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Karin Schadenhofer
Letztes Update: 20:39 / 20.07.2011

Mittwoch, 20. Juli 2011

  8. Tag meines Praktikums

Heute war ein Forschungstag wie aus dem Bilderbuch: beinahe jede Messung eine voller Erfolg. Mittlerweile kann ich durch mein in den letzten Tagen erlangtes Wissen auch Teile der Messungen selbst übernehmen und etwas mithelfen. Ob es das Waschen von Samples, das Trocknen mit Stickstoff oder die Beobachtung der Messung ist, kann ich nicht genau sagen, aber es macht mir alles sehr großen Spaß. Und falls eine Messung nicht die gewünschten Ergebnisse bring, machen die Laborkollegen kleine Misserfolge mit lustigen Witzchen darüber wieder gut.

ad.: sry das ich nicht jeden Tag schreibe aber mir fehlt momentan die Zeit, da mich das „Wissensfieber“ gepackt hat.

Freitag, 15. Juli 2011

  Forschung im Labor

In meiner ersten Woche habe ich einer AFM Kraftspektroskopie zusehen dürfen.

Es ging um ein Experiment zur Untersuchung von kurzlebigen Proteinbindungen und die Erforschung der Bindungsenergieaufwandes.

Wir forschten insbesondere mit dem Protein Biotin, dass durch eine APTES beschichteten Spitzen eines Cantilevers, an denen über eine Amid-Bindung in einem Schritt eine PEG-Kette das Biotin angehängt wird.

Gemessen wird mit einem ebenfalls APTES beschichteten Micas, andem Rezeptor-Proteine als Sample verwendet werden.

Die Messungsmethode beruht auf dem Hook'schem Gesetz und dient zur Grundlagenforschung.

  Erste Woche meines Praktikums

Mein erster Tag am Biophysics Institute der Johannes Kepler Universität in Linz war zu Beginn etwas turbulent. Nach dem es mir nach langer Suche gelungen war meinen Laborplatz zu finden, trat ich mit kurzer Verspätung mein Praktikum an.

Mein Betreuer Dr. Andreas Ebner (alias: Andi) erwartete mich bereits. Nach einem Rundgang, der Sicherheitseinweisung und einem Kaffee (Danke Ivana!) ging bereit der Laboralltag los.

Seither darf ich Julia, einer sehr netten Molekular Biologie Studentin, zusehen die mich auch einige kleinere Handgriffe selbst ausführen lässt. Insbesondere ihre Begriffserklärungen und Vorlesungsdokumente haben es mir sehr erleichtert die AFM Kraftspektroskopie zu durchblicken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich vom ersten Tag an sehr viel Spaß an meinem Praktikum haben, was zu größten Teil an den Mitarbeitern und ihren kleinen Witzen liegt.

Highlight der Betriebsausflug in die „Zwergerl Bahn“ am zweiten Arbeitstag

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