15:33 / 08.08.2006
Heute durfte ich für meine schon in der 1. Woche isolierten RNA-Stocks ein Checkgel (MOPS-Gel) zubereiten, um die Qualität der RNA zu überprüfen. Dabei würde sich herausstellen, ob ich bei der Isolation der RNA einen Fehler gemacht habe und so die RNA-Kette zerstört habe. Oder meine Proben könnteneinfach durch unsauberes Arbeiten kontaminiert worden sein. Also mischte ich die Bestandteile für das Gel zusammen und befüllte mit dem Gemisch das Geltray. Nachdem das Gel erhärtet war
15:30 / 08.08.2006
Am Montag der 2. Woche meines Praktikums war das Putzen des Mausstalls an der Reihe. Die Arbeiten dort waren Streu auswechseln, Trinkflaschen befüllen, Futter nachfüllen,... Dabei mussten die Mäuse vom alten in den neuen Käfig gehievt werden: Man nimmt die Maus am Schwanzende (das tut ihr nicht weh!) und hebt sie in den frischen Käfig.
Der wichtigste meiner im Mäusestall gesammelten Eindrücke was, dass Forschung nicht nur aus Pipettieren und Substanzenmischen besteht, sondern auch aus etwas manuelleren Arbeiten besteht. Diese kann man als lästig und unangenehm empfinden, doch ebenso auch als Abwechslung. Nach dem Putzen legte mir Dagmar (eine meiner Betreuerinnen) nah, nicht mehr ins Labor zu gehen, da man nach 3-stündiger Arbeit stinkt. Naja, da war halt mein Arbeitstag schon zu Mittag beendet.