Tag 13 - es gibt immer noch genug zu tun
19:33 / 30.07.2010
Jetzt neigt sich meine Arbeit an der Uni Salzburg schon schön langsam dem Ende zu. Der Abschluss liegt bereits in greifbarer Nähe, nun in der Mitte der letzten Woche. Heute Morgen haben wir dann auch mit unserem gestern angefangenen Klonierungsversuch weitergemacht. Dazu haben wir heute die Proben aus der PCR auf ein Gel aufgetragen und mit dem Skalpell ausgeschnitten. Diesmal durfte ich auch alleine mit dem Messer hantieren. War ja auch eine gut sichtbare große Bande. Danach wurde alles wieder eingeschmolzen und das Gel über eine Säule gereinigt. Dafür hatten wir ja ein Kit und wir hatten es vor einer Woche auch schon mal gemacht, deshalb gabs keine Probleme mehr. Die Proben wurden also gereinigt und danach am NanoDrop gemessen. Ergebnisse waren gut und daher konnte alles für die Ligation vorbereitet werden. Das heißt unsere Probe wurde mit Wasser, Enzym, Ligase und Buffer versetzt und danach in ein Wasserbad gestellt. Dort bleibt es jetzt über Nacht im Kühlraum.
Außerdem hatten wir heute auch noch neue Buffer für Wolfi hergestellt. Er ist momentan schließlich sehr beschäftigt mit seinen ganzen Western Blots und so konnten wir ihm etwas Arbeit abnehmen und sparen. Insgesamt machten wir 3 Buffer. 1 Blotho, 1 Elektrophoresebuffer und noch nen dritten - PBS.
Für die Buffer holten wir uns vorher alle möglichen Chemikalien unter den Abzug herüber. Diese mussten wir dann alle genau abmessen und in die einzelnen Flaschen einfüllen. Für Blotho 500 ml, die anderen beiden in 2L – Behälter. Dann wurden die verschiedenen Chemikalienmixes mit sterilem Wasser aufgefüllt. Zum umrühren wird ein kleiner Stab verwendet (liebevoll Fischi genannt) der auf einen Pult mit Magnetkraft gestellt wird. Die Bewegung des Fischi erledigt dann für uns sehr gut die Umrührarbeit. Beim Blotho haben wir dann auch noch den PH-Wert gemessen. Er sollte bei 7,5 liegen. Da er beim ersten Messen bei ca. 6,9 lag musste wir etwas NaOH hinzugeben um ihn nach oben zu korrigieren. Da dies nicht gerade einfach gelingt brauchten wir auch noch die Gegenkraft: HCL. Mit ihr kam der Wert wieder weiter nach unten. Am Ende lag das Ergebnis bei 7,494. Damit beließen wirs dann aber auch dabei. Ist eigentlich eh schon fast genau.
Unsere Zellen besuchten wir dann auch noch kurz und sahen, dass sie seit Montag bereits wieder ziemlich rapide gewachsenen waren (meine Flasche war natürlich schon etwas voller als Connys).
Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, unsere Präsentation für morgen vorzubereiten. Naja… mal schaun was da dann so rauskommt. Bestimmt mal sehr interessant. Aber es war auf jeden Fall eine ziemlich gute Auffrischung der letzten Wochen. Denn die extreme Fülle an Informationen ist sehr leicht wieder vergessen.
Außerdem hatten wir heute auch noch neue Buffer für Wolfi hergestellt. Er ist momentan schließlich sehr beschäftigt mit seinen ganzen Western Blots und so konnten wir ihm etwas Arbeit abnehmen und sparen. Insgesamt machten wir 3 Buffer. 1 Blotho, 1 Elektrophoresebuffer und noch nen dritten - PBS.
Für die Buffer holten wir uns vorher alle möglichen Chemikalien unter den Abzug herüber. Diese mussten wir dann alle genau abmessen und in die einzelnen Flaschen einfüllen. Für Blotho 500 ml, die anderen beiden in 2L – Behälter. Dann wurden die verschiedenen Chemikalienmixes mit sterilem Wasser aufgefüllt. Zum umrühren wird ein kleiner Stab verwendet (liebevoll Fischi genannt) der auf einen Pult mit Magnetkraft gestellt wird. Die Bewegung des Fischi erledigt dann für uns sehr gut die Umrührarbeit. Beim Blotho haben wir dann auch noch den PH-Wert gemessen. Er sollte bei 7,5 liegen. Da er beim ersten Messen bei ca. 6,9 lag musste wir etwas NaOH hinzugeben um ihn nach oben zu korrigieren. Da dies nicht gerade einfach gelingt brauchten wir auch noch die Gegenkraft: HCL. Mit ihr kam der Wert wieder weiter nach unten. Am Ende lag das Ergebnis bei 7,494. Damit beließen wirs dann aber auch dabei. Ist eigentlich eh schon fast genau.
Unsere Zellen besuchten wir dann auch noch kurz und sahen, dass sie seit Montag bereits wieder ziemlich rapide gewachsenen waren (meine Flasche war natürlich schon etwas voller als Connys).
Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, unsere Präsentation für morgen vorzubereiten. Naja… mal schaun was da dann so rauskommt. Bestimmt mal sehr interessant. Aber es war auf jeden Fall eine ziemlich gute Auffrischung der letzten Wochen. Denn die extreme Fülle an Informationen ist sehr leicht wieder vergessen.