Profil
Einträge: 9
Kommentare: 8

Philipp Lichtenberger
Letztes Update: 21:49 / 16.12.2010

Hi, ich bin der Philipp und ich habe eine Praktikumsstelle an der Sektion für Humangenetik an der MU Innsbruck. Über mich persönlich gibt's viiiieeeel zu erzählen, trotzdem hier nur das Gröbste: Bin Maturant und (hoffentlich) ab nächstem Jahr Medizinstudent, gehe gern Tanzen, Laufen und Radfahren und hoffe, später auch mal in der medizinischen Forschung arbeiten zu können. War schon immer wissenschaftlich interessiert und vermute mal, die Bezeichnung "Nerd" trifft durchaus auf mich zu :)

  Meine Fischvergiftung, Fremdwörter, -70°C und Gerichtsmedizin!

Holá liebe Leser!

Hab ja seit längerem eigentlich nix mehr über meine Arbeiten gepostet, also hier ein wenig Nachholarbeit:
Letzten Freitag lief im Prinzip gar nix, da die eigentliche Arbeit erst am Nachmittag folgen sollte, ich es aber bis dahin geschafft hatte, mich mit einem vergammelten Thunfischsalat krankenhausreif zu futtern. xPPP
Naja, gestern ging jedenfalls mal die Arbeit weiter und ich durfte helfen, eine Realtime-PCR [RTq-PCR] anzusetzten (im Prinzip eine PCR bei der während den Heiz-Zyklen über Fluoreszenzstoffe gemessen wird).
Außerdem durft ich meine erste eigene PCR starten (da meine allererste nicht ganz so genial gelaufen ist).

Heute war einges zu tun & sehen:
- Ich durfte wieder helfen, eine RTq-PCR vorzubereiten
- Ich durfte meine PCR + Agarosegelelektrophorese starten
Ergbnis der PCR: Niente, nix, null, nada- leider (so gut wie) GAR NIX geklappt :P Naja, shit happens!
- Ich durfte bei der Leucozytenexktraktion & Zucht aus Blut zusehen. Dabei werden im Prinzip die Leucozyten (w. Blutkörperchen) von den Erythrozyten (r. Blutkörperchen) durch einen chemischen Stoff getrennt, der die Erys absinken lässt und einen darüber schwimmenden Leuco-Ring bildet. Der wird dann abgesaugt und in ein Nährmedium bei 37°C gegeben. Jetz schwimmen die da drin und hams kuschlig warm. Die anderen, fertigen (Leuco-)Zellkulturen die wir behandelt haben, hams wohl nicht mehr so kuschlig- die stecken jetz im Eisschrank bei -70°C :O
- Ich durfte beim Vorbereiten einer MLPA (Multiplex Ligation-dependent Probe Amplification) helfen. Dabei wird durch die Zugabe einer Gensonde eine spezielle Partie der GESUNDEN DNA repliziert und durch Analyse der replizierten Partien kann gesehen werden, ob Mutationen vorliegen.
Die Proben dafür haben wir auf die Gerichtsmedizin gebracht, weil die RTq-PCR Maschine hier kaputt is. :P
Auch die Resultate von gestern konnten wir gleich mit abholen; leider waren (wahrscheinlich durch einen Komma-Fehler) die Werte auf 25.000.000 (Mio.!) statt 25,00. Naja, Panama passiern!
summerschool.at | gen-au labor blogs

User Status

Username:

Passwort:


Suche

 

Aktuellste Beiträge

heut hat mich mein Kumpel,...
heut hat mich mein Kumpel, der Gaba, auf den Post hier...
philipp.lichtenberger - 16. Dez, 21:49
Hi Philipp, Ich weiß...
Hi Philipp, Ich weiß zwar nicht, wie oft du...
andrea.auer - 16. Sep, 09:41
Komm her, du süße...
Gestern durfte ich die PCR ein 2tes Mal wiederholen,...
philipp.lichtenberger - 22. Jul, 10:40
Meine Fischvergiftung,...
Holá liebe Leser! Hab ja seit längerem...
philipp.lichtenberger - 20. Jul, 16:36
Frau, Frau, Frau- warum?...
Zwar hab ich diesen Eindruck schon erhalten, als ich...
philipp.lichtenberger - 20. Jul, 15:44

Status

Online seit 705 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Dez, 21:49

Credits

Bundesmininsterium für Wissenschaft und Forschung

Genomforschung in Österreich

supported by



built with

powered by Antville powered by Helma


  • xml version of this page