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Philipp Lichtenberger
Letztes Update: 21:49 / 16.12.2010

Hi, ich bin der Philipp und ich habe eine Praktikumsstelle an der Sektion für Humangenetik an der MU Innsbruck. Über mich persönlich gibt's viiiieeeel zu erzählen, trotzdem hier nur das Gröbste: Bin Maturant und (hoffentlich) ab nächstem Jahr Medizinstudent, gehe gern Tanzen, Laufen und Radfahren und hoffe, später auch mal in der medizinischen Forschung arbeiten zu können. War schon immer wissenschaftlich interessiert und vermute mal, die Bezeichnung "Nerd" trifft durchaus auf mich zu :)

Eindrücke

Donnerstag, 22. Juli 2010

  Komm her, du süße Maus! :3

Gestern durfte ich die PCR ein 2tes Mal wiederholen, da sie ja noch immer nicht geklappt hat. Leider wurde wieder nix draus und deshalb konnten wir auch die geplante MLPA noch nicht starten... :P
Die gute Seite ist: Ich durfte endlich mal die Tierhaltung im Nebengebäude anschaun. Da sind so ca. 1500 Mäuse und 100 Ratten in 3 Räumen säuberlich in Plastikkäfigen untergebracht. Dort werden sie großgezogen und gekreuzt, um so die passenden Genotypen zu erhalten.
Zwar bin ich eigentlich grundsätzlich nicht komplett gegen Tierversuche, aber ein bisschen sick hab ich das schon gefunden, dass bei einigen Ratten zu sehen war, dass ihnen der Kopf geöffnet worden ist und einige Teile vom Gehirn entfernt worden waren (die Wunde war mit einer Art Wachs o.Ä. verschlossen). :X
Naja, die Mäuse waren zumindest noch eher knuffig und es war auch mal ein ziemlich interessanter Anblick, derart viele Mäuse auf einem Fleck zu sehen! :D

Und hier auch von mir mal ein kleiens Gedichtlein (in Anlehnung an den Blog vom Andre Schwarz ^^ [http://www.summerschool.at/andre.schwarz/] )

Oft wär ich gern so eine Maus
wie die im großen Nachbarshaus,
würd dann nur schlafen, fressen, mausen
und meinen Käfig stets behausen.
Links, rechts, vorn, hinten eine Wand
und mein Leben läg in Latexhand.
...
So bin ich froh, doch frei zu sein-
mein Menschenleben ist doch fein!

Dienstag, 20. Juli 2010

  Frau, Frau, Frau- warum? Will Meinungen hören!

Zwar hab ich diesen Eindruck schon erhalten, als ich vor einem Jahr mal zum ersten Mal hier war, trotzdem kann ich nun absolut sicher sagen, dass weiblichen Angestellten im Department für Humangenetik KLAR in der Überzahl sind.
Bei einer Überprüfung des Mitarbeiterverzeichnisses habe ich festgestellt, dass nur 11 der 44 Mitarbeiter/innen männlich sind. Von diesen 11 Männern besitzen 9 mindestens einen Doktortitel, von den 33 Frauen nur 7 (wobei ich weiß, dass mind. eine davon noch am Schreiben ihrer Doktorarbeit ist), weiters 5 Mag. und eine Dipl. Biologin (also 13 von 33 mit Titel).
2 der 3 tätigen Univ. Prof.s sind Männer.
Besonders auffällig ist, dass der größte Fraunanteil als MTA (Mediznisch Technische Assistent/innen) tätig ist. Mich wundert es, woher diese hohe Frauenquote rührt, vielleicht kommt es vom eher routinierten biologischen Arbeitsfeld der MTAs (was meiner Meinung nach eher eine Frauendomäne ist), vielleicht ist auch diese Routinearbeit nicht so ein Männerding, oder Männer gehen eher in die Medizin. Vielleicht ist es aber auch billiger für die Uni, weibliche MTAs einzustellen. (?)
Ich will hier wirklich nicht sexistisch oder als Frauenhasser dastehen, aber diese Umstände finde ich einfach seltsam! Besonders die Verhältnisse der Doktortitel sind auffällig, da ja sogar mehr männliche als weibliche Doktor/innen hier tätig sind.

Was meint ihr dazu???

Montag, 12. Juli 2010

  Hey-Ho! Let's go!

Hurra, hurra- was hab ich mich gefreut, dass ich dieses Jahr endlich zu meinem Gen_AU Praktikum an der Humagenetik Innsbruck antreten darf, da immerhin letztes Jahr noch ganz knapp davor eine OP dazwischengekommen ist, durch die dann der ganze Sommer weg war (und damit auch der Praktikumsplatz). :P
Zum Glück gibt's ja immer ein nächstes Mal und deshalb freue ich mich heute riesig, dass ich mein Praktikum endlich antreten darf. Heute Morgen gleich schon ein paar Papers und Bücher ausgehändigt bekommen, mit denen ich mich für heute beschäftigen sollte- ah ja, und natürlich noch einen kleinen Wisch, den ich noch schnell beim AZW Innsbruck vorbeibringen sollte, damit der bürokratische Teil geregelt ist...
Hmmm -"Bürokratie"- bei dem Wort läuft's mir immer kalt den Buckel runter- und die heutige Erfahrung wird wohl meine Haltung gegenüber diesen öffentlicher Briefbeschwerer-Organisationen nicht verbessern: Ca. drei Stunden habe ich jetzt mit dem Abholen, Ausfüllen und Versenden von Formularen verbringen dürfen und mit Genetik wird wohl heute nicht mehr viel laufen :-/
Freu mich trotzdem schon mal auf morgen, wenn der praktische Teil beginnen darf :)

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