Meine Arbeit
20:22 / 03.09.2007
Wie bereits gesagt, arbeite ich im September am IMBA in der Laborgruppe von Josef Penninger unter der Betreuung von Andreas Leibbrandt.


Was ich bisher über die Arbeit im Internet herausgefunden habe, möchte ich in kurzen Worten hier zusammenfassen:
Der Knochenstoffwechsel ist äußerst komplex und wird von zwei Zelltypen aufrecht erhalten. Diese sind die Osteoblasten, die die Knochensubstanz aufbauen und die Osteoklasten, die die Knochensubstanz abbauen. Osteoblasten bilden ein Protein namens RANKL, das wiederum die Bildung von Osteoklasten aus Osteoklastenvorläuferzellen bewirkt. Das funktioniert über RANK, wiederum ein Protein, das von den Osteoklastenvorläuferzellen gebildet wird. RANKL ist außerdem für die Funktion und das Überleben der Osteoklasten verantwortlich. Der Wirkungsweise von RANKL kann durch den Fangrezeptor OPG, ebenfalls ein Protein, entgegengewirkt werden. Dieses wird ebenfalls von den Osteoblasten, also den Knochensubstanz aufbauenden Zellen, gebildet. So können sie dem Knochenabbau entgegenwirken. RANK, RANKL und OPG stehen im Zusammenhang mit den Erkrankungen Osteoporose, Metastasierung von Krebs in Knochengewebe und rheumatoide Arthritis. So wird z.B. Osteoporose durch eine vermehrte Osteoklastentätigkeit (Knochensubstanz abbauend) verursacht, der richtige Ansatz für eine Therapie wäre daher, deren Tätigkeit zu drosseln, indem man die Bildung von RANKL durch vermehrte Produktion von OPG senkt.
Weitere Informationen zum IMBA, dem-Penninger-Labor und deren Forschung gibt es unter:
http://www.imba.oeaw.ac.at/index.php?id=115


Was ich bisher über die Arbeit im Internet herausgefunden habe, möchte ich in kurzen Worten hier zusammenfassen:
Der Knochenstoffwechsel ist äußerst komplex und wird von zwei Zelltypen aufrecht erhalten. Diese sind die Osteoblasten, die die Knochensubstanz aufbauen und die Osteoklasten, die die Knochensubstanz abbauen. Osteoblasten bilden ein Protein namens RANKL, das wiederum die Bildung von Osteoklasten aus Osteoklastenvorläuferzellen bewirkt. Das funktioniert über RANK, wiederum ein Protein, das von den Osteoklastenvorläuferzellen gebildet wird. RANKL ist außerdem für die Funktion und das Überleben der Osteoklasten verantwortlich. Der Wirkungsweise von RANKL kann durch den Fangrezeptor OPG, ebenfalls ein Protein, entgegengewirkt werden. Dieses wird ebenfalls von den Osteoblasten, also den Knochensubstanz aufbauenden Zellen, gebildet. So können sie dem Knochenabbau entgegenwirken. RANK, RANKL und OPG stehen im Zusammenhang mit den Erkrankungen Osteoporose, Metastasierung von Krebs in Knochengewebe und rheumatoide Arthritis. So wird z.B. Osteoporose durch eine vermehrte Osteoklastentätigkeit (Knochensubstanz abbauend) verursacht, der richtige Ansatz für eine Therapie wäre daher, deren Tätigkeit zu drosseln, indem man die Bildung von RANKL durch vermehrte Produktion von OPG senkt.
Weitere Informationen zum IMBA, dem-Penninger-Labor und deren Forschung gibt es unter:
http://www.imba.oeaw.ac.at/index.php?id=115
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