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Nastasja Grdseloff
Letztes Update: 13:56 / 22.09.2009

Dienstag, 22. September 2009

  Der letzte Dienstag

Heute ist es sehr spannend, denn wir sind heute mit Christian unterwegs. Erstmals haben wir RNA isoliert und planen damit eine real time PRC zu machen. Bisher haben wir nur einige "Ergebnisse" gesehen, aber es nie selbst ausgeführt - gleich ist es soweit.
Am Vormittag haben wir uns bemüht, so viel RNA wie möglich zu gewinnen - was gar nicht so einfach ist, da sie so klein und dann in Verbindung mit Ethanol auch noch sehr brüchig ist.
Bald erfahren wir, ob wir alles richtig gemacht haben ;-)
Nebenbei schreibe ich schon brav Protokoll und ersuche Arbeitsschritte und Gedanken zu rekonstruieren und zu ordnen.

Montag, 21. September 2009

  Der letzte Montag

Schon hat die letzte Woche begonnen und wir haben viel vor.
Gleich in der Früh haben wir mit neuen PCRen begonnen, nebenbei Membranen gewaschen und uns bemüht, heute alles unerzubringen, was zu tun wäre.
Im Moment müssen wir warten bis die Membranen fertig sind (waschen und mit einem neuen Antikörper behandeln) - das wird noch ca 30 Minuten dauern, danach werden wieder die Bilder entwickelt. Anschließend werden wir neue Knochen aus Mäusen rausholen und diese anschließend spülen.
Nach der Mittagspause lassen wir unsere PCRen laufen und hoffen, dass es diesmal nicht mehr so viele leere Banden geben wird.
Tja und danach dürfen wir unser Protokoll weiterschreiben...

Die letzten 2 Wochen sind sooo schnell vergangen, ich kann's kaum glauben, dass das Praktikum bald wieder vorbei ist & finde es natürlich sehr schade.

Freitag, 18. September 2009

  Ende der 2.Woche

Unser Tag hat heute gleich mit 3 PCRen für jeden begonnen - das hat viel Konzentration erfordert, aber bisher haben wir alles geschafft :)
Jetzt wird das Gel garade hart und wir kümmern uns einstweilen um unsere Dokumentation...ich würde viel lieber Spitzen stecken oder etwas anderes arbeiten, aber das gehört auch dazu...
was wir heute sonst noch machen außer die PCR und wieder filme entwickeln, weiß ich noch nicht genau, as wird sich wohl noch ergeben.

in unserer letzten Woche werden wir einen Dissertanden bei seiner Arbeit begleiten und hauptsächlich Protokoll schreiben und unsere Bilder einscannen und auswerten.

Gestern am Nachmittag haben wir uns noch Baby-Mäuse angeschaut - schwarze und weißt, die waren unglaublich herzig!! :)

Donnerstag, 17. September 2009

  17.9.09

Wieder hat ein neuer Arbeitstag begonnen, nachdem wir uns von gestern gut erholt haben.
Es scheint ein gemütlicher Tag zu werden, denn ausnahmsweise haben wir heute keine großen Pläne - wir werden die Bilder von gestern entwickeln und unsere aufgetauten Zellen waschen & "füttern".

Nicki hat gestern dann noch für uns das Knochenmark aus den von uns rausgeholten Knochen gespült, da wir sonst eine Stunde warten müssten, bis das Labor frei wird & das wollte sie uns ersparen. Vielleicht bekommen wir mit ein bisschen Glück noch die Gelegenheit, Makrophargen auszuspülen - ich hoffe es :)

Mittwoch, 16. September 2009

  Makrophargen-Gewinnung

Wir haben es endlich zeitlich geschafft, die Knochen aus 3 Mäusen auszubauen, um sie anschließend zu spülen und die Makrophargen wachsen zu lassen!
Die kleinen Tierchen tun einem zwar sehr leid, aber da die ganze Angelegenheit nicht sehr blutig ist, lässt es sich schon ertragen.
Es wird dabei auch nicht die ganze Maus zerlegt, denn man verwendet nur die größten Knochen, also die Ober- und Unterschenkelknochen.
Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die Schwanzspitzen zur DNA-Überprüfung abgetrennt - bin schon sehr gespannt wie wir das genau anstellen werden.
Unser Plan für die nächste und letzte Stunde für heute: Knochen öffnen, spülen und den Makrophargen ein schönes Zuhause in Petrischalen und Medium bauen.

Ich hatte zuerst zwar große Zweifel, ob es vertretbar ist, so liebe Tiere zu töten und zu zerlegen, aber darauf hat meine Betreuerin, Nicki, einige gute Argumente gebracht: Wo soll man denn die Grenzen ziehen? Man tötet Fliegen und Fische für die Wissenschaft und das stört kaum jemanden - mich tatsächlich nicht - und nur weil Mäuse Säugetiere & uns damit viel ähnlicher sind, soll man mehr Mitleid mit ihnen haben? Sie wurden schließlich für diesen Zweck geboren und helfen uns ja dabei, neue Erkenntnisse zu machen, die in der Humanmedizin von großem Nutzen sein können.

  2. Versuch der 1. PCR

Hallo alle zusammen!
Gestern ist sich die Makrophargen-Isolation leider nicht mehr ausgegangen, heute am Nachmittag ist es hoffentlich endlich soweit, bin schon sehr gespannt! :)

Und heute in der Früh ging es gleich mit den Vorbereitungen für die PCR, die wir gestern schon gemacht hatten, los - die Ergenisse waren ja leider sehr lückenhaft. Ich hoffe, dass es diesmal gut funktioniert - wüsste nämlich nicht, was ich noch anders/richtig machen könnte...

Jetzt waschen wir gerade die gestern frisch gemachten Blots und werden heute wohl wieder Bilder entwickeln.
Zur Entspannung zwischendurch ist Spitzen-stecken geplant, das ist schön gemütlich!

Also, ich hoffe, dass ich morgen endlich über die selbst geholten Makrophargen erzählen kann!
Wünsche euch allen einen tollen Arbeitstag!

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