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Karin Maria Olek
Letztes Update: 23:16 / 28.09.2008

Hallo liebe Menschen, ich heiße Karin und bin 18 Jahre alt. Ich habe vor kurzem die Matura gemacht und werde im Herbst anfangen Molekulare Biotechnologie an der FH Wien zu studieren (: Vom 14. Juli bis zum 08. August absolviere ich mein Praktikum bei dialog<>gentechnik am Vienna Bio Center. Bei diesem Praktikum geht es um ein von der EU finanziertes Pilot Projekt zwischen Belgien, Holland und Österreich. Es wird eine Wanderausstellung vorbereitet, welche die Themen DNA/ Biotechnologie/Medizin der Öffentlichkeit näher bringen soll.

Donnerstag, 7. August 2008

  Letzte Woche - Letzter Tag

Wie bereits gestern, gab es auch heute Komplikationen mit dem Netzwerk, sodass wir weder auf das Intranet, noch auf das Internet zugriff hatten. Da dieses Problem von uns nicht gelöst werden konnte, konnten wir nur warten, hoffen und uns mit anderen to-do-things beschäftigen.
Glücklicherweise brachte mich die Brigitte gestern auf die Idee, meine Dateien am Desktop abzuspeichern. Aus diesem Grund hatte ich heute zugriff auf diese Dinge. Ich vervollständigte meine gestern und vorgestern erstellten Diagramme zur Evaluierungsbogen-Auswertung und besprach diese mit der Carmen (gestern...). Weiters schrieb ich einen Newsbeitrag, und verbesserte diesen auch (aus der Anzahl der Verbesserungen schließe ich, dass meine Stärken vielleicht nicht ganz darin liegen :-P ).
Nachdem das Netzwerk noch immer auf sich warten ließ, machte ich mir erste Gedanken über meine Arbeit, welche am Ende des Praktikums jede von uns Summerschoolgenossen (jaja: und -genossinnen) verfassen sollte. Der Inhalt der Arbeit wird sich um "DiNA on the Road" drehen. Ich denke, dass ich 1)Hintergrundinfos zur Ausstellung 2)Hintergrundinfos zur Ausstellung 3)Infos zum Theaterstück geben werde und anschließend über den Fragebogen und seine Auswertung schreibe.
Meine letzten Aktivitäten dieses Tages sollten suchen/einordnen von Clippings sein, doch wegen dem Serverproblem bin ich nach Hause gegangen.

Fazit des Praktikums:
Die letzten 4 Wochen haben mir summa summarum sehr gut gefallen. Ich habe mich bei dialog<>gentechnik sehr wohl gefühlt und habe dadurch auch gut arbeiten können. Natürlich hab es auch Tage, an denen die Zeit sehr langsam verging, doch zusammenfassend habe ich einen guten Einblick in die Welt eines Vereins bekommen, der die Öffentlichkeit sensibilisieren und zum Dialog anregen möchte. Ich weiß nun, dass die Planung und Ausführung einer Ausstellung nicht so einfach ist, wie sie manchmal scheint.

Jedenfalls danke ich dialog<>gentechnik und besonders Carmen Schmid, meiner Betreuerin, für die Kooperation mit mir :-P und ich kann euch (zukünftigen) Summerschoolern diesen Praktikumsplatz nur empfehlen.

Tschüsschen, eure Karin

Montag, 4. August 2008

  Letzte Woche - Mo.

Heute wurden wir vom GoTv Team "überrascht". Das Interview für den Clip sollte eig. erst morgen gedreht werden, doch es wurde plötzlich heute bereits erledigt. So beantwortete ich dem charmanten GoTv Scout seine Fragen "Was machst du hier am IMBA" und "Wie bist du zum Praktikum gekommen". Ich bekomme zwar keinen Oscar für meinen -ich hoffe hilfreichen- Beitrag, aber ich habe mich bemüht.
Nach diesem TV Auftritt habe ich mich wieder an die Arbeit begeben...wobei es eig. nicht mehr viel zu tun gibt für mich. Ich habe heute alle Fragebögen der Ausstellung ausgewertet und habe versucht die GewinnerInnen der Gutscheinverlosung für das Viennaopenlab telefonisch zu erreichen, was mir meistens misslang. Doch morgen ist ein neuer Tag mit neuer Hoffnung :-P

Donnerstag, 31. Juli 2008

  Woche 3 - Do.

Gestern war der letzte Tag der "DiNA on the Road" Tour in Wien. Ich würde fast behaupten, dass dieser letzte Tag der Beste war. Es war schattig, es waren einige Interessenten da und wenn das Theaterstück begann, füllten sich die Bänke plötzlich mit wissbegierigen Kindern und ausdauernden Eltern. Alles in allem waren es vier gelungene Tage. Einerseits gab es Besucher, welche solche Experimente noch nie gemacht haben, andererseits gab es richtige Profis, welche sich schon besser mit den Materialien auskannten. Jedenfalls hoffe ich, dass wir ein wenig Wissen weiterleiten konnten.
Nach der harten Arbeit gab es von der Carmen noch eine Runde Eis für alle ;)

Heute sitze ich wieder im Büro und beschäftige mich mit Fotos sortieren, momentan Blog schreiben und später Sachen wieder ins Labor ordnen und vielleicht Fragebögen auswerten. Um 3 gibt es eine Nachbesprechung zur Ausstellung und dann heißts für mich erstmal ab ins Wochenende.

