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Oliver Zweidick
Letztes Update: 00:16 / 19.03.2007

Hallo! Mein Name ist Oliver Zweidick. Ich absolviere heuer (2006) ein Praktikum am Grazer Universitätsklinikum bei Dr. Michael Trauner vom 31.Juli bis zum 25. August.

Freitag, 25. August 2006

  letzter Tag

Etwas geknickt bin ich heute zur Arbeit gekommen, denn es ist mein letzter Tag. Ich hab mich an die Arbeit wirklich gut gewöhnt und mir wird in den letzten zwei Ferienwochen etwas Wesentliches abgehen.
In den letzten Tagen schrieb ich weiter an meiner Dokumentation und bin damit fast schon fertig. Nur noch einige Korrekturen am Layout sind vorzunehmen.
Good bye!!!!!!!!!!!!
lg Oliver Zweidick

Dienstag, 22. August 2006

  Tag 15

Meine letzte Arbeitswoche ist angebrochen!:| In der vierten und letzten Woche meines Praktikums schreib ich eigentlich nur mehr an meiner Dokumentation. Dabei geht es darum Bilder zu finden, die Laborprotokolle auszufeilen und mir eine geeignete Form für meine Dokumentation auszudenken.

Am Freitag vergagener Woche gab es eine etwas ernüchternde Nachricht. Und zwar wurde der Westernblot für CREB fertiggestellt und ausgewertet. Dabei kam heraus, dass die Hyppothese meines Projekts nicht richtig war. Naja, jetzt weiß man halt, dass CREB alleine keine Rolle bei der Regulation von TrkB spielt.

Donnerstag, 17. August 2006

  Tag 12

Nun bin ich schon in der dritten Woche meines Praktikums. Am Montag dieser Woche erlaubte mir der Projektleiter Dr. Michael Trauer zu Hause zubleiben, da sich viele Mitarbeiter auch frei nahmen. Alleine im Labor zu sein, wäre wohl langweilig gewesen.
Schon Ende der zweiten Woche hab ich begonnen meine Dokumentation zu schreiben. Natürlich kann ich noch nicht alles übers Praktikum schreiben, doch mit den molekularbiologischen Hintergrundinformationen, die für das Verständnis wichtig sind, konnte ich schon beginnen, wenn im Labor einmal nichts zu tun war. Wie macht ihr das eigentlich mit den Dokumentationen? Schreibt ihr die erst nach dem Praktikum?

Was sich seit meinem letzten Eintrag getan hat:

Wir haben Leberstücke in Paraffin eingegossen um damit dann hauchdünne Scheiben für Glasobjektträger zu erzeugen, die man dann unter dem Lichtmikroskop anschauen kann.
Weiters stand ein Western Blot um CREB zu quantifizieren auf dem Programm. Das Protokoll erscheint in Kürze im Blog.

Dienstag, 8. August 2006

  Tag 7

Heute durfte ich für meine schon in der 1. Woche isolierten RNA-Stocks ein Checkgel (MOPS-Gel) zubereiten, um die Qualität der RNA zu überprüfen. Dabei würde sich herausstellen, ob ich bei der Isolation der RNA einen Fehler gemacht habe und so die RNA-Kette zerstört habe. Oder meine Proben könnteneinfach durch unsauberes Arbeiten kontaminiert worden sein. Also mischte ich die Bestandteile für das Gel zusammen und befüllte mit dem Gemisch das Geltray. Nachdem das Gel erhärtet war

  Tag 6

Am Montag der 2. Woche meines Praktikums war das Putzen des Mausstalls an der Reihe. Die Arbeiten dort waren Streu auswechseln, Trinkflaschen befüllen, Futter nachfüllen,... Dabei mussten die Mäuse vom alten in den neuen Käfig gehievt werden: Man nimmt die Maus am Schwanzende (das tut ihr nicht weh!) und hebt sie in den frischen Käfig.
Der wichtigste meiner im Mäusestall gesammelten Eindrücke was, dass Forschung nicht nur aus Pipettieren und Substanzenmischen besteht, sondern auch aus etwas manuelleren Arbeiten besteht. Diese kann man als lästig und unangenehm empfinden, doch ebenso auch als Abwechslung. Nach dem Putzen legte mir Dagmar (eine meiner Betreuerinnen) nah, nicht mehr ins Labor zu gehen, da man nach 3-stündiger Arbeit stinkt. Naja, da war halt mein Arbeitstag schon zu Mittag beendet.

Sonntag, 6. August 2006

  Die erste Woche

Mittlerweile ist schon eine ganze Woche vergangen als ich mit meinem Genforschungspraktikum begonnen habe. Bisher habe ich eine RNA-Isolation und einen Westernplot im Labor miterleben dürfen. Das Spannendste in der Woche war das Rausholen von Mäusegewebsproben aus Stickstoffbehältern. Flüssiger Stickstoff dient dem Einfrieren. Dabei herrscht eine Temperatur von etwa -190 Grad im flüssigen Stickstoff. Wenn man die Gewebsproben aus den Behältern nimmt, verdampft der flüssige Stickstoff. Das schaut besonders spektakulär aus und kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen. Ich freu mich schon auf die zweite Woche.

summerschool.at | gen-au labor blogs

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