Frosch-OP
12:53 / 19.08.2008
Gestern am 18.08.08 bekam ich die Ehre bei einer Frosch-OP dabei zu sein.
Das Institut verwendet Krallenfrösche, besser bekannt unter Xenopus laevis.

Nachdem der Frosch betäubt war, entnahm man ihm Oocyten. Unter dem Mirkroskop sahen sie wie weiß-schwarze Bällchen aus. An der schwarzen Seite liegt normalerweise der Nucleolus, um den es bei dem Experiment ja ging.
Der Frosch wurde natürlich, nachdem er wieder zu sich gekommen war, wieder ins Aquarium zurückgebracht.
Er machte uns zunächst zunehmend Sorgen, da er nicht wie üblich nach 15 Minuten bereits wach war.
Erst nach ca. einer Stunde kam er wieder zu sich. Verständlich. Wer hat denn nicht Lust am Montagmorgen länger auszuschlafen?
Die Oocyten wurden unter dem Mikroskop mit Pinzetten solange gequält bis er unter einigem Kraftaufwand schließlich aufplatzte un den Nucleolus freigab. Kaum zu glauben, wie viel Druck so eine Zelle aushält.
Der Nucleolus wurde in eine andere Petrischale überführt, wo man ihn von Resten der Zelle befreite.
Schließlich wurde er auf ein Glasplättchen mit einigen Tropfen Puffer gelegt, wo er sich nach einiger Zeit durch Osmose immer weiter ausdehnte.
Dann wurde er mithilfe von Nadeln geöffnet, das Chromatin wurde entfernt und die Membran fixiert.
Das Institut verwendet Krallenfrösche, besser bekannt unter Xenopus laevis.

Nachdem der Frosch betäubt war, entnahm man ihm Oocyten. Unter dem Mirkroskop sahen sie wie weiß-schwarze Bällchen aus. An der schwarzen Seite liegt normalerweise der Nucleolus, um den es bei dem Experiment ja ging.
Der Frosch wurde natürlich, nachdem er wieder zu sich gekommen war, wieder ins Aquarium zurückgebracht.
Er machte uns zunächst zunehmend Sorgen, da er nicht wie üblich nach 15 Minuten bereits wach war.
Erst nach ca. einer Stunde kam er wieder zu sich. Verständlich. Wer hat denn nicht Lust am Montagmorgen länger auszuschlafen?
Die Oocyten wurden unter dem Mikroskop mit Pinzetten solange gequält bis er unter einigem Kraftaufwand schließlich aufplatzte un den Nucleolus freigab. Kaum zu glauben, wie viel Druck so eine Zelle aushält.
Der Nucleolus wurde in eine andere Petrischale überführt, wo man ihn von Resten der Zelle befreite.
Schließlich wurde er auf ein Glasplättchen mit einigen Tropfen Puffer gelegt, wo er sich nach einiger Zeit durch Osmose immer weiter ausdehnte.
Dann wurde er mithilfe von Nadeln geöffnet, das Chromatin wurde entfernt und die Membran fixiert.