Herstellung monoklonaler Antikörper
19:09 / 30.08.2006
Das Antigen, das unter anderem das gewünschte Epitop trägt, wird zuerst einer Maus in die Milz gespritzt.
Das Tier entwickelt in spezifischen B-Zellen Antikörper gegen die Epitope.
Diese B-Zellen werden entnommen und mit Myelomzellen (also Tumorzellen) fusioniert, sie werden zu sogenannten Hybridomazellen, die sich ewig teilen können.
Dazu gibt man sie in Polyethylenglykol, das die Zellwände auflöst.
Dabei fusionieren aber nicht nur B-Zellen mit Myelomzellen, sondern auch einzelne Zelltypen untereinander. Um diese unerwünschten Zellen loszuwerden, mengt man ein selektives Medium (in unserem Fall HAT) bei.
Da nur B-Lymphozyten ein Enzym besitzen, das ihnen ermöglicht, dem Medium standzuhalten, sterben Myelomzellkombinationen langsam ab.
B-Zellen-Kombinationen ohne Tumorzellen sterben ohnehin früher oder später, da ihre Teilungsfähigkeit nur begrenzt ist.
So können nur „richtig“ fusionierte Zellen überleben.
Die Lösung wird nun verdünnt und so in mehrere „Wells“ aufgetragen, dass in jedem Well lediglich eine Zelle liegt.
Jetzt werden die Hybridomazellen einzeln auf unser Antigen getestet. Ist das Ergebnis positiv, haben wir eine ewig lebende B-Zelle gefunden, die spezifische Antikörper zu unserem gesuchten Epitop produziert.
Das Tier entwickelt in spezifischen B-Zellen Antikörper gegen die Epitope.
Diese B-Zellen werden entnommen und mit Myelomzellen (also Tumorzellen) fusioniert, sie werden zu sogenannten Hybridomazellen, die sich ewig teilen können.
Dazu gibt man sie in Polyethylenglykol, das die Zellwände auflöst.
Dabei fusionieren aber nicht nur B-Zellen mit Myelomzellen, sondern auch einzelne Zelltypen untereinander. Um diese unerwünschten Zellen loszuwerden, mengt man ein selektives Medium (in unserem Fall HAT) bei.
Da nur B-Lymphozyten ein Enzym besitzen, das ihnen ermöglicht, dem Medium standzuhalten, sterben Myelomzellkombinationen langsam ab.
B-Zellen-Kombinationen ohne Tumorzellen sterben ohnehin früher oder später, da ihre Teilungsfähigkeit nur begrenzt ist.
So können nur „richtig“ fusionierte Zellen überleben.
Die Lösung wird nun verdünnt und so in mehrere „Wells“ aufgetragen, dass in jedem Well lediglich eine Zelle liegt.
Jetzt werden die Hybridomazellen einzeln auf unser Antigen getestet. Ist das Ergebnis positiv, haben wir eine ewig lebende B-Zelle gefunden, die spezifische Antikörper zu unserem gesuchten Epitop produziert.