Tag 15 - So jetzt ist's auch schon wieder vorbei
17:39 / 01.08.2010
Sehr traurig aber wahr … Heute ist schon der letzte Tag meines Praktikums auf der Uni Salzburg gewesen. Die Zeit dort ist wirklich wie im Flug vergangen und ich hätte nichts dagegen gehabt, noch etwas länger zu bleiben. Allerdings war dieser Abschied wirklich noch mal so richtig toll. Denn heute durften wir eigentlich so gut wie alleine arbeiten. Da unsere Betreuer beide zur wöchentlichen Laborbesprechung mussten, hatten sie natürlich keine Zeit für uns. Wir wollten aber klarerweise trotzdem gerne arbeiten und daher machten wir es dann selbstständig. Selbstverständlich hatten wir das zuvor abgesprochen. Die Arbeitsschritte hatten wir ja schon des öfteren gemacht (jajaa unsere Klonierung war schließlich nicht vom Glück verfolgt und wir versuchten dem Problem mit vielen Versuchen auf die Spur zu kommen) und daher trauten wir (und auch Helene und Wolfi) uns das selbstständige Arbeiten schon zu.
Die Aufgabe war nun, unsere Bakterienplatten zu betrachten – darauf befanden sich glücklicherweise jede Menge Kolonien – und sie zu picken. Wie gewohnt pickten wir die Klone in mit Wasser gefüllte Eppis und legten außerdem eine Masterplate an. Diesmal machten wir aufgrund der großen Anzahl der Klone gleich 2. Eine für Puro und eine für Neo. In die Eppis gaben wir jeweils einen Klon der
Religationen (1x Relig Puro, 1x Relig Neo)
und dann 16 Klone von Neo + Sufu
und 14 Klone von Puro + Sufu
wobei wir beim Puro die letzen 4 (10-14) jeweils als eine 5er Kolonie pickten. D.h. wir pickten in 5 verschiedene Klone und gaben sie zusammen in ein Eppi. Auf der Masterplate und auch auf den anderen Bakterienplatten beschrifteten wir dann auch ganz genau, wo sich welche Klone befanden, damit man sich später auch noch auskennen konnte. Das war auch etwas, dass wir in den letzen 3 Wochen definitiv gelernt hatten: alles immer so genau wie möglich zu beschriften. Sodass man es immer noch genau definieren kann und womöglich sogar anderen zur Verfügung stellen kann. Ein wichtiger Aspekt, ohne den man schon mal ziemliche Probleme bekommen kann und die harte Arbeit umsonst war.
Die Eppis wurden dann mit dem gewohnten grünen Gotaq und einem Primermix versetzt und kamen in die PCR. Helene hatte uns am Vortag schon die genaue Bedienung erklärt und daher war das kein Problem. Das Programm war eingespeichert und der Rest war kinderleicht. Kurze Schwierigkeiten bereitete uns nur die Tatsache, dass die PCR am Morgen bei unserem Eintreffen bereits voll besetzt war. An der Anzeige konnten wir aber ablesen, dass das Programm schon fertig war und nur noch die Proben so drin waren. Da wir aber keine fremden Proben entfernen wollten, fragten wir vorher, was wir damit tun sollten. Schlussendlich nahmen wir sie heraus, stellten sie bei uns in den Kühlschrank und klebten einen Zettel mit dem besagten Ort auf die PCR. Später stellte sich dann heraus, dass es Doris Proben waren und das mit dem Herausnehmen kein Problem war. Ja und nun war genug Platz für unsere Eppis. Alles rein damit und warten. In der Zwischenzeit gossen wir ein großes Gel für alle 32 Proben. Außerdem hatte auch Doris noch eine kleine Aufgabe für uns. Wir sollten ihre PCR-Proben auf ein Gel auftragen. Was für eine Ehre1 Denn ein Fehler könnte ziemlich viel ihrer Arbeit zunichtemachen und daher bemühten wir uns natürlich besonders. Das Ergebnis sah jedoch super aus – ein Glück – und so konnten wir wirklich zufrieden sein. Nebenbei trugen wir auch unsre Proben auf das Gel auf und ließen den Strom laufen.
Dann, der große Moment unterm UV-Licht. Würden wir diesmal endlich positive Klone haben?! NEIN. Leider wieder nicht. Sehr enttäuschend aber ok. Immerhin hatten wir sonst alles richtig gemacht – und zwar alleine – und darauf konnten wir doch stolz sein. Am Schluss noch ein Foto und aus. Gel konnte wieder mit Genuss zerstört werden.
Zum Abschied schossen Conny und ich dann noch einige Fotos vom Labor inklusive uns (hey ja Erinnerung muss sein und schließlich wollen wir zu Hause ja auch damit angeben). Großes Verabschieden von allen noch und vorbei wars.
Ich muss sagen das Praktikum war sogar noch besser als ich es mir vorgestellt habe und ich bin wirklich sehr glücklich, dass ich die Chance hatte, dass zu erleben. Bei der Arbeit im Labor konnte ich nicht nur theoretisch unglaublich viel über die Grundzüge der Genetik lernen sondern auch die Techniken dann sofort im Labor praktisch anwenden. Dadurch war die ganze vorherige Information auch sofort viel besser zu verstehen und die einzelnen Arbeitsschritte erschienen viel logischer.
