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Julia Knittel
Letztes Update: 14:10 / 31.07.2009

Freitag, 31. Juli 2009

  Do:

Hinunter zur Ultrazentrifuge und alte und junge Endos bei 100000g zentrifugieren, es gibt sogar extra Tubes für diese Maschine, weil herkömmliche den Ruck nicht aushalten würden...

Später FACsen, sehr interessant aber leider nicht das gewünschte Ergebnis erhalten....

Fr:
humane adipozellen an denen 2 Antikörper gebunden haben, von denen der zweite Flurochrom trägt kann man unterm Laser beobachten - das Protein E-cadherin im Plasma ist Rot, der Zellkern Blau - eigentlich sollte das E-cadherin jetzt in den Zellkern wandern - tut es aber nicht und keiner weiß wieso.

Zum abbschluss der Woche passagieren wir noch einmal "unsre" HELA Zellen, nicht das es notwenig wäre aber zum üben und weil sehr interessant ;)

Donnerstag, 30. Juli 2009

  Woche 2

Mo:
Lisa beim RNA Isolieren beobachten, was spannend ist weil die Lösung Phasen ( RNA oben, Proteine in der Mitte und unten DNA) bildet und man das gewünschte "einfach" abheben kann.

Danach RNA in cDNA umschreiben und eine für eine Realtime PCR pipettieren, - die Auswertung von der letzten schaut vielversprechend aus...

Di:
Mauszellen- Blut, Leber und Milz - isolieren, das heißt im Klartext, Maus töten und ausnehmen.
Schaut brutal aus und ist auch so.

Zellen in Kollagen auflösen, nach einer Stunde mit Buffer ( = PBS & Serum) stoppen, zentrifugieren und sieben, wieder waschen und dann nochmal 5 Minuten zentrifugieren.
Später des Tages messen wir die Mauszellen mit Fluoriszenz - sie sollten leuchten, tun sie aber nicht.
Also entweder Maus falsch, Antikörper falsch oder - irgendwas andres falsch ...

Die Auswertung der PCR von gestern schaut seltsam aus - nicht so wie gewünscht ...

Mi:
Ingo beim Western Blot machen zuschauen, also Polyacrylamidgel gießen und Slots befüllen - das Gel ist sehr dünn und die Slots wirklich winzig - eine komplizierte Angelegenheit...
Danach haben wir mit der Lisa Medium für HES Zellen mischen und Zellen passagieren, - jetzt haben wir sozusagen "eigene" :)

Donnerstag, 23. Juli 2009

  Tag 4:

Heute in der Datenbank nach besseren Primern suchen und - zumindest für CTGF - leider keine finden - Mist.
Dafür schaus beim Osteocalcin ganz gut aus - ein Haufen mögliche Primer stehen zur Auswahl.

Die Banden die wir aus der Gelelktrophorese ausgeschnitten haben waschen und die Konzentration im Photometer messen - He! da ist ja was! Obwohl wir beim Waschen irgendwie einen Blödsinn gemacht haben - falsche Reihenfolge, falsches Eppi zetrifugiert ... aber trotzdem was da, Glück muss man haben ... wie gut das wirklich ist werden wird dann morgen vom Matthias hören...

Mittwoch, 22. Juli 2009

  3 Wochen lang Forscher spielen - Was bis jetzt gescha'...

Ich bin hier auf der Boku im Vienna Institute of BioTechnology/
Institute of Applied Microbiology in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Grillari, der aber im Moment noch urlaubt.
Deshalb lassen wir - ich und eine zweite Praktikantin von der Summerschool hier - uns die Welt der mRNAs, DNAs, cDNAs, microRNAs und Konsorten von Matthias erklären, - er weis alles und untermalt seine Ausführungen gerne mit anschaulichen Illustrationen - ist dem Verständnis äußerst zuträglich.
Tag1:
- " Ich geb euch mal so ein Lehrbuch, is ganz nett geschrieben, damits ein bissl wissts worums geht und was ihr da machts ... lest euch das amal durch ja? " ...
- "Kann ja nicht so schwer sein " denkt sich da der gelernte Schüler, aber viel ...und doch nur ...so halb verständlich - immerhin, ein Anfang.
Danach Primer verdünnen und im Kühlschrank deponieren.
Tag2 :
Beim PCR -Lösung machen zuschaun und nachher selber panschen - obs was georden ist wird sich zeigen - ab in die PCR - Maschine und - warten.
Tag3:
Gel kochen ( Agarose besteht aus D-Galactose und 3,6-Anhydro-L-galactose!) und gießen - das Zeug wird härter als man denkt.
Slots mit eingefärbten PCR Lösungen füllen ( Die Slots sind klein, die Hand zittert und das Zeug is überall wo's nicht sein soll...) und - warten.

Gelelektrophorese-endprodukt betrachten und feststellen, dass das nur teilweis so ausschaut, wie gewollt, und die Datenbanken befragen was wie wo sein soll und warum.
Das anfänglich im Lehrbuch gelesene ergibt immer mehr Sinn und wird langsam komplett verständlich - Freude kommt auf :)

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