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Sophie Klinglmayr
Letztes Update: 10:11 / 07.09.2010

Dienstag, 7. September 2010

  :)

Es war wirklich eine schöne Zeit an der Kepler Uni. Ich habe viel gelernt. Nicht nur über die Biophysik, sondern auch an den Laborbetireb an sich. Wir werden sehen was mich in der Zukunft erwartet und ob ich einen Weg in diese Richtung einschlagen werde. Auf jeden Fall bedanke ich mich bei meinen Betreuern und Isa für die wunderschöne Zeit.
Mein Abschlussbericht st gerade fertig geworden und deswegen wollte ich mit diesem Eintrag den Blog abschließen. Auch wenn ich nicht viel geschrieben habe, weil ich die Zeit nicht gefunden habe. In den Ferien hat man einfach so viel zu tun ;D

Mittwoch, 11. August 2010

  SPR und imagen

Am 4. Und 5. Tag machten wir ein Kontrollexperiment mit dem Biocore. Das Verfahren nennt sich SPR – also Oberflächenplasmonresonanz. Auf einen Chip - mit in unserem Fall Glas als Oberfläche - wird ein Licht gestrahlt und normalerweise müsste eine Totalreflektion stattfinden. In einem bestimmten Winkel werden aber die Elektonen im Gold angeregt. Wir haben nacheinander verschiedene Substanzen mit verschiedenen Teilchen darin über das Goldplättchen laufen lassen. Einige Teilche sollten ans Gold binden, andere an die bereits bindenden Teilchen und andere waren nur zur Kontrolle und sollten nicht binden. Die Menge der Elektronen verändert die Anregung der Elektronen und der Brechungswinkel von Licht verändert sich. Ein Detektor fängt diese Veränderung auf und die Maschine gibt uns ein Bild davon, wie sich die Substanzen an dem Gold binden. Bei diesem Versuch wurde versucht mehr über die Bindungkräfte einzelner Teilchen herauszufinden.
Die letzten beiden Tage haben wir erneut mit dem AFM gearbeitet. Nur dieses Mal haben wir Bilder der Oberfläche bekommen. An der Uni nennt man das Imagen. Eine ganz kleine Spitze fährt dabei über eine Oberfläche und stellt die Oberflächenstruktur mit verschiedenen Helligkeitsstufen dar. Die Mambran einer Zelle haben wir untersucht. Wir wollten dabei die Details der Membran erforschen und uns die Rezeptoren genauer ansehen. Leider hat es die letzten beiden Tage noch nicht geklappt - aber: Neuer Tag - Neues Glück - vielleicht funktioniert es ja heute.

Donnerstag, 5. August 2010

  4.Tag

Heute haben wir beim Zellkulturen umsetzen zuesehen. Die CHO-Zellen(Tumorzellen aus der Eileiter eines Hamsters) in unserem Fall werden in einer kleinem Gefäß kühl gelagert und vermehren sich in diesem. Nach ungefähr drei Tagen haben sie keinen Platz mehr und sie werden umgesiedelt. Dazu wird das Medium(alles was sie zum Leben brauchen ist in dieser Flüssigkeit drinnen) aus dem Gefäß entfernt. Das Gerfäß wird ausgewaschen und mit Trüpsin werden die Zellen vom Gefäßrand losgelöst. Danach werden die Zellen mit einer Lösung zentrifugiert, sodass die Zellen und dieLösung getrennt ist. Die Lösung wird herausgeleert und die ein Sechstel der Zellen wird in ein neues Gefäß hineingegeben -dazu kommt ein frisches Medium. Nun sind die Zellen wieder versorgt und sie können weiter wachsen, da sie wieder genug Platz haben.

Mittwoch, 4. August 2010

  3 Tage arbeiten

und keine Zeit zum posten ... :D
Lernen und Spaß haben gleichzeitig- das es sowas gibt?! Ich bin wirklich begeistert von dem Ferialpraktikum. Die Leute hier sind alle sehr nett und mit den anderen genau-Praktikanten/-innen zu forschen macht noch mehr Spaß als alleine. Froschen macht Spaß!
In unseren Labors wird medizinische Grundlagenforschung betrieben, um Medikamete effizienter zu machen und um das Anwendungsgebiet zu konkretisieren.
Wie das funktioniert? Im Prinzip ähnelt es einer Angel. Wir haben eine Angelschnur mit einem Köder dran(ohne Wiederhaken). Ein Fisch versucht den Köder zu fressen und gerade als den Köder im Mund hat ziehen wir ganz fest an und schauen uns an, welche Anstrengung man braucht um den Köder wieder aus dem Fischmund herauszubringen. Wir lernen daraus wie fest der Fisch an den Köder festhält. Und das gleiche machen wir in unserem Labor - nur wollen wir herausfinden wie stark zum Beispiel Biotin am Protein festhält(=bindet). Wir machen uns also eine Angel an dessen Ende wir ein Biotin hängen und lassen es immer wieder mit dem Protein(Fisch) binden - so erfahren wir welche Bindungskräfte zwischen den beiden vorliegen.
So ich glaub das Prinzip versteht ihr jetzt. Morgen werde ich euch Bilder dazu liefern.

Sonntag, 1. August 2010

  sodala, morgen gehts los!!!

Das heißt um 5:00 aufstehen um 6:00 geht dann der Zug bis ich dann dort bin ist es schon fast halb 7 und ich hoffe ich finde hin. Ich war erst einmal an der JKU, aber damals mit dem Auto. Leider, weiß ich auch nicht sicher ob ich um 7:30 anfange oder um 8:00. Ich hab vor Monaten einmal eine Mail erhalten in der stand am ersten Tag müsse ich um 8:30 anfangen, doch mittlerweile hat sich mein Stundenplan sooft verändert und mein Betreuer hat auf mein Mail nicht mehr geantwortet - naja mal schauen - wird schon alles schief gehen. :P
Ich bin gespannt, was mich morgen erwartet :D

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