Montag, 28. Juli 2008

  DiNA on the road

Gestern war es zum ersten Mal soweit; DiNA on the road wurde im Auerwelsbachpark vorgestellt- im Rahmen des Kinderferienspiels.
Die Aufbauarbeiten am Morgen haben zwar länger gedauert als geplant, doch insgesamt war es ein gelungener Tag. Es besuchten uns sehr viele Kinder (mit Eltern)- die meisten waren zwischen 6 und 9 Jahren. Ich denke, dass es den Kindern Spaß bereitet hat das witzig-kritische Theaterstück zu sehen und danach die Hands-on Experimente auszuprobieren. Ich glaube die meisten Besucher waren bei der DNA-Isolierung. Nicht nur das es faszinierend war, man konnte sich das isolierte Gemüseerbmaterial sogar mitnehmen!
Bevor ich weiter von der Ausstellung erzähle, sollte ich euch lieber mal grundlegendere Informationen geben:

1) DNA:
Jedes Lebewesen besteht aus Zellen. Jede Zelle, je nachdem wo sie sich befindet- Herzelle, Muskelzelle, Hautzelle- hat eine spezifische Funktion. Sie ist differenziert. In und um die Zellen befinden sich Proteine, welche für verschiedene Prozesse benötigt werden. Damit die Zelle weiß was sie "tun" soll, welche Proteine gebaut werden müssen etc. braucht sie eine Information. Diese bekommt sie durch die im Zellkern (Nucleolus) befindliche DNA. Die DNA hat eine Doppelhelixstruktur. Sie ist aufgebaut aus 4 org. Basen ("Bausteine"), Zucker, Phosphor und Wasserstoffbrücken. Jedenfalls: Je nach Anornung der Nukleotide ergibt sich ein ganz bestimmter Code, der sozusagen unsere Informationen fürs Leben liefert.
Wenn sich eine Zelle teilt wir der Code abgelesen und kopiert. Dabei können verschiedene Fehler passieren, diese nennt man Mutationen. Sie können unbemerkt bleiben, oder Anomalien auslösen.
Die Eigenschaften die ein ein Lebewesen durch seine DNA hat, können verändert werden. Das passiert dadurch, dass ein fremdes DNA Stück in die Erbinformation eingefügt wird, durch einen Virus, ein Plasmid oder mit einer dünnen Spritze (Stichwort: transgen).
Hands-on Aktivität: Isolierung der DNA aus Tomaten

2) Hefe:
Hefe (Germ) kennen die meisten als Zutat bei der Brotherstellung, oder bei der Produktion von gutem Wein oder Bier. Doch was kann diese Hefe eigentlich? Hefe verwandelt Zucker in Alkohol und CO2. Dies nennen wir Fermentation (Gärung). Moment! Bedeutet das, dass in Brot Alkohol enthalten ist? Nein, denn dieser verdampft während dem Backen.
Hefe ist also ein lebender Organismus und eines der ältesten Beispiele für Biotechnologie. Ein Beispiel für Biotechnologie gefällig? Morbus Crohn ist eine chronische Darmentzündung und verursacht Durchfall, Erbrechen, Krämpfe etc. Verursacht wird diese Erkrankung durch das eigene Immunsystem, welches seinen Körper angreift. Man kann die Krankheit mit Medikamenten zwar eindemmen, aber nicht heilen. Diese Medikamente haben jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen.
Nun fand man eine neue Methode der Behandlung. Man verändert Milchsäurebakterien (Laktobazillen) genetisch, sodass sie ein entzündungshemmendes Protein produzieren. Die Forschungen sehen sehr vielversprechend aus.
Hands-on Aktivität: Experimentieren mit Hefe

Bei der Ausstellung haben wir 3 Zelte: Eines über DNA, eines über traditionelle Biotechnologie (Hefe) und das dritte behandelt moderne Biotechnologie im Zusammenhand mit Medizin. Dabei wird z.B. Diabetes oder Gebärmutterhalskrebs erklärt, oder der ELISA erklärt.

Genug der Informationen! Heute war der 2. Tag der Ausstellung. Diesmal im Museumsquartier, und das gleich bis Mittwoch. Heute kamen nicht sonderlich viele Interessenten vorbei, was ich mal auf die Hitze abschiebe. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn die nächsten Tage ein bisschen mehr los ist als heute. Es gibt nämlich auch Evaluierungsbögen (Fragebögen) zu unserer Ausstellung und es wäre hilfreich wenn so viele wie möglich uns dieses Feedback geben, um unsere Inhalte verbessern zu können. Außerdem gibt es etwas zu gewinnen.

Dienstag, 22. Juli 2008

  Woche 2 - Di.

Diese Woche muss viel Organisatorisches passieren. Bereits in der früh gab es ein Treffen, an dem der Organisationsplan für die Ausstellungstage vorgestellt wurde. Ich werde alle 4 Tage bei den Tutoren dabei sein, bzw. aushelfen wo man mich benötigt. Ich habe heute den Ausstellungsplatz am MQ besichtigt. Wir müssen hoffen, dass kein Regen kommt. Das wäre unvorteilhaft für alle Beteiligten. Worauf ich heute sonst noch gekommen bin: so eine Ausstellung kostet eine Menge Geld. Ich bin zuversichtlich, dass es sich auszahlen wird.

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