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Tina Süss
Letztes Update: 09:12 / 07.08.2008

Ich bin 19 Jahre alt, komme aus der Nähe von Mainz (Deutschland) und habe im März mein Abi gemacht. Im Rahmen der SummerSchool mache ich mit einer Freundin (Katrin Burkard) im Juli drei Wochen Praktikum, unter der Leitung von Prof. Dr. Klocker, an der Uni/ Uniklinik in Innsbruck. Ich bin sehr interessiert an Biologie und möchte gerne zum Wintersemster Biomedical Science (Humanbiologie) in Marburg studieren. Im Moment mache ich noch ein Praktikum in einem diagnostischen Labor, wo ich insgesamt fast zwei Monate auf der serologischen Abteilung war und Bluttests gemacht habe (Röteln, Salmonellen, Shigellen, Listerien usw). Ich freue mich aber schon sehr auf das kommende Praktikum und werde euch dann mehr berichten!

Freitag, 25. Juli 2008

  Tag 15

Heute war unser letzter Tag im Labor. Die drei Wochen sind ganz schön schnell vorbei gegangen. Als erstes haben wir die Westernblotmembran von vorgestern „gestrippt“, d.h. von Antikörpern befreit, um sie eventuell noch einmal mit anderen anzufärben und sich somit andere Proteine anzuschauen. Außerdem haben wir die Westernblotmembranen von gestern gewaschen und mit dem Sekundärantikörper behandelt. Danach haben wir sie eingescannt und ausgewertet.
Des Weiteren haben wir dann noch den CAT durchgeführt. Dabei wird ein Enzym, dass im Androgenrezeptor hergestellt wird, radioaktiv markiert. Hinterher kann man dann aufgrund der Strahlung darauf schließen, ob das Protein unter bestimmten Bedingungen stärker oder schwächer exprimiert wird.
Natürlich haben wir unsern Abschied mit viel Kuchen gefeiert und auch ein Abschlussgespräch mit Prof. Dr. Klocker geführt.
Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal bei alles bedanken, die mich während des Praktikums betreut haben. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht!

Donnerstag, 24. Juli 2008

  Tag 14

Heute haben wir den Westernblot für "unser" Experiment gemacht. Dafür mussten wir zunächst die Zellen ernten. Diese wurden dann wieder gewaschen und aufbereitet. Danach haben wir sie dann wieder in die Gelkammer pipettiert. Dabei durften wir wieder vieles selber machen. Außerdem haben wir noch den CAT für morgen vorbereitet.
Am Nachmittag haben wir dann den Westernblot von gestern fertig gemacht. Dazu mussten wir den Sekundärantikörper dazugeben und mehrmals waschen und danach die Membran scannen.

Mittwoch, 23. Juli 2008

  Tag 13

Heute haben wir mit den Proben, die wir gestern für den Westernblot vorbereitet haben, weitergearbeitet. Dies durften wir zu dritt dann sogar komplett selbstständig machen. dafür mussten wir die Proben verdünnen und die Konzentration an Proteinen messen. Danach haben wir dann wieder einen Westernblot-Gellauf gemacht.
Für unser "eigenes" Experiment mussten wir heute nicht viel tun. Lediglich wurde das Medium der Zellen gewechselt und bei der Hälfte mit einem stimulierenden Hormon verstzt.

Dienstag, 22. Juli 2008

  Tag 12

Heute war ein sehr entspannter Tag und wir haben nur wenig gemacht. Ein Mitarbeiter hatte heute die Prüfung zu seiner Doktorarbeit, weswegen wir erst gegen halb 11 im Labor waren und erst einmal gefeiert haben mit viel leckerem Essen!
Danach haben wir noch einmal Proben für einen Westernblot vorbereitet (wie schon letzte Woche).
Dann haben wir die Transfektion für unser "eigenes" Projekt durchgeführt. Dabei wurden 4 DNA-Plasmide in die Zellen transferiert: eine Füll-DNA, die nur zur besseren Transfektion benötigt wird und eigentlich nichts wichtiges beinhaltet, eine Reporter-DNA, und zwei DNA-Plasmide für zwei Proteine, die untersucht werden sollen. Wir dürfen es leider nicht genauer erklären, da es zu diesem Experiment noch keine Veröffentlichung gibt.

Montag, 21. Juli 2008

  Tag 11

Diese Woche haben Kati, eine weitere Praktikantin und ich ein eigenes Experiment, was wir durchführen sollen! Daher haben wir heute schon einmal Zellen gesät, mit denen wir dann diese Woche unser Experiment machen werden. Das hat alles insgesamt nicht sehr lange gedauert.
Außerdem haben wir die mRNA aus den Zellen letzter Woche (die nach 24,42 und 72 Stunden geerntet wurden) isoliert. Dafür musste mit einem Puffer die Zellmembran aufgebrochen werden und die Proben wurden ziemlich oft gewaschen und zentrifugiert. Die RNA wurde mittels einer Membran "aufgefangen" oder "gefiltert". Mit Hilfe von Wasser wurde diese dann von der Membran gelöst und verdünnt. Mittels einem Photometer konnte dann die Menge an RNA in der Probe bestimmt werden.

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