Tag 7: Lü wird zur Chemikerin XD
15:19 / 14.07.2009
Heute durfte ich gleich am Morgen wieder ins Chemielabor zu Philipp, wo schon wieder viele interessante Sachen auf mich warteten.
Wir beschäftigten uns mit der LH20-Säule, die im wesentlichen so funtioniert wie das Verfahren gestern (siehe Tag 6).
So funtionierts:
x Lösungsmittel-Reservoir befüllen und mit Helium entgasen.
x Durch eine 10ml Spritze saugt man am Entlüftungsventil an und macht so den Ansaugeschlauch und die Pumpe blasenfrei
x Man spült den Einspritzblock (INJECT-Stellung) mit einer Hamilton-Spritze
x Nun füllt man den Loop mit Lösungsmittel
x Die Säule wird an die Pumpe angeschlossen (Der Säulenausgang ist geschlossen)
x CHCl3:Mit Vorsäure
MeOH: ohne Vorsäure
x Fraktionssammler startklar machen und verbinden
x das System wird gestartet
x Fluss=0.4 ml/min
x Franktionssammler starten
In unserem Labor durften wir dann 200 ml Nickel und Tris pipettieren, welche die anderen vorher vorbereitet haben.
Dies benötigten wir für das AFM.
Doch heute funtionierte das AFM nicht richtig. zuerst ging das Setup nicht und kamen auch noch einige andere Komplikationen dazu.
Wir wollten ja eigentlich DNA Ringe (15-20 nm) sehen, doch dies war uns leider nicht möglich.
Was war das Problem?
1) Vielleicht lag es daran, dass normalerweise ein Schrittmotor verwendet wird, der sich langsam und fein annähern kann. Das kann man ja auch händisch machen.
Wir verwendeten einen anderen, welcher nur mit Spannung betrieben wird. Wenn man nun eine Richtungsänderung macht, driftet dieser so ab, dass die Kurve irgendwo ist.
2) Vielleicht aber war ja das Problem die Spitze. Sollten wir etwa eine neue verwenden?
3) Oder aber es kam kein konstanter Abstand zwischen Platte und Spitze zusammen!?
Ich erfuhr auch noch einiges über die Amplitude. Hierbei hanelt es sich um Sinuskurven. Wenn man zB einen Wert von 1,180 dastehen hat, bedeutet das, dass die Kurven 1,180 groß sind. Wenn die Amplitude kleiner wird, wird die Kraft größer.
Zum Servo Gain: Dies reagiert wie das Feedback. Je höher die Werte sind, desto schneller reagiert das Feedback-Programm. Der Piezo fährt also weg.
Passiert das ganze allerdings zu schnell, kann es zu starkem Rauschen kommen.
Ich durfte heute auch noch im Chemielabor eine Lösung pipettieren und in flüssigen Wasserstoff werfen. Das war super :)
Ich mag das Chemie-Labor^^
Was ich heute gelernt habe:
Lektion 1: Immer schauen, ob eh keine Moni vor einem steht. Man könnte ja zusammenkrachen.
Bis morgen dann..
Wir beschäftigten uns mit der LH20-Säule, die im wesentlichen so funtioniert wie das Verfahren gestern (siehe Tag 6).
So funtionierts:
x Lösungsmittel-Reservoir befüllen und mit Helium entgasen.
x Durch eine 10ml Spritze saugt man am Entlüftungsventil an und macht so den Ansaugeschlauch und die Pumpe blasenfrei
x Man spült den Einspritzblock (INJECT-Stellung) mit einer Hamilton-Spritze
x Nun füllt man den Loop mit Lösungsmittel
x Die Säule wird an die Pumpe angeschlossen (Der Säulenausgang ist geschlossen)
x CHCl3:Mit Vorsäure
MeOH: ohne Vorsäure
x Fraktionssammler startklar machen und verbinden
x das System wird gestartet
x Fluss=0.4 ml/min
x Franktionssammler starten
In unserem Labor durften wir dann 200 ml Nickel und Tris pipettieren, welche die anderen vorher vorbereitet haben.
Dies benötigten wir für das AFM.
Doch heute funtionierte das AFM nicht richtig. zuerst ging das Setup nicht und kamen auch noch einige andere Komplikationen dazu.
Wir wollten ja eigentlich DNA Ringe (15-20 nm) sehen, doch dies war uns leider nicht möglich.
Was war das Problem?
1) Vielleicht lag es daran, dass normalerweise ein Schrittmotor verwendet wird, der sich langsam und fein annähern kann. Das kann man ja auch händisch machen.
Wir verwendeten einen anderen, welcher nur mit Spannung betrieben wird. Wenn man nun eine Richtungsänderung macht, driftet dieser so ab, dass die Kurve irgendwo ist.
2) Vielleicht aber war ja das Problem die Spitze. Sollten wir etwa eine neue verwenden?
3) Oder aber es kam kein konstanter Abstand zwischen Platte und Spitze zusammen!?
Ich erfuhr auch noch einiges über die Amplitude. Hierbei hanelt es sich um Sinuskurven. Wenn man zB einen Wert von 1,180 dastehen hat, bedeutet das, dass die Kurven 1,180 groß sind. Wenn die Amplitude kleiner wird, wird die Kraft größer.
Zum Servo Gain: Dies reagiert wie das Feedback. Je höher die Werte sind, desto schneller reagiert das Feedback-Programm. Der Piezo fährt also weg.
Passiert das ganze allerdings zu schnell, kann es zu starkem Rauschen kommen.
Ich durfte heute auch noch im Chemielabor eine Lösung pipettieren und in flüssigen Wasserstoff werfen. Das war super :)
Ich mag das Chemie-Labor^^
Was ich heute gelernt habe:
Lektion 1: Immer schauen, ob eh keine Moni vor einem steht. Man könnte ja zusammenkrachen.
Bis morgen dann..