Donnerstag, 20. Juli 2006

Once again ...

Heute ist die Polymerase schon wieder nicht gekommen, wir hätten es sowieso nicht machen können, da heute alle voll im Stress waren. Jetzt arbeitete ich an meinem Protokoll, dass schon langsam Form annimmt.
Ich hoffe nur mehr auf morgen..
Ach ja ... jetzt darf ich kurz beim zellen splitten zusehen .....

Mittwoch, 19. Juli 2006

Abschlussdokumentation

Da heute die E.coli Polymerase für den 2. Strang meiner cDNA nicht gekommen ist, habe ich mit der Abschlussdokumentation begonnen. Nach dem erneuten Sammeln einiger Begriffe, begann ich mit der Beschreibung meiner Arbeit.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Arbeit wird.
Natürlich habe ich nicht den ganzen Tag vor der Arbeit gesessen, sondern ich habe auch bei Cryoschneiden von Herz - und Testisproben von Mäusen zugesehen, die ich morgen färben werde.

Dienstag, 18. Juli 2006

cDNA

Heute haben wir aus der RNA, die wir letzt Woche isoliert haben, cDNA hergestellt:
Wir gaben folgendes in ein Epi: 1µl oligo dT , 5µg unserer RNA, 1µl dNTP-Mix und füllten es mit aq.dest. auf 12 µl auf.
Nach verschiedenen Erhitzen- und zentrifugierschritten, nach der zugabe eines Buffers, DTT und RNase Out mussten wir nur noch das Enzym Reverse Transcriptase hinzufügen und 50 minuten bei 37° inkubieren.
Leider haben wir keine passende Polymerase für den 2. Strang.
Wenn wir diesen synthetisiert haben, werden wir eine Kontroll-PCR durchführen.

Sonntag, 16. Juli 2006

Eine Woche später

...und eine Woche schlauer.
Nach den ersten zwei Tagen hatte ich mir schon einige Grundkenntnisse über meine Forschungsaufgabe erarbeitet und konnte auch schon halbwegs mit den verschiedenen Pipetten, Zentrifugen und Chemikalien umgehen.
Die Aufgabe der ersten Woche bestand eigentlich grundsätzlich darin RNA aus dem Gewebe einer Wildtyp-Maus zu isolieren und es danach mit einer Gel-Elektrophorese zu untersuchen. Das Gewebe der Mäuse wurde in flüssigem Stickstoff geliefert und bis ich die RNA extrahiert hatte, war es noch ein sehr weiter weg. Schlussendlich befand sich aber die RNA von allen 6 Proben in meinen Epis. Jetzt aber zur Gel-Elektrophorese. Zuerst musste ich natürlich das Gel herstellen und gießen. Ich verwendete dazu Agarose.
Als Puffer benutzten wir MOPS (Morpholino- Propansulfonsäure)
Obwohl wir genaues arbeiten in der Schule lernen, war ich sehr erstaunt wie konzentriert man wirklich arbeiten muss. Ein Nieser, ein falscher Griff und die Probe muss verworfen werden.
Zum Glück passierte mir das nie und alles funktionierte wie es sollte. Der ganze Stress, den ich die ganze Woche hatte, führte dazu, dass ich den Weblog nicht aktuell halten konnte. Genaueres steht dann in meiner Dokumentation.

Dienstag, 11. Juli 2006

Der erste Tag !

... war wie erwartet sehr hektisch. Nach der 2 stündigen Autofahrt von Schöder, einem kleinen Örtchen in der Obersteiermark, nach Graz, musste ich erst die Heinrichstraße finden, wo sich das Institut für Biowissenschaften befindet. Genauer arbeite ich im Labor für Biochemie. Zu meinem Glück waren alle von anfang an sehr freundlich und so habe ich mich gut eingelebt.

Natürlich legten wir nach der Ankunft sofort los. Den ganzen Vormittag durfte ich bei einigen Versuchen, bei denen ich mich nicht auskannte, zusehen. Es wurde mir aber alles von den netten Mitarbeitern genauestens und sehr vereinfacht erklärt. Am Nachmittag ging es dann aber schon richtig los. Ich musste einfache Worte aus dem Internet und aus Büchern suchen: DNA, RNA, cDNA, der Weg zum Protein, ... . Als wir dann aber meine Ergebnisse verglichen, musste ich feststellen, dass meine Ausführungen zu ungenau oder zu unverständlich sind. Heute werde ich einen zweiten Anlauf versuchen und die Worte bis aufs kleinste Detail analysieren. Vielleicht klappts ja diesmal.

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