17:26 / 20.08.2007
Pünktlich um 8:30 erschien ich an meinem neuen Arbeitsplatz ,für die nächsten drei Wochen.Nach einer kurzen Wartezeit wurde ich von einer "Disertantin" , Olivia ,in das Kellergewölbe des Institutes geführt und meine Nase erschnuppert dort einen fischigen Geruch.Als Olivia eine graue Tür öffnet wurde ich von dem gleichen fischigen Geruch in hunderfachert intensität begrusst und finde mich in einen Raum mit vielen, vielen Nagern in allen Größen und Farben wieder.Olivia nimmt sich einen Käfig voller braunen Mäusen und führt mich in das nächste Labor. Meine erste Aufgabe ist es ihr bei der Sezierung dieser Nager zu assistieren.
Was für ein Start !
Eigentlich klingt die ganz Angelegenheit sehr ekelig aber zu meinem Erstaunen stellt ich fest dass ich nicht das geringste fühlte als Olivia eine Maus nach der anderen sezierte und ihnen einige Organe entnahm.Schließlich fragte sie mich ob auch eine Maus 'auseinander nehmen' möchte.Mutigt willigte ich ein und mit zitternden Händen machte ich die ersten Schnitte.
Ich warte darauch auf ein Zeichen meines Magens welches mir mitteilte dass ich nicht als "Mäuse-Chirurg" geeignet bin. Ich sah keine Zeichen weder ein flaumiges Gefühl im Magen noch einen Schwindelanfall. So beendet ich meinen "Ausflug" in die Anatomie einer Maus und nahm wieder meine Position als Assistentin ein.Später untersuchten wir die Organe auf Verfärbungen die durch Tumore verursacht wurden.
Nach dem Mittagessen bekam ich ein mini Vortrag über die 'Transformation von Bakterien und hatte das Privilege mir einer Diplomantin DNA-Proben für die Polymerase-Kettenreaktion vorzubereiten.