Frau, Frau, Frau- warum? Will Meinungen hören!
15:44 / 20.07.2010
Zwar hab ich diesen Eindruck schon erhalten, als ich vor einem Jahr mal zum ersten Mal hier war, trotzdem kann ich nun absolut sicher sagen, dass weiblichen Angestellten im Department für Humangenetik KLAR in der Überzahl sind.
Bei einer Überprüfung des Mitarbeiterverzeichnisses habe ich festgestellt, dass nur 11 der 44 Mitarbeiter/innen männlich sind. Von diesen 11 Männern besitzen 9 mindestens einen Doktortitel, von den 33 Frauen nur 7 (wobei ich weiß, dass mind. eine davon noch am Schreiben ihrer Doktorarbeit ist), weiters 5 Mag. und eine Dipl. Biologin (also 13 von 33 mit Titel).
2 der 3 tätigen Univ. Prof.s sind Männer.
Besonders auffällig ist, dass der größte Fraunanteil als MTA (Mediznisch Technische Assistent/innen) tätig ist. Mich wundert es, woher diese hohe Frauenquote rührt, vielleicht kommt es vom eher routinierten biologischen Arbeitsfeld der MTAs (was meiner Meinung nach eher eine Frauendomäne ist), vielleicht ist auch diese Routinearbeit nicht so ein Männerding, oder Männer gehen eher in die Medizin. Vielleicht ist es aber auch billiger für die Uni, weibliche MTAs einzustellen. (?)
Ich will hier wirklich nicht sexistisch oder als Frauenhasser dastehen, aber diese Umstände finde ich einfach seltsam! Besonders die Verhältnisse der Doktortitel sind auffällig, da ja sogar mehr männliche als weibliche Doktor/innen hier tätig sind.
Was meint ihr dazu???
Bei einer Überprüfung des Mitarbeiterverzeichnisses habe ich festgestellt, dass nur 11 der 44 Mitarbeiter/innen männlich sind. Von diesen 11 Männern besitzen 9 mindestens einen Doktortitel, von den 33 Frauen nur 7 (wobei ich weiß, dass mind. eine davon noch am Schreiben ihrer Doktorarbeit ist), weiters 5 Mag. und eine Dipl. Biologin (also 13 von 33 mit Titel).
2 der 3 tätigen Univ. Prof.s sind Männer.
Besonders auffällig ist, dass der größte Fraunanteil als MTA (Mediznisch Technische Assistent/innen) tätig ist. Mich wundert es, woher diese hohe Frauenquote rührt, vielleicht kommt es vom eher routinierten biologischen Arbeitsfeld der MTAs (was meiner Meinung nach eher eine Frauendomäne ist), vielleicht ist auch diese Routinearbeit nicht so ein Männerding, oder Männer gehen eher in die Medizin. Vielleicht ist es aber auch billiger für die Uni, weibliche MTAs einzustellen. (?)
Ich will hier wirklich nicht sexistisch oder als Frauenhasser dastehen, aber diese Umstände finde ich einfach seltsam! Besonders die Verhältnisse der Doktortitel sind auffällig, da ja sogar mehr männliche als weibliche Doktor/innen hier tätig sind.
Was meint ihr dazu???
Falls das noch jemals irgendjemand in diesem Universum lesen sollte, will ich zu meinem Post hinzufügen, dass ich das Ganze einfach unerklärlich gefunden habe! Das ganze von wegen geringerem Verdienst für weibliche Mitarbeiter ist natürlich (wie ich jetzt feststellen muss) absoluter Schwachsinn- da ja vom Bund aus keine derartigen Schweinereien betrieben werden können.
Jedenfalls finde ich diese "Rollenverteilung" trotzdem noch ziemlich interessant- weil's für mich nur eine vollkommen überholte Geschlechterverteilung in der Abteilung ist!
Ich wollte das Ganze überhaupt nur deshalb anmerken, da mir auch universitäre Abteilungsvorstände bekannt sind (solche vom "alten Schlag"), die ihren Sexismus ganz offenkundig betreiben- und sowas darf meiner Meinung nach in öffentlichen Institutionen einfach nicht sein! Da mir bei meinem Praktikum aber nie eine derartige Person untergekommen ist, wundert's mich einfach; denn die Verteilung sagt ganz sicher irgendetwas aus- nur WAS!?!?!