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Niklas Boigner
Letztes Update: 17:29 / 25.08.2010

Mittwoch, 25. August 2010

  PCR

Steht für Poly Chain Reaction. Wir haben heute versucht die 4 unterschiedlichen Maustypen, mit denen wir arbeiten, zu typisieren. Wir sahen aber recht wenig, d.h., dass wenig - sehr, sehr wenig DNA vorhanden war. Gestern haben wir versucht aus unserem Speichel DNA zu gewinnen um daraus unser Geschlecht zu bestimmen. Das hat leider nicht so recht funktioniert, wir wissen zwar unser Geschlecht - wussten wir auch schon vorher, aber irgendetwas ging schief, die Positivkontrollen waren so leer wie der Leerwert. Das Einzige was wir sahen war der Marker (der war aber gekauft). Morgen wiederholen wir beide Versuche parallel.

Donnerstag, 19. August 2010

  Gefunden: So gut wie nichts

Heute haben wir den Versuch von gestern wiederholt, das heißt, dass wir noch einmal RNA isoliert, abgefüllt, zentrifugiert, mit dem Photometer gemessen, durchs Gel gejagt und schließlich den Gelblock ausgewertet haben. Leider hat sich nichts geändert, wir wissen aber immer noch nicht, woran es diesmal scheiterte. Etwas Gutes hat die Sache allerdings dann doch gehabt, nämlich, dass wir mit jedem Versuch immer schneller beim Arbeiten werden und auch unsere Handgriffe laufen immer selbstständiger ab. Am Nachmittag haben wir unsere Zellen vom Medium befreit, mit einer Waschlösung gereinigt, zentrifugiert, den Überstand abgesaugt, nochmals gewaschen, dann bei uns nochmals für eine kurze Zeit in die Zentrifuge gestellt und den Überstand zum Schluss mit einer Wasserstrahlpumpe abgesaugt. Dann haben wir sie auf Eis gelegt (-20°C). Zum Schluss hat Christian noch empfibdliche RNA-Proben gewaschen, isoliert und in unseren Lieblingskühlschränken (-80°C) eingefroren.

Mittwoch, 18. August 2010

  Wohin verschwand die RNA?

Wir wissen es nicht. Zuerst haben wir Organe aus dem Gefrierschrank (-80 °C) rausgefischt, nämlich die Leber und die Milz. Wir verwendeten flüssigen Stickstoff um die Organe in einer Styroporbox ins Labor zu tragen. Es ist wichtig das die Organe nicht allzu sehr auftauen, sodass schnell gearbeitet werden musste. Wir entnahmen Organe von den vier Maustypen aus dem Gefrierschrank mit denen wir bis jetzt gearbeitet hatten. Wir hatten dann acht Proben die wir anschließend in Trizol legten und homogenisierten. Daraufhin isolierten wir die RNA in mehreren Schritten. Nachdem das geschehen war, füllten wir sie in die Geltäschchen ein, das wir speziell für die RNA vorbereitet haben. Es dauerte nur eine viertel Stunde bis wir die Ergebnisse auswerten konnten. Wer wissen will wie unsere Ergebnisse ausgesehen haben sollte sich den Eintrag von Christina bis zum Ende durchlesen.

Montag, 16. August 2010

  Zellwachstum in der Petrischale

Wir hatten jetzt die Striplösung übers Wochende oben und haben sie heute in der Früh gleich weggeleert und einen Waschgang durchgeführt. Danach haben wir den ersten Antikörper mit den Membranen darin für die nächsten vier Stunden auf den Biodancer gestellt. Währenddessen haben wir das EMSA-Gel vorbereitet und in die dafür vorgesehene Glasvorrichtung gefühlt. In der Zeit die das Gel braucht um zu polymerisieren hat Christina die Proben vorbereitet (Puffer + Proteine), während ich versuchte das Gel für die Elektrolyse einzuspannen. Nachdem das geschafft war hab ich noch den probe mix hinzugefügt Am Nachmittag haben wir uns den Fortschritt des Zellwachstums angeschaut (sie vermehren sich prächtig - morgen werden wir sie dann verwenden). Christina hat noch die Petrischalen beschriftet während ich die Waschlösungen gewechselt habe. Nach dreimaligem Waschen wurde dann der 2. Antikörper auf die Membranen gegeben. So weit, so gut.

Sonntag, 15. August 2010

  Freitag der 13.

Wie ich bereits angekündigt (gehofft) habe, verlief am Freitag den 13. alles reibungslos. Wir haben die Striplösung zurückgeleert und den 1. Antikörper auf die Membranen platziert wo er auch die nächsten vier Stunden verblieb. Währenddessen haben wir die Proben fürs Photometer vorbereitet, insgesamt waren es 35, nämlich zehn Standards, eine Leerprobe, welche nur den Puffer enthielt, und 24 Proben mit den Proteinlösungen. Leider gab es bei der Messung eine kleine Abweichung und wir wiederholten sie. Der zweite Versuch klappte und wir konnten sogar noch einen zweiten Durchgang mit abermals 35 Proben starten und beenden. Am Nachmittag sahen wir uns dann noch einen kurzen Film (www.jak-stat.at) an. Insgesamt liegen wir (angeblich - Motivation ist schließlich alles) recht gut in der Zeit.

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