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Patrick Koch
Letztes Update: 13:27 / 26.08.2008

Mein Name ist Patrick Koch und ich bin zuzeit eine Mischung aus ehemaliger Maturant und zukünftiger Zivildiener. Ich arbeite seit dem 28.07.08 am Biophysik Institut an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Dienstag, 19. August 2008

  Krallenfrosch

Kurioses über den Frosch:
Bis in die 1960er-Jahre wurden mit dem Krallenfrosch in Apotheken noch Schwangerschaftstests durchgeführt (der sogenannte Froschtest) – daher der Name „Apothekerfrosch“. Frauen, bei denen möglicherweise eine Schwangerschaft vorlag, brachten dem Apotheker ihren Morgenurin, von dem dann einem jungen Krallenfroschweibchen etwas unter die Haut in den dorsalen Lymphsack gespritzt wurde. Produzierte das Tier innerhalb von 12 Stunden Eier (manchmal bis zu 2000 Stück), galt dies als ein positiver Schwangerschaftsbefund.
Der Frosch reagiert bei diesem auch „Hogben-Test“ genannten Ablauf, der 1930 von dem gleichnamigen Forscher entdeckt worden war, auf das gleiche Hormon (Humanes Choriongonadotropin oder hCG), auf das auch bei heute üblichen Verfahren zur Schwangerschaftsindikation geprüft wird.

  Frosch-OP

Gestern am 18.08.08 bekam ich die Ehre bei einer Frosch-OP dabei zu sein.
Das Institut verwendet Krallenfrösche, besser bekannt unter Xenopus laevis.

Nachdem der Frosch betäubt war, entnahm man ihm Oocyten. Unter dem Mirkroskop sahen sie wie weiß-schwarze Bällchen aus. An der schwarzen Seite liegt normalerweise der Nucleolus, um den es bei dem Experiment ja ging.
Der Frosch wurde natürlich, nachdem er wieder zu sich gekommen war, wieder ins Aquarium zurückgebracht.
Er machte uns zunächst zunehmend Sorgen, da er nicht wie üblich nach 15 Minuten bereits wach war.
Erst nach ca. einer Stunde kam er wieder zu sich. Verständlich. Wer hat denn nicht Lust am Montagmorgen länger auszuschlafen?
Die Oocyten wurden unter dem Mikroskop mit Pinzetten solange gequält bis er unter einigem Kraftaufwand schließlich aufplatzte un den Nucleolus freigab. Kaum zu glauben, wie viel Druck so eine Zelle aushält.
Der Nucleolus wurde in eine andere Petrischale überführt, wo man ihn von Resten der Zelle befreite.
Schließlich wurde er auf ein Glasplättchen mit einigen Tropfen Puffer gelegt, wo er sich nach einiger Zeit durch Osmose immer weiter ausdehnte.
Dann wurde er mithilfe von Nadeln geöffnet, das Chromatin wurde entfernt und die Membran fixiert.

Samstag, 2. August 2008

  Physiker-Witz

Der Phsyiker Heißenberg fährt viel zu schnell auf der Autobahn. Ein Polizist hält ihn an und fragt: "Wissen Sie wie schnell sie gefahren sind?"
Heißenberg: "Nein, aber ich weiß wo"

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