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Klaudia Fuchs
Letztes Update: 18:22 / 11.08.2008

Halli-Hallo-Hallöchen! Ich heiße Klaudia Fuchs, bin 17 Jahre alt und habe gerade die 7. Klasse am KLG Gänserndorf abgeschlossen. Nur noch ein Jahr, und noch keine Ahnung, was ich nach der Matura machen soll! Darum mache ich jetzt ein Sommer-School Praktikum in den Max F. Perutz laboratories der medizinischen Uni Wien im Vienna Biocenter. In meiner Freizeit lese ich gerne oder spiele Computer. Ich habe keine Haustiere aber eine zwei Jahre jüngere Schwester, die man sehr gut ärgern kann. Ich bin total vergesslich und chaotisch, aber Gottseidank hab ichs geschafft, das in den letzten Wochen ein bisschen zu unterdrücken und nicht das ganze Labor durcheinanderzubringen. Ich wünsche allen viel Spaß bei ihren Praktika und ich danke allen, die meinen Blog lesen! Tschüss, Klaudia

Montag, 11. August 2008

  Bitte abstimmen!


Wisst ihr schon, was ihr nach der Matura macht?
Ja, ich weiß schon genau was ich studieren will.
Ich weiß schon, in welche Richtung es gehen soll, aber noch nicht genau, was ich studieren will.
Nein, noch keine Ahnung.

  Resultate

klaudia.fuchs, 14:47h.


Freitag, 25. Juli 2008

  Mein 15.=letzter Tag

Heute war nicht mehr so viel zu tun, am Vormittag hab ich noch mit Evelyn, dem Lehrling, Mäusehirne gewaschen, dann waren wir Mittagessen. Am Nachmittag hab ich noch ein bisschen in meinem neuen Lieblingsbuch "Lehrbuch der molekularen Zellbiologie" gelesen und danach haben wir den Kuchen vernichtet, der, wie ich gleich erfahren habe, gar kein Histon sondern ein Nucleosom ist.
Obwohl mir die SummerSchool sehr viel Spaß gemacht hat und unheimlich interessant war, freue ich mich schon auf meinen (wohlverdienten) Urlaub. Am Montag bin ich schon in Rom, bei strahlendem Sonnenschein und 30° im Schatten und im Moment sehe ich nur eine trübe graue Suppe, wenn ich aus dem Fenster schaue, und das auch nur, weil es gerade nicht regnet!
Allen meinen Lesern noch wunderschöne Sommerferien und ein interessantes und lehrreiches Praktkum.
Tschüss, Klaudia

Donnerstag, 24. Juli 2008

  FOTOS!

Wie angekündigt kommen hier die heute gemachten Fotos. Leider hatte ich ein paar Probleme mit der Größe der Datei und dem Fassungsvermögen dieses Blogs, aber nachdem ich herausgefunden hab, wie man die Bildqualität senkt, präsentiere ich nun stolz meine ersten 5 Fotos:

Der Eingang zum Labor:


Ich beim Laden eines Gels:


Ich in der Zellkultur:


Ich vor Plakaten mit Veröffentlichungen:


Mein Tortenhiston=Histontorte



So, das wars für heute, falls ich es schaffe, mehr Fotos hier reinzukriegen oder ein Foto von allen Labormitgliedern zu machen, stelle ich sie hier rein.
Bis bald

  Mein 14. Tag

Heute habe ich endlich meinen Fotoapparat mitgenommen (eigentlich den meiner Schwester) und wir haben jede Menge Fotos gemacht. Weil meine Zellen im Moment wunschlos glücklich sind, habe ich bei alten Zellen das Medium gewechselt und Gordin hat mich dabei fotografiert. Außerdem habe ich zwei Gelelektrophoresen gemacht, eine davon mit Fotos. Zuhause habe ich dann einen von meiner Oma gebackenen Kuchen mit einem halben Kilo Marzipan in das erste essbare Histon verwandelt. Dieses Histon bringe ich dann morgen als Abschiedsgeschenk in die Arbeit mit.
Bis bald

Dienstag, 22. Juli 2008

  Mein 12. Tag

Heute haben wir mit der ChIP weitergemacht, was haupsächlich waschen, also pipettieren und zentrifugieren, war. Jetzt waren wir noch in der Zellkultur und haben unsere Zellen gesplittet. Diesmal hat mir Gordin nicht mehr jeden Schritt einzeln gesagt, aber ich glaube, dass meine Zellen trotzdem überleben werden. Ich habe heute schon wieder meine Kamera vergessen und noch gar keine Fotos gemacht, dabei sind es nur nor drei Tage. Hoffentlich kann ich noch genug machen!
Bis bald

Montag, 21. Juli 2008

  Mein 11. Tag

Heute haben wir eine ChIP, die wir in der ersten Woche angefangen und dann eingefroren haben, weiter gemacht. Zu diesem Zweck sollte ich "beads", einen bestimmten Antikörper waschen. Klingt einfach, ist auch so-außer eine frustierte Zentrifuge beschließt, Amok zu laufen und einfach nicht mehr aufzumachen, sobald man die Eppis drin plaziert hat. Natürlich gibt es für solche Fälle auch einen Notöffner, der leicht und einfach zu bedienen ist und sich an einer gut erkennbaren Stelle befindet-wer würde denn nicht sofort auf die Idee kommen, die Maschine umzudrehen und mit einem Schraubenzieher solange im 2. winzigen Loch von rechts herumzustierlen, bis man nach fünf Minuten zufällig tatsächlich den richtigen Schalter erwischt hat?! Nachdem Gordin meine Eppis aus der bösartigen Zentrifuge und mich von der Furcht, meine Eppis nie wieder zu sehen, befreit hatte, konnte ich die Prozedur mit einer anderen Maschine fortsetzen.
Meine Zellen leben noch! Ihnen geht es sogar so gut und sie haben sich so lieb und brav vermehrt, dass ich sie bald wieder spltten muss.
Bis bald

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