11:31 / 18.06.2010
4.8.10
Das erste Problem ist aufgetaucht, Stefan hat mich darum gebeten um zurechnen, wieviel ml ich brauche, um eine Konzentration von 5mio Zellen pro ml zu haben. Mathematik war noch ine meine Stärke, sogar das einfache Schlussrechnen habe ich vergessen. Aber jetzt werde ich es mir merken, solche Erlebnisse prägen sich ein.
9.8.10
Heute war ein äußerst ruhiger Tag. Stefan ist krank, also hätte ich bei Ines und Steffi natürlich helfen können. Allerdings fehlte ihnen irgendetwas, deshalb fällt die ganze Arbeit auf die nächsten Tage.
11:31 / 18.06.2010
2.8.10
Heute durfte ich zum einen den Melanomzellen(Hautkrebszellen) dabei zusehen, wie sie sozusagen "reisefertig" gemcht wurden, denn sie wurden an die BOKU weitergeleitet, dafür mussten wir ihr Medium, also ihre Nahrung erneuern.
Außerdem haben wir ein weiteres Behältnis dieser Zellen ein neues zuhause gegeben, da sie sich schon ausreichend vermehrt hatten. Dabei mussten wir zuerst die Zellen von der Oberfläche des Behältnisses lösen, danach folgten noch einige umständliche Arbeitsschritte, bis die Zellen endlich in ihrem neuen "Zuhause" angelangt waren.
Ein Teil der Zellen wurde eingefrohren, zuerst auf -20°c zu (ich glaube) -70°c bis sie schließlich im flüssigen Stickstoff bei ca. -180°c landeten, wo sie jetzt auch eine Weile auch bleiben werden.
3.8.10
Mit Stefan habe ich heute nachgesehen ob die Zellkulturen, von denen später eine Hälfte an die BOKU geht, bereit sind zur Spaltung. Sie werden allerdings erst morgen so weit sein. Danach werden wir sie auf die BOOKU bringen.
4.8.10
Heute haben wir wieder die Zellkulturen der Melanomzellen gespalten. Dabei muss man zuerst das alte Medium entfernen, danach muss man die Flasche reinigen. Dann fügt man den Zellkulturen ein Mittel zu, dass sie von ihrer Oberfläche löst, das Medium wird wieder hinzugefügt, damit sich das Spaltmittel auflösen kann. Diese Mischung wird zentrifugiert, damit man die Zellkulturen und das Medium trennen kann. Nachdem man das die alte Mischung entfernt hat kommt wieder das Medium hinzu und wird resuspendiert mit den Zellkulturen. Danach wird ein kleiner Teil davon genommen und erneut in eine Flasche gefüllt. Diese wird wieder zurück in den "Brutkasten" gebracht, der ständig auf 37° aufgeheizt ist, wo die Zellkulturen in Ruhe weiterwachsen können bis zur nächsten Spaltung.
Vorbereitung zur Durchflusszytometrie:
Das Material, das uns vom Spalten übrig geblieben ist, mussten wir zuerst zählen. Die Frage stellt sich natürlich: Was? Zellen zählen, das sind doch Millionen!! Allerdings gibt es einfache Methoden sich zu helfen. man versieht einen Teil der Zellen mit blauem Farbstoff, der dann auf ein Raster unter dem Mikroskop angebracht wird. Man zählt die Zellen in eingigen dieser Kästchen und bildet dann einen Mittelwert und kann sich somit ausrechnen, wieviele Zellen in der Ursprungsmenge vorhanden sind. Da man für die Durchflusszxtoetrie eine bestimmte Dichte von Teilchen braucht, muss man mittels Schlussrechnung also berechnen, in wieviel Medium sich die Zellen befinden sollen. Die Behältnisse muss man also wieder zentrifugieren und das Medium absaugen. Dann gibt man die ausgerechnete Menge an Medium wieder hinzu und fertig ist die Lösung für die Durchflusszytometrie. ;)
Durchflusszytometrie:
mit dem sogenannten FACS-Gerät
Bei der Durchflusszytometrie, wird eine sich in Lösung befindende Probe durch eine Kapillare gesaugt. Ein Laser registriert die vorbeiströmenden Teilchen, durch Streuung Brechung und Beugung. Dabei werden verschiedene Eigenschaften gemessen, wie z.b. die Oberflächentrukur der Zellen und die Größe. Oft werden auch Floureszenzmittel inklusive Antikörper hinzugefügt, was wir in diesem Fall nicht getan haben. Mit diesem Gerät werden wir in nächster Zeit noch öfters arbeiten.
Mit Ines habe ich außerdem einmal Puffer in Eprovetten umgefüllt, allerdings wusste ich nicht für was.
5.8.10
cDNA-Synthese: Bei der cDNA-Synthese wird grob gesagt RNA in cDNA umgewandelt. Auf Wikipedia hörte sich dieser Vorgang unglaublich kompliziert an, wahrscheinlich ist er das auch, aber die praktische Arbeit daran ist nicht besonders schwierig. Zuerst muss man die RNA und die anderen notwendigen Stoffe für diese Reaktion aus dem ewigen Eis hohlen. Danach muss man eine Menge rechnen(aber nichts schwieriges) um die Gemische in das richtige Verhältnis zu bringen. das erste Gemisch besteht aus dNPTs(Bausteine der DNA), Primer(Komplementärer DNA-abschnitt), einem Enzym, Puffer und Wasser.
Pipettieren:
11:31 / 18.06.2010
16.8.10
Heute kamen zwei neue Diplomantinnen zu uns, ich weiß zwar noch nicht wie sie heißen, aber dafür, woher sie kommen, Mazedonien. Sie scheinen jedenfalls recht nett zu sein, so dem ersten Eindruck nach.
11:31 / 18.06.2010
2.8.10
Zusammen mit Ines habe ich heute probiotische Bakterienkulturen in Petrischalen gezählt, du teilweise durch erhitzung gestresst waren, um schließlich zu berechnen wieviele in der unverdünnten Probe vorhanden sind. Man bemerkt, dass bei gestressten Bakterien die Vermehrung geringer ist.
6.8.10
Heute hat mir Stefan die Bedeutung der Ergebnisse der real time PCR vom Vortag erklärt. Zu allererst gab es da die Kontrolle, an der man alles andere Vergleichen kann. Wir haben an der DNA verschiedene Wirkstoffe getestet, der ursprüngliche Wirkstoff ist nicht wasserlöslich und wird mittels eines Enzyms gelöst, das ebenfall eine extrige Probe darstellte. Von dem ursprünglichen Wirkstoff gab es verschiedene Konzentrationen, die gemessen wurden.
Weiters haben wir noch den veränderten Wirkstoff getestet, der diesmal wasserlöslich ist und somit viel leichter zu verabreichen wäre. Auch bei diesem Wirkstoff wurden verschiedene Konzentrationen getestet.
Am Ende bekamen wir jedoch nicht das gewünschte Ergebnis, deshalb müssen wir weitere Tests durchführen, bei denen dem Wirkstoff ein anderes Enzym beigesetzt wird.