Makrophargen-Gewinnung
16:11 / 16.09.2009
Wir haben es endlich zeitlich geschafft, die Knochen aus 3 Mäusen auszubauen, um sie anschließend zu spülen und die Makrophargen wachsen zu lassen!
Die kleinen Tierchen tun einem zwar sehr leid, aber da die ganze Angelegenheit nicht sehr blutig ist, lässt es sich schon ertragen.
Es wird dabei auch nicht die ganze Maus zerlegt, denn man verwendet nur die größten Knochen, also die Ober- und Unterschenkelknochen.
Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die Schwanzspitzen zur DNA-Überprüfung abgetrennt - bin schon sehr gespannt wie wir das genau anstellen werden.
Unser Plan für die nächste und letzte Stunde für heute: Knochen öffnen, spülen und den Makrophargen ein schönes Zuhause in Petrischalen und Medium bauen.
Ich hatte zuerst zwar große Zweifel, ob es vertretbar ist, so liebe Tiere zu töten und zu zerlegen, aber darauf hat meine Betreuerin, Nicki, einige gute Argumente gebracht: Wo soll man denn die Grenzen ziehen? Man tötet Fliegen und Fische für die Wissenschaft und das stört kaum jemanden - mich tatsächlich nicht - und nur weil Mäuse Säugetiere & uns damit viel ähnlicher sind, soll man mehr Mitleid mit ihnen haben? Sie wurden schließlich für diesen Zweck geboren und helfen uns ja dabei, neue Erkenntnisse zu machen, die in der Humanmedizin von großem Nutzen sein können.
Die kleinen Tierchen tun einem zwar sehr leid, aber da die ganze Angelegenheit nicht sehr blutig ist, lässt es sich schon ertragen.
Es wird dabei auch nicht die ganze Maus zerlegt, denn man verwendet nur die größten Knochen, also die Ober- und Unterschenkelknochen.
Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die Schwanzspitzen zur DNA-Überprüfung abgetrennt - bin schon sehr gespannt wie wir das genau anstellen werden.
Unser Plan für die nächste und letzte Stunde für heute: Knochen öffnen, spülen und den Makrophargen ein schönes Zuhause in Petrischalen und Medium bauen.
Ich hatte zuerst zwar große Zweifel, ob es vertretbar ist, so liebe Tiere zu töten und zu zerlegen, aber darauf hat meine Betreuerin, Nicki, einige gute Argumente gebracht: Wo soll man denn die Grenzen ziehen? Man tötet Fliegen und Fische für die Wissenschaft und das stört kaum jemanden - mich tatsächlich nicht - und nur weil Mäuse Säugetiere & uns damit viel ähnlicher sind, soll man mehr Mitleid mit ihnen haben? Sie wurden schließlich für diesen Zweck geboren und helfen uns ja dabei, neue Erkenntnisse zu machen, die in der Humanmedizin von großem Nutzen sein können.