittel toxisch ist. Das einzufrierende Medium besteht aus 90% Serum und 10%DMSO

Freitag, 22. Juli 2011

  Zellzählung mit Hemocytometer und Casy Casy ist ein Gerät,...

Zellzählung mit Hemocytometer und Casy

Casy ist ein Gerät, mit denen Zellen elektronisch gezählt werden. Bevor man mit dem Casy arbeitet, muss es richtig eingestellt werden. Dafür gibt es verschiedene Programme, die auf jede Zellart speziell programmiert sind. Am besten ist es, wenn man das Gerät vor dem Benutzen reinigt. Nun gibt man 10ml des Casyton und 100µl der Suspension in ein Plastikgefäß (Casycup). Die Flüssigkeit wird leicht geschüttelt. Dabei muss man aufpassen, dass keine Luftblasen entstehen. Danach drückt man auf Start und das Gerät misst die gesamte Zellanzahl (total), die Anzahl der lebenden Zellen und den Anteil der lebenden Zellen in Prozent, wobei nie 100% erreicht werden können, da immer welche sterben.

Funktionsweise:
Die Flüssigkeit wird durch Kapillaren hochgezogen und durchquert ein elektrisches Feld, welches durch zwei Platinum Elektronen entsteht. Das Gerät misst nun den elektrischen Widerstand der Zellen, wobei die Zellen einzeln durch das elektrische Feld gehen. Lebende Zellen wirken als Isolatoren und haben einen größeren Widerstand. Tote Zellen, hingegen, haben keine Membran mehr, die als elektrische Barriere wirken kann. So wirkt nur der Zellkern als Widerstand. Folglich ist der Widerstand kleiner.

Nach meiner Laborarbeit zeigte mir Heike den Facs Aria Cell Sorter. Das ist ein Gerät, mit denen Zellen sortiert werden. Hat man z.B. Leukozyten und will nur Granulozyten haben um mit ihnen weiterzuarbeiten, kann man das Gerät verwenden um die Granulozyten zusortieren. Der Cell Sorter arbeitet mit Lasern und ist sehr aufwendig vorzubereiten. Stellt man das Gerät dann ein, arbeitet es von alleine. Ein Nachteil ist, dass der Cell Sorter nicht steril ist und es daher leicht zu Kontaminationen kommen kann. Deshalb muss man die Zellen anschließend mit Antibiotika bearbeiten.

  Tag 4, Do. 21.07

Heute war es meine Aufgabe meine Hela-Zellen zu splitten, d.H auf mehreren Flaschen aufzuteilen damit sie weiter wachsen können. Sind zu viele Zellen in einer Flasche sterben sie, weil sie zu wenig Nährstoffe bekommen. Will man Zellen hochzüchten, ist das Splitten besonders wichtig. Normalerweise gibt man die Zellen 2-3x pro Woche in ein neues Gefäß.

Donnerstag, 21. Juli 2011

  Tag 3, Mi. 20.07.11

Heute kultivierten wir Zellen eines malignen Melanoms. Dazu verwendeten wir 2x WM9 und 2x SBCL2.

Meine Aufgabe in den nächsten Wochen wird es sein Hela-Zellen hoch zu kultivieren. Dazu wird das alte Medium abgesaugt und immer wieder neues hinzugefügt. Wenn zu viele Zellen in einem Glas sind, müssen sie gesplitet werden, damit sie weiter wachsen können und auch genügend Nährstoffe bekommen.

  Tag 2. Di, 19.07.11

Heute arbeitete ich mit Heike, einer Biomedizinischen Analytikerin, zusammen. Aufgabe war es, Zellen zu ernten und zu zählen. Dazu setzten wir in einer 6 Well Platte jeweils eine andere Konzentration von Zellen an. Zum Schluss sollte ich zählen, wie viel Prozent der Zellen noch leben, wenn sie dünn oder dicht besiedelt sind

  Im Labor lernte ich dann die ganzen Geräte kennen (Brutschrank,...

Im Labor lernte ich dann die ganzen Geräte kennen (Brutschrank, Wasserbad usw.). Mir wurde gezeigt wie ich richtig im Laminar Flow arbeite und auch die Geräte wie Spritzen, Absaugschlauch und Pipetboy richtig benutze. Es ist wichtig, dass zu beginn alles gründlich desinfiziert wird, bevor es in den Laminar Flow kommt. Arbeitet man mit den Spritzen oder dem Pipetboy muss man darauf achten, dass man nirgends ankommt um so eine Kontamination zu vermeiden. Die Spritzen werden meistens nach einmaliger Verwendung weggeschmissen. Handschuhe sind immer Pflicht, da ich auch mit pathogenen Substanzen arbeite.
Danach setzte ich eigene Zellen in einer Kulturflasche an, die ich später Zählen sollte. Zu Beginn fiel es mir noch recht schwer unter dem Mikroskop überhaupt Zellen zu sehen und da ich sehr langsam arbeitete um Fehler zu vermeiden, verdunstete die Flüssigkeit auf dem Objektträger und ich musste noch einmal von vorne beginnen

  Tag 1. Mo, 18.07.11

Der erste Tag als Praktikantin am ZMF (Zentrum für medizinische Grundlagenforschung) in Graz begann mit einer freundlichen Begrüßung meiner Betreuerin Dr. Rinner. Ich lernte die Verwaltung und das Sekretariat des Institutes kennen. Das ZMF gehört zur MedUni Graz und existiert seit 2004. Zurzeit arbeiten am Institut mehr als 460 Personen an über 90 Projekten. Das Gebäude setzt sich aus mehreren Bereichen zusammen wie Molekular Biologie, Massenspekrometrie, Mikroskopie, Ultraschallanalytik oder Biostatistik. Ich arbeite im Bereich der Durchflusszytometrie. Die Durchflusszytometrie, oder FACS (Fluorescence Activated Cell Sorting) ist eine Labortechnik, die das Zählen und die Analyse von physikalischen und molekularen Eigenschaften von Partikel in einem Flüssigkeitsstrom ermöglicht.
Nach einem einführenden Gespräch recherchierte ich im Internet über Hela-Zellen, mit denen ich im Labor arbeite

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