Es ist mir auch klar, dass diese Chance wirklich einmalig gut war und mir nicht nur Wissen zur Genetik sondern auch noch viele Nebeninformationen zu Studium und Beruf gebracht hat. Das wird meine Studienwahl bestimmt beeinflussen und mich mehr Faktoren beachten lassen. Aber da hab ich zum Glück ja jetzt noch ein Jahr zeit.
Die Aufgabe war nun, unsere Bakterienplatten zu betrachten – darauf befanden sich glücklicherweise jede Menge Kolonien – und sie zu picken. Wie gewohnt pickten wir die Klone in mit Wasser gefüllte Eppis und legten außerdem eine Masterplate an. Diesmal machten wir aufgrund der großen Anzahl der Klone gleich 2. Eine für Puro und eine für Neo. In die Eppis gaben wir jeweils einen Klon der
Religationen (1x Relig Puro, 1x Relig Neo)
und dann 16 Klone von Neo + Sufu
und 14 Klone von Puro + Sufu
wobei wir beim Puro die letzen 4 (10-14) jeweils als eine 5er Kolonie pickten. D.h. wir pickten in 5 verschiedene Klone und gaben sie zusammen in ein Eppi. Auf der Masterplate und auch auf den anderen Bakterienplatten beschrifteten wir dann auch ganz genau, wo sich welche Klone befanden, damit man sich später auch noch auskennen konnte. Das war auch etwas, dass wir in den letzen 3 Wochen definitiv gelernt hatten: alles immer so genau wie möglich zu beschriften. Sodass man es immer noch genau definieren kann und womöglich sogar anderen zur Verfügung stellen kann. Ein wichtiger Aspekt, ohne den man schon mal ziemliche Probleme bekommen kann und die harte Arbeit umsonst war.
Die Eppis wurden dann mit dem gewohnten grünen Gotaq und einem Primermix versetzt und kamen in die PCR. Helene hatte uns am Vortag schon die genaue Bedienung erklärt und daher war das kein Problem. Das Programm war eingespeichert und der Rest war kinderleicht. Kurze Schwierigkeiten bereitete uns nur die Tatsache, dass die PCR am Morgen bei unserem Eintreffen bereits voll besetzt war. An der Anzeige konnten wir aber ablesen, dass das Programm schon fertig war und nur noch die Proben so drin waren. Da wir aber keine fremden Proben entfernen wollten, fragten wir vorher, was wir damit tun sollten. Schlussendlich nahmen wir sie heraus, stellten sie bei uns in den Kühlschrank und klebten einen Zettel mit dem besagten Ort auf die PCR. Später stellte sich dann heraus, dass es Doris Proben waren und das mit dem Herausnehmen kein Problem war. Ja und nun war genug Platz für unsere Eppis. Alles rein damit und warten. In der Zwischenzeit gossen wir ein großes Gel für alle 32 Proben. Außerdem hatte auch Doris noch eine kleine Aufgabe für uns. Wir sollten ihre PCR-Proben auf ein Gel auftragen. Was für eine Ehre1 Denn ein Fehler könnte ziemlich viel ihrer Arbeit zunichtemachen und daher bemühten wir uns natürlich besonders. Das Ergebnis sah jedoch super aus – ein Glück – und so konnten wir wirklich zufrieden sein. Nebenbei trugen wir auch unsre Proben auf das Gel auf und ließen den Strom laufen.
Dann, der große Moment unterm UV-Licht. Würden wir diesmal endlich positive Klone haben?! NEIN. Leider wieder nicht. Sehr enttäuschend aber ok. Immerhin hatten wir sonst alles richtig gemacht – und zwar alleine – und darauf konnten wir doch stolz sein. Am Schluss noch ein Foto und aus. Gel konnte wieder mit Genuss zerstört werden.
Zum Abschied schossen Conny und ich dann noch einige Fotos vom Labor inklusive uns (hey ja Erinnerung muss sein und schließlich wollen wir zu Hause ja auch damit angeben). Großes Verabschieden von allen noch und vorbei wars.
Ich muss sagen das Praktikum war sogar noch besser als ich es mir vorgestellt habe und ich bin wirklich sehr glücklich, dass ich die Chance hatte, dass zu erleben. Bei der Arbeit im Labor konnte ich nicht nur theoretisch unglaublich viel über die Grundzüge der Genetik lernen sondern auch die Techniken dann sofort im Labor praktisch anwenden. Dadurch war die ganze vorherige Information auch sofort viel besser zu verstehen und die einzelnen Arbeitsschritte erschienen viel logischer.
Es ist mir auch klar, dass diese Chance wirklich einmalig gut war und mir nicht nur Wissen zur Genetik sondern auch noch viele Nebeninformationen zu Studium und Beruf gebracht hat. Das wird meine Studienwahl bestimmt beeinflussen und mich mehr Faktoren beachten lassen. Aber da hab ich zum Glück ja jetzt noch ein Jahr zeit.