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Laura Wurm
Letztes Update: 17:43 / 24.07.2010

heyy.. :) ich bin die laura aus oberösterreich und stürz mich jz mal in mein praktikum im Biophysik-Labor an der Johannes-Kepler-Uni in Linz.. hiilfe ich hoffe ich schaffe das :P aber wird sicher voll interessant und ich bin schon total gespannt.. :)

kleine besprechung :)

Dienstag, 22. Juni 2010

  Diskussion / Auswertung

15.7.10
Heute hat mir Andreas die Auswertungsbilder einer AFM-Mikroskopie erklärt.
In einem Diagramm mit der tip-surface distance auf der x-Achse und der force in pN auf der y-Achse ist ein trace und ein retrace eingezeichnet. Als trace bezeichnet man die Bewegung des cantilevers zur Oberfläche und als retrace die Rückbewegung. Beim Auftreffen auf die Oberfläche erkennt man gleich die erste Verbiegung durch eine steile Kurve nach oben. Beim retrace bewegt sich dieselbe Kurve wieder nach unten und pendelt sich nach Verlassen der Oberfläche wieder gerade ein. Ist es aber zu einer Bindung von Rezeptor und Ligand gekommen, findet beim retrace noch ein unbinding moment, also eine erneute Verbiegung erst zur Seite und dann ein ruckartiger Abriss zurück zur Normalposition, statt.

Dann gibt es noch ein Diagramm der probability-density function. Dabei entspricht die x-Achse der möglichen Kraft oder Länge und die y-Achse der Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Kraft / Länge. Es ergibt sich eine Kurve die bei einem bestimmten Kraft- / Längenwert ihren Höhepunkt erreicht.

In einem Säulendiagramm wird die Anzahl der unbinding moments pro Bild angegeben.

In einem Punktdiagramm wird die Steuung von Länge auf der x-Achse und Kraft auf der y-Achse angegeben.

Im letzten Diagramm werden alle unbinding moments überlappt.

21.7.10
Heute habe ich mit Laura Avidin mit einer Pufferlösung (H2O + NaCl) vermengt und auf ein Mica-Plättchen (Unterlage zum Mikroskopieren) gegeben. Mica und Avidin sind entgegengestzt geladen und ziehen einander an. Daher haftet das Avidin nach 20 min am Mica, an der Unterlage, während man die obere Pufferlösung reinigen kann (mit 2 Pipetten wie am Vortag). Dann hat mir Andreas gezeigt, wie ein AFM-Messvorgang technisch funktioniert. Alle Schritte habe ich mir nicht gemerkt, aber ca. so:

1. Präparat mit Flüssigkeit vermengen und auf Mica-Plättchen am sample plate geben, 20 min ansaugen lassen bis Präparat an der entgegengesetzt geladenen Mica-Fläche haften bleibt;

2. Waschen: mit 2 Pipetten Pufferlösung zugeben und absaugen;

3. sample plate magnetisch am AFM befestigen;

4. Laserstrahl einstellen;

5. Fotodiode befestigen;

6. Amplitude, Signal, etc. bei Rädchen am AFM einstellen;

7. am Compi Eigenfrequenz-Amplitude herausfinden und einstellen;

8. approach drücken und warten bis der Cantilever die Oberfläche erreicht hat - stark abfallende Linie;

9. dann imagen und je nach dem Geschwindigkeit, Annäherungskraft, Zeit, etc. verstellen;

10. so genug für heute, mi zahts nimma - morgen Betriebsausflug, wuhuuu :D

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