Meine erste Woche :-)
08:49 / 11.09.2009
Wie die Zeit vergeht! -Heute ist schon der fünfte Praktikumstag an der IFA Tulln.
Die ersten Tage waren geprägt von vielen neuen und interessanten Eindrücken: Zuerst gab es eine Einführung in die Methoden der Genetik, allen voran der PCR, Polymerase Chain Reaction. Dies ist ein Verfahren um die DNA zu vervielfertigen. In der Pflanzenproduktion wird dieses zum Beispiel benutzt um genügend DNA von Weizenpflanzen zu erhalten, die eine Resistenz gegen eine bestimmte Pilzerkrankung aufweisen. Nachdem man diese Gene mit einem anderen komplizierten Verfahren lokalisiert worden sind, können sie vielleicht in die DNA von anderen Weizensorten implantiert werden. -Und so in Zukunft auf den Einsatz von giftigen Pestiziden verzichtet werden!
Meine Mitpraktikantin Denise und Ich haben am ersten Tag Proben vorbereitet, dafür wurden Platten mit 192 kleine Tuben mit geschnittenen Weizenblättern gefüllt, die danach in den Trockenschrank gegeben und danach vermahlen wurden.
Am nächsten Tag haben wir die DNA extrahiert, d.h. sie von allen anderen Bestandteilen wie Proteinen und Organellen getrennt. Die Extraktion ist ein längerdauernder Prozess-aber es lohnt sich! Am Schluss erhält man die mit freiem Auge sichtbare DNA, ein nicht alltäglicher Anblick!
Der dritte Tag war handwerklich. Stück für Stück haben wir junge Weizenplänzchen in größere Blumentöpfe umgetopft und sie ins Glashaus übersiedelt. Die verschiedenen Weizensorten blühen zu unterschiedlichen Zeitpunkten -nur dann können sie künstlich mit dem dem Pilz Fusarium infiziert werden. Die daraus entstehenden Mutationen werden anschließend untersucht, um Resistenzen nachzuweisen und neue Sorten mit den gewünschten Eigenschaften zu erhalten.
Gestern wurde die extrahierte DNA auf ein Agarose-Gel aufgetragen und Elektrophorese wandern die Teilchen durch das Gel, kleinere Teilchen schneller und weiter als größere. Die DNA wird zuvor mit einem floureszierenden Farbstoff eingefärbt, sodass sie dann unter UV-Licht aufleuchten und ein Bild entsteht, dass Aufschluss über die Größe der DNA gibt.
Weiters haben wir die DNA auch am Photometer analysiert, dabei wird die DNA in Küvetten gefüllt und mit einem Lichtstrahl (bei uns mit der Wellenlänge 260 nm) durchleuchtet. Je mehr Licht absorbiert wird, desto mehr DNA befindet sich in der Küvette.
Am Ende haben wir die Ergebnisse beider Methoden verglichen und am Computer ausgewertet.
Heute beginnt ein neuer Tag, mal sehen was auf mich zukommt und dann beginnt auch schon das Wochenende! :-)
Die ersten Tage waren geprägt von vielen neuen und interessanten Eindrücken: Zuerst gab es eine Einführung in die Methoden der Genetik, allen voran der PCR, Polymerase Chain Reaction. Dies ist ein Verfahren um die DNA zu vervielfertigen. In der Pflanzenproduktion wird dieses zum Beispiel benutzt um genügend DNA von Weizenpflanzen zu erhalten, die eine Resistenz gegen eine bestimmte Pilzerkrankung aufweisen. Nachdem man diese Gene mit einem anderen komplizierten Verfahren lokalisiert worden sind, können sie vielleicht in die DNA von anderen Weizensorten implantiert werden. -Und so in Zukunft auf den Einsatz von giftigen Pestiziden verzichtet werden!
Meine Mitpraktikantin Denise und Ich haben am ersten Tag Proben vorbereitet, dafür wurden Platten mit 192 kleine Tuben mit geschnittenen Weizenblättern gefüllt, die danach in den Trockenschrank gegeben und danach vermahlen wurden.
Am nächsten Tag haben wir die DNA extrahiert, d.h. sie von allen anderen Bestandteilen wie Proteinen und Organellen getrennt. Die Extraktion ist ein längerdauernder Prozess-aber es lohnt sich! Am Schluss erhält man die mit freiem Auge sichtbare DNA, ein nicht alltäglicher Anblick!
Der dritte Tag war handwerklich. Stück für Stück haben wir junge Weizenplänzchen in größere Blumentöpfe umgetopft und sie ins Glashaus übersiedelt. Die verschiedenen Weizensorten blühen zu unterschiedlichen Zeitpunkten -nur dann können sie künstlich mit dem dem Pilz Fusarium infiziert werden. Die daraus entstehenden Mutationen werden anschließend untersucht, um Resistenzen nachzuweisen und neue Sorten mit den gewünschten Eigenschaften zu erhalten.
Gestern wurde die extrahierte DNA auf ein Agarose-Gel aufgetragen und Elektrophorese wandern die Teilchen durch das Gel, kleinere Teilchen schneller und weiter als größere. Die DNA wird zuvor mit einem floureszierenden Farbstoff eingefärbt, sodass sie dann unter UV-Licht aufleuchten und ein Bild entsteht, dass Aufschluss über die Größe der DNA gibt.
Weiters haben wir die DNA auch am Photometer analysiert, dabei wird die DNA in Küvetten gefüllt und mit einem Lichtstrahl (bei uns mit der Wellenlänge 260 nm) durchleuchtet. Je mehr Licht absorbiert wird, desto mehr DNA befindet sich in der Küvette.
Am Ende haben wir die Ergebnisse beider Methoden verglichen und am Computer ausgewertet.
Heute beginnt ein neuer Tag, mal sehen was auf mich zukommt und dann beginnt auch schon das Wochenende! :